Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Royston Maldoom
Regie: Enrique Sánchez Lansch, ...
Verleih: Piffl
Im Herbst 2002 starten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle sowie des britischen Choreographen Royston Maldoom ein medienwirksames Experiment frei nach dem Motto "Hochkultur trifft soziale Wirklichkeit". Gemeinsam mit 250 Jugendlichen aus allen Schichten und aller Herren Länder studiert man in einer Ostberliner Hauptschule Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps" ein, um es schließlich in einer vielbeachteten Premiere der Öffentlichkeit vorzustellen.
Über drei Monate begleiteten die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube den musikpädagogischen Workshop und vermitteln dabei nicht nur jede Menge Spaß am musikalischen Medium, sondern auch einen intensiven Einblick in einen kreativen Reifeprozess mit all dem Konfliktpotential, das einem Clash der Kulturen dieses Ausmaßes so innewohnt.
Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker.
Seit September 2002 engagieren sich Musiker der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle in diversen Educations-Projekten, die die Arbeit des Orchesters und die klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen.
Dabei unternahmen fast 250 Jugendliche aus 25 Nationen während einer sechswöchigen Probenarbeit und in Workshops eine Entdeckungsreise in Strawinskys Musikwelt und tanzten am Ende in einer bejubelten Premiere "Le Sacre du Printemps".
Die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube nahmen eine von der Deutschen Bank ermöglichte Initiative zum Anlass einer mitreißenden Dokumentation über die Begegnung junger Menschen mit Chefdirigent Sir Simon Rattle, den Berliner Philharmonikern und der Arbeit des Choreographen Royston Maldoom.
Das gelungene Experiment des Zusammentreffens von sogenannter Hochkultur und sozialer Wirklichkeit ergibt ein visuell berauschendes Zeugnis einer neuen Ära. Erzählt wird das ganze aus der Perspektive dreier Jugendlicher.
| Darsteller: | Sir Simon Rattle | als Sir Simon Rattle | |
|---|---|---|---|
| Berliner Philharmoniker | |||
| Royston Maldoom | |||
| Susannah Broughton | |||
| Volker Eisenach | |||
| Martin Eisentraut | |||
| Olayinka Shitu | |||
| Marie Theinert | |||
| Regie: | Enrique Sánchez Lansch | ||
| Thomas Grube | |||
| Drehbuch: | Thomas Grube | ||
| Enrique Sánchez Lansch | |||
| Produzent: | Uwe Dierks | ||
| Thomas Grube | |||
| Andrea Thilo | |||
| Koproduzent: | Frank Evers | ||
| Ausf. Produzent: | Uwe Dierks | ||
| Kamera: | René Dame | ||
| Marcus Winterbauer | |||
| Til Maier | |||
| Schnitt: | Dirk Grau | ||
| Martin Hoffmann | |||
| Musik: | Igor Strawinsky | ||
| Karim Sebastian Elias | |||
| Ton: | Pascal Capitolin | ||
| Michael Laube | |||
Im Jahr 2004 machte der Deutsche Film Schlagzeilen: "Der Untergang" löste jede Menge kontroverse Diskussionen aus, Bullys "(T)Raumschiff" lockte 11,5 Millionen Zuschauer ins Kino und "Die fetten Jahre sind vorbei" lief in Cannes.
Überzeugende Darstellung: Bruno Ganz als Adolf Hitler in "Der Untergang" (Foto: Constantin)
Im Münchner Prinzregententheater wurde der Bayerische Filmpreis vergeben. Die Auszeichnung, die bereits zum 26. Mal verliehen wird, ist mittlerweile einer der renommiertesten Preise der deutschen Filmbranche.
Die Zuschauer haben entschieden: Der Publikumspreis ging an "Der Untergang", das packende Drama über die letzten Tage im Führerbunker. Bernd Eichinger durfte sich über den Produzentenpreis freuen, während Hitler-Darsteller Bruno Ganz den Pierrot als Bester Hauptdarsteller erhielt.
Beste Hauptdarstellerin ist Jessica Schwarz, die für ihre Rolle in "Kammerflimmern" ausgezeichnet wurde. Matthias Schweighofer, der in diesem Drama den jungen Rettungssanitäter Crash spielt, nahm die Trophäe als Bester Nachwuchsdarsteller entgegen. Julia Jentsch, die bald als "Sophie Scholl" in die Kinos kommt, wurde für ihre rebellische Jule in "Die fetten Jahre sind vorbei" zur Besten Nachwuchsdarstellerin gekürt.
Der Preis für die beste Regie ging an Dennis Gansel, der das Nazi-Drama "Napola - Elite für den Führer" in Szene gesetzt hat. Bester Dokumentarfilm 2004 ist das Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker "Rhythm is it!". Michael "Bully" Herbig erhielt für seine Sci-Fi-Persiflage " (T)Raumschiff Surprise - Periode 1" den Comedypreis. Für sein Lebenswerk wurde Volker Schlöndorff ausgezeichnet. Der deutsche Filmemacher wurde bereits für "Die Blechtrommel" mit einem Oscar geehrt und drehte zuletzt das Kriegsdrama "Der neunte Tag".
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.