Regie: Chris Wedge
Verleih: Fox
Rodney, der junge Roboter, ist ein großer Tüftler unter der Sonne. Deshalb träumte er schon immer davon, einmal im Leben seinem Vorbild Bigweld die Blechpranke zu schütteln. Nun scheinen seine Träume wahr zu werden. Rodney soll aus der Vorstadt in die große Metropole ziehen und Bigweld beim Erfinden assistieren. Doch Bigweld hat sich sehr verändert und schmiedet schlimme Pläne. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin, der aparten Roboterdame Cappy, gedenkt Rodney, diese zu durchkreuzen.
Durch den früheren Erfolg "Ice Age" auf den Geschmack gekommen, sucht Fox erneut die Konkurrenz von Disney und Dreamworks mit diesem vollanimierten Abenteuerspaß aus dem Hause Blue Sky.
Nach "Ice Age" entführt Oscar-Preisträger Chris Wedge nun in eine sagenhafte Wunderwelt, in der sich liebenswerte Roboterwesen gegen krude Schreckschrauben behaupten müssen
Schrott - das ist der Stoff, aus dem die Robots-Helden sind. Schiffsmotoren, Kühlschränke oder Geschirrspüler: Kein Gerät ist zu skurril, um nicht zu einem putzigen Blechmännchen verschraubt zu werden. Einer dieser beseelten Roboter ist der kleine Rodney, Sohn eines Tellerwäschers und passionierter Hobby-Tüftler.
Sein größter Traum ist, einmal für den genialen Erfinder Bigweld (gesprochen von Wolfgang Völz) in der großen Metropole Robot City zu arbeiten. Doch als sich Rodney eines Tages tatsächlich auf den Weg in die ferne Stadt macht, stellt er entsetzt fest: Bigweld ist spurlos verschwunden!
Statt dessen haben die grimmige Madame Gasket (Stimme: Hans Werner Olm) und deren Sohn Rasket (Stimme: Oliver Kalkofe) Bigwelds Firma an sich gerissen. Ihr fieser Plan: Alle rostigen Roboter müssen sich mit teuren Ersatzteilen "upgraden" - oder sie landen in Mama Gaskets Schrottpresse.
Zum Glück findet Rodney bald treue Gefährten wie den schusseligen Fender (Stimme: Michael Herbig) und die sanfte Cappy (Stimme: Sarah Connor), mit deren Hilfe er zur Rettung von Robot City eilt.
Mit unglaublicher Fantasie, atemberaubender Animationstechnik und flotten Gags erweckt Regisseur Chris Wedge ein kunterbuntes Universum zum Leben. Ein Riesenspaß mit viel Herz und Humor - also: Reparieren, äh, preparieren Sie sich für eine fantastische Reise ins Roboterland!
| Sprecher: | Ewan McGregor | als Rodney Copperbottom | |
|---|---|---|---|
| Halle Berry | als Cappy | ||
| Mel Brooks | als Big Weld | ||
| Drew Carey | als Crank Casey | ||
| Amanda Bynes | als Pinwheeler | ||
| Dianne Wiest | als Mrs. Copperbottom | ||
| Jim Broadbent | als Madame Gasket | ||
| Stanley Tucci | als Herb Copperbottom | ||
| Jennifer Coolidge | als Tante Fanny | ||
| Paul Giamatti | als Tim | ||
| Sofía Vergara | als Loretta | ||
| Dan Hedaya | |||
| D. L. Hughley | |||
| Jamie Kennedy | |||
| Harland Williams | |||
| Regie: | Chris Wedge | ||
| Drehbuch: | Lowell Ganz | ||
| Babaloo Mandel | |||
| Koproduzent: | Jerry Davis | ||
| John Donkin | |||
| Ausf. Produzent: | William Joyce | ||
| Schnitt: | John Carnochan | ||
| Musik: | John Powell | ||
| Produktionsdesign: | William Joyce | ||
| Ton: | Sean Garnhart | ||
| Casting: | Christian Kaplan | ||
Olm und Kalkofe synchronisieren in dem Animationsabenteuer "Robots" ein durchtriebenes Mutter-Sohn-Gespann. Als skrupellose Roboterdame Madame Gasket (Olm) und deren Sprössling Ratchet (Kalkofe) wollen sie sich die gesamte Roboterwelt unter den Nagel reißen.
In "Robots" spreche ich Madame Gasket, der eine Ersatzteilfirma für Roboter gehört. Die Firma wird von ihrem missratenen Sohn Ratchet geleitet. Der Kerl ist ein richtig schleimiger Wichser.
Genau, und deswegen hat man mich für diese Rolle genommen. Ratchet verwehrt den armen Robotern ihre Ersatzteile. Stattdessen müssen sie seine teuren, neu entwickelten Upgrades kaufen, und der Rest wird verschrottet. Ich bin praktisch wie ein Redakteur von "The Swan".
KALKOFE: Es war ein großer Schock für mich, als ich erfuhr, dass Hans Werner meine Mutter ist. Dieses Gefühl ist nur vergleichbar mit dem Moment, in dem Luke Skywalker erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist. Ich habe das psychisch noch nicht ganz verarbeitet.
OLM: Ach, komm! Wir haben doch noch nie etwas zusammen gemacht, es wurde wirklich langsam Zeit.
KALKOFE: Ja, aber musste es gleich Blutsverwandtschaft sein?
OLM: Comedy ist nunmal ein weites Feld, hat in erster Instanz viel mit Sprache zu tun. Ich finde es weitaus interessanter, mit Sprache an sich zu arbeiten oder Hörspielsachen zu machen, als dass man ständig meine Nase dazu sehen muss. Das ist manchmal gar nicht so vorteilhaft. Allerdings würde ich gerne mal eine Hauptrolle in einem US-Topfilm wie "Ocean's Twelve" spielen. Das ist eigentlich mein Ziel.
KALKOFE: Ich setze jetzt auf Bond. Nachdem Pierce Brosnan abgedankt hat, sehe ich da große Chancen für mich.
KALKOFE: Ich bin mit Filmen wie "Das Dschungelbuch" und "Aristocats" aufgewachsen, die liebe ich bis heute. Ich schaue auch gerne "Die Simpsons" und bin ein großer Fan von modernen Animationsfilmen. Nicht nur wegen der Technik, sondern auch inhaltlich. Wenn man bedenkt, wie viel Arbeit in "Robots" steckt - man kann den Film mehrmals hintereinander sehen, und wird doch immer wieder etwas Neues entdecken. Ich habe großen Respekt vor dieser Kunst.
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