Sequel zum Science-Fiction-Thriller "Pitch Black - Planet der Finsternis", in dem Antiheld Riddick alias Vin Diesel in einen galaktischen Krieg verwickelt wird. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz25/z0425501/b150x150.jpg Riddick - Chroniken eines Kriegers

Filmdetails

Riddick - Chroniken eines Kriegers

Sequel zum Science-Fiction-Thriller "Pitch Black - Planet der Finsternis", in dem Antiheld Riddick alias Vin Diesel in einen galaktischen Krieg verwickelt wird.


Riddick - Chroniken eines Kriegers
Start: 02.09.2004

Originaltitel: The Chronicles of Riddick

Science Fiction / Action

USA 2004
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Vin Diesel
Colm Feore
Thandie Newton

Regie: David Twohy
Verleih: UIP

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Im Jahre 2500 stehen sich im Universum die kriegerische Rasse der Necromongers unter Leitung ihres größenwahnsinnigen Kriegerpriesters Lord Marshal (Colm Feore) und die grundsätzlich friedlichen und darum akut existenzbedrohten Menschen unversöhnlich gegenüber. Helfen kann nur noch ein Held wie der Outlaw Riddick (Vin Diesel), doch der ist auf Staat und Gesetz nach längerem Knastaufenthalt nicht gut zu sprechen. Die Botschafterin Aereon (Judi Dench) und die hüsche Kyra (Alexa Davalos) schaffen es jedoch, ihn umzustimmen.

Der rund 100 Millionen Dollar schwere Nachfolger des Alien-Horrors "Pitch Black" verzichtet auf klaustrophobischen Tentakelhorror zugunsten eines komplexen Schlachtengetümmels in bester "Star Wars"-Tradition.


Kritik

Muskel-Maniac Vin Diesel überzeugt in David Twohys bombastischem Sommer-Actioner einmal mehr in der Rolle, die ihn berühmt machte.

Großansicht Ein Mann, ein Kämpfer: Riddick (Foto: UIP)

Ein Mann, ein Kämpfer: Riddick (Foto: UIP)

Einst strandete ein interstellarer böser Bube namens Riddick auf einem unwirtlichen Planeten voller blutgieriger Flugmonster.

Auch in der Fortsetzung des erfolgreichen, visuell überaus überzeugenden SciFi-Thrillers "Pitch Black - Planet der Finsternis", der unter Genrefreunden längst Kultstatus genießt, steht wieder Richard B. Riddick im Mittelpunkt.

Inzwischen mauserte sich der Anti-Held, Action-Superstar Vin Diesel, mit Hauptrollen in "xXx - Triple X" und "The Fast and the Furious" vom New Yorker Ex-Türsteher zum Hollywood-Großverdiener mit treuer Fangemeinde.

Großansicht Riddick zeigt Einsatz (Foto: UIP)

Riddick zeigt Einsatz (Foto: UIP)

Big-Budget-Glatze

Ein Grund mehr für David T. Twohy, in dem spannenden Actioner wieder auf die Mitarbeit des sympathischen Glatzenträgers zu setzen.

Und weil Low-Budget-Zeiten für beide schon lange vorbei sind, konnte der Regisseur, nicht zuletzt dank der Hilfe von Produzent Diesel, diesmal über ein sattes 100-Millionen-Dollar-Budget verfügen - mit dem Ergebnis, dass Ausstattung und Effekte, Tondesign und Bildgestaltung auch bei Hardcore-Actionfans keine Wünsche offen lassen.

Großansicht Riddicks Herz schlägt für Kyra (Foto: UIP)

Riddicks Herz schlägt für Kyra (Foto: UIP)

Hoffnung im Universum

Nach fünf Jahren Flucht und Untergrunddasein landet Riddick schließlich im Gefängnis. Nicht ganz unfreiwillig, denn auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria hofft er, etwas über seine Vergangenheit zu erfahren - und über die junge Kyra (Alexa Davalos), die er einst gerettet hat.

Er, der letzte Furyaner, so hat ihm die mysteriöse Botschafterin Aereon (Besetzungscoup: Dame Judi Dench) geweissagt, ist der einzige Hoffnungsträger im Kampf gegen die gefährliche Sekte der Necromonger.

Unter der Führung von Lord Marshal (Colm Feore) streben die rücksichtslosen pangalaktischen Invasoren nach Universalherrschaft und töten jeden, der sich ihnen nicht unterwirft...

Großansicht Auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria wird alles strengstens überwacht (Foto: UIP)

Auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria wird alles strengstens überwacht (Foto: UIP)

Formschön und glänzend

Science-Fiction vom Feinsten wird geboten, mit modernsten Spezialeffekten, packender Action und hochkarätiger Besetzung.

Mit Maschinengewehren, formschönen Designermessern und legendärer Schnodderschnauze sorgt Big Vin mit goldenem Herzen und silbernen Kontaktlinsen einmal mehr für verbrannte Erde und hohe Verluste unter den Feinden.

Dazwischen, zur Erholung, ein paar knackige Einzeiler, eine Tarzaneinlage am Seil und ein klein wenig Mystizismus.

Großansicht Lord Marshal, Herr der todbringenden Necromonger (Foto: UIP)

Lord Marshal, Herr der todbringenden Necromonger (Foto: UIP)

Gütesiegel Berlin

Die spektakuläre Optik verantworten, neben Thandie Newton als fies-lasziver Rivalin, vor allem die sensationellen, H.R.-Giger-inspirierten CGI-Landschaften des in Berlin geborenen Produktionsdesigners Holger Gross ("Operation: Broken Arrow"), die dem faszinierenden Weltraumspektakel eine "Dune"-artige Atmosphäre verleihen. Gibt es eine bessere Referenz?

Riddick - Chroniken eines Kriegers

Darsteller:  Vin Diesel   als Riddick
  Colm Feore   als Lord Marshal
  Thandie Newton   als Dame Vaako
  Dame Judi Dench   als Aereon
  Karl Urban   als Vaako
  Alexa Davalos   als Kyra
  Linus Roache   als Purifier
  Yorick van Wageningen   als The Guv
  Nick Chinlund   als Toombs
  Keith David   als Imam
 
Regie:  David Twohy  
Drehbuch:  David Twohy  
Produzent:  Scott Kroopf  
  Vin Diesel  
Ausf. Produzent:  Ted Field  
  David Womark  
  George Zakk  
Kamera:  Hugh Johnson  
Schnitt:  Martin Hunter  
  Dennis Virkler  
Musik:  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  Holger Gross  
  Kevin Ishioka  
  Mark Mansbridge  
  Sandi Tanaka  
  Bruce Crone  
Kostüme:  Ellen Mirojnick  
Ton:  Rob Young  
  Tim Richardson  
Casting:  Anne McCarthy  
  Coreen Mayrs  
  Heike Brandstatter  

Vin Diesel unzufrieden mit "Riddick"-Gage

Über seine Facebook-Seite lässt Vin Diesel seine Fans wissen, dass bereits im Sommer die Dreharbeiten zum neuen "Riddick"-Abenteuer starten - aber nur, wenn er große finanzielle Einbußen in Kauf nimmt.

Großansicht Geld ist für Vin Diesel nicht immer erstrangig (Foto: Kurt Krieger)

Geld ist für Vin Diesel nicht immer erstrangig (Foto: Kurt Krieger)

Vin Diesel ist immer noch ganz aus dem Häuschen, wie gut "Fast & Furious Five", der bislang letzte Streich der "The Fast and the Furious"-Reihe, international die Kinokassen klingeln lässt. Vin dürfte damit auch einen guten Schnitt machen und sein Konto dementsprechend auffüllen. Ganz anders sieht es dagegen bei der Gage für das nächste "Riddick"-Abenteuer aus.

Auf seiner Facebook-Seite freute sich der Muskelprotz zwar darüber, dass Regisseur und Drehbuchautor David Twohy mit der guten Nachricht in den Big Apple eingeschwebt ist, dass die "Riddick"-Dreharbeiten schon diesen Sommer beginnen könnten. Das Ganze hat aber einen Pferdefuß für Diesel. "Um einen knackigen, nicht jugendfreien Actionkracher drehen zu können, muss ich für den gewerkschaftlich vorgeschriebenen Mindestlohn arbeiten", schmollt der Glatzkopf.

Stimmt das Projekt, spielt auch Geld für Vin Diesel keine Rolle

Unbekannt ist Diesel diese Situation nicht, wie er weiter schreibt: "Es läuft ahnlich wie bei 'Find Me Guilty', den ich für nichts in der Welt eingtauschen möchte. Geld ist immer zweitrangig gegenüber Kunst, Integrität und der richtigen Einstellung. Aber die wichtigste Frage ist: Kann ich mein normales Leben unterbrechen, um mich an diesen dunklen Platz zu wagen, der 'Riddick' genannt wird?" Diese Frage sollten laut Diesel seine Fans für ihn beantworten.

Die vielen Reaktionen auf diesen Aufruf haben Vin so gut gefallen, dass er verriet, unterwegs zu einem weiteren Treffen mit Regisseur Twohy zu sein, um erste grafische Entwürfe zu sehen und den möglichen Drehplan zu diskutieren. Scheinbar hat er sich mit dem Gedanken an den Mindestlohn bereits angefreundet.

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