Sehr schönes Porträt über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy und seine Naturkunstwerke. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz12/z0212091/b150x150.jpg Rivers and Tides

Filmdetails

Rivers and Tides

Sehr schönes Porträt über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy und seine Naturkunstwerke.


Rivers and Tides
Start: 07.03.2002

Dokumentarfilm / Kunst

Deutschland 2000
Laufzeit: 94 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Andy Goldsworthy

Regie: Thomas Riedelsheimer
Verleih: Piffl

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Humor
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Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Inhalt

Über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy sind bereits etliche Bildbände erschienen. Sein Material nimmt er ausschließlich aus der Natur. Er arbeitet mit Steinen, Blättern, Zweigen, Eis, er arrangiert sie innerhalb ihrer Umgebung um, überlässt sie dem Wind, dem Regen, der Zeit, die sie verändern. Nur seine Fotos halten den Moment fest.


Kritik

Rivers and Tides

Thomas Riedelsheimer wagte sich an ein langwieriges Projekt, als er beschloss, die Entstehung und die Auflösung von Andy Goldsworthys Naturinstallationen mit der Kamera zu begleiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint die außergewöhnliche Zusammenarbeit erstaunlich gut funktioniert zu haben. Das Ergebnis zeugt nicht nur von der Einmaligkeit der Schöpfungen Goldsworthys sondern auch von Riedelsheimers Kunst, ihre Schönheit eindrucksvoll aber unaufdringlich in bewegende Bilder einzufangen.

Über vier Jahreszeiten hinweg begleitete Riedelsheimer mit seinem kleinen Team und einem Spezialequipment den rastlosen Briten, dessen Hände zwar stets ruhig scheinen, dessen strubbelige Haare, etwas misstrauisch bohrender Blick und ständiges Nachgrübeln doch eine hohe Anspannung bei der Arbeit verraten. Der in Schottland lebende Engländer nimmt keine Rücksicht auf sich selbst, wenn es um die Perfektion seiner kurzlebigen Skulpturen aus Eiszapfen oder Kompositionen aus Blättern und Dornen geht. Er verwendet alles erdenkliche, was die Natur zu bieten hat - Wasser, Bäume, Blumen, Steine, Schafswolle -, und gestaltet daraus Kreise, kernförmige Plastiken oder Wellenlinien, die er auf selbstgeschossenen Fotos festhält. Die Sammelbände mit den Abbildungen seiner Arbeiten gehören zu den bestverkauften Kunstbüchern der Welt. Dass Flut, Sonne und Wind den Bemühungen oft tagelanger Arbeit im Nu den Garaus machen, ist laut Goldsworthy "das Schönste, was mir und ihnen passieren kann". Riedelsheimer gelingt es, Bilder zu zeigen, die dem Anspruch des Künstlers genauso gerecht werden wie der Neugier des Publikums. Dabei gestaltet er das Porträt eines glücklichen Menschen, der auf dem Weg zurück zur Natur sich selbst fand und dessen Arbeit für ihn Spaß, Herausforderung und Erfolg in jeder Hinsicht bedeutet. Riedelsheimers empfindsame Kameraarbeit (belohnt mit dem Deutschen Kamerapreis 2001), die ausgeglichene Komposition seines Filmes und die empathische Musik Fred Friths machen "Rivers and Tides" zu einem seltenen ästhetischen Kinoerlebnis. csz.

Rivers and Tides

Darsteller:  Andy Goldsworthy  
 
Regie:  Thomas Riedelsheimer  
Drehbuch:  Thomas Riedelsheimer  
Produzent:  Annedore von Donop  
Koproduzent:  Trevor Davies  
  Leslie Hills  
Kamera:  Thomas Riedelsheimer  
Schnitt:  Thomas Riedelsheimer  
Musik:  Fred Frith  
Ton:  Jane Porter  
  Colin Hood  
  Brian Howell  
  Pepe Kristl  
  Thomas Schwarz  

"Lenin" dominiert Deutschen Filmpreis

Mit insgesamt neun Auszeichnungen war "Good Bye, Lenin!" der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis.

Großansicht Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Die Ost/West-Dramödie wurde mit dem Filmpreis in Gold und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl erhielt den Publikumspreis. Er wurde außerdem für seinen Leistungen in "Elefantenherz" und "Good Bye, Lenin!" als bester Hauptdarsteller geehrt.

Auch die Preise für die beste Regie und den besten Nebendarsteller gingen an "Good Bye, Lenin!" (Wolfgang Becker, Florian Lukas). Als beste Nebendarstellerin wurde Corinna Harfouch ("Bibi Blocksberg") gefeiert. Eine Lola für die beste Hauptdarstellerin erhielt Hannelore Elsner für ihre Rolle in "Mein letzter Film".

Als bester Dokumentarfilm wurde "Rivers and Tides", als bester Kinder- und Jugendfilm "Das fliegende Klassenzimmer" ausgezeichnet.

In der Kategorie "Drehbuch" gingen die Preise an Almut Getto ("Fickende Fische") sowie Maggie Peren und Dennis Gansel ("Napola").

Zwei Filmpreise in Silber erhielten "Nackt" (Regie: Doris Dörrie) und Hans-Christian Schmids "Lichter", als bester ausländischer Film wurde Stephen Daldrys "The Hours" gewürdigt.

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