Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz38/z0438613/b150x150.jpg Rhythm Is It!

Filmdetails

Rhythm Is It!

Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle.


Rhythm Is It!
Start: 16.09.2004

Dokumentarfilm / Musik

Deutschland 2004
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sir Simon Rattle
Berliner Philharmoniker
Royston Maldoom

Regie: Enrique Sánchez Lansch, ...
Verleih: Piffl

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Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

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lau

Inhalt

Im Herbst 2002 starten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle sowie des britischen Choreographen Royston Maldoom ein medienwirksames Experiment frei nach dem Motto "Hochkultur trifft soziale Wirklichkeit". Gemeinsam mit 250 Jugendlichen aus allen Schichten und aller Herren Länder studiert man in einer Ostberliner Hauptschule Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps" ein, um es schließlich in einer vielbeachteten Premiere der Öffentlichkeit vorzustellen.

Über drei Monate begleiteten die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube den musikpädagogischen Workshop und vermitteln dabei nicht nur jede Menge Spaß am musikalischen Medium, sondern auch einen intensiven Einblick in einen kreativen Reifeprozess mit all dem Konfliktpotential, das einem Clash der Kulturen dieses Ausmaßes so innewohnt.


Kritik

Mitreißende Dokumentation über das erste große Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker.

Großansicht Der große Dirigent Sir Simon Rattle leitet das Projekt (Foto: Piffl)

Der große Dirigent Sir Simon Rattle leitet das Projekt (Foto: Piffl)

Seit September 2002 engagieren sich Musiker der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle in diversen Educations-Projekten, die die Arbeit des Orchesters und die klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen.

Dabei unternahmen fast 250 Jugendliche aus 25 Nationen während einer sechswöchigen Probenarbeit und in Workshops eine Entdeckungsreise in Strawinskys Musikwelt und tanzten am Ende in einer bejubelten Premiere "Le Sacre du Printemps".

Die Regisseure Enrique Sánchez Lansch und Thomas Grube nahmen eine von der Deutschen Bank ermöglichte Initiative zum Anlass einer mitreißenden Dokumentation über die Begegnung junger Menschen mit Chefdirigent Sir Simon Rattle, den Berliner Philharmonikern und der Arbeit des Choreographen Royston Maldoom.

Großansicht Die Jugendlichen hatten ihren Spaß bei der Arbeit mit den Künstlern (Foto: Piffl)

Die Jugendlichen hatten ihren Spaß bei der Arbeit mit den Künstlern (Foto: Piffl)

Gelungenes Treffen

Das gelungene Experiment des Zusammentreffens von sogenannter Hochkultur und sozialer Wirklichkeit ergibt ein visuell berauschendes Zeugnis einer neuen Ära. Erzählt wird das ganze aus der Perspektive dreier Jugendlicher.

Rhythm Is It!

Darsteller:  Sir Simon Rattle   als Sir Simon Rattle
  Berliner Philharmoniker  
  Royston Maldoom  
  Susannah Broughton  
  Volker Eisenach  
  Martin Eisentraut  
  Olayinka Shitu  
  Marie Theinert  
 
Regie:  Enrique Sánchez Lansch  
  Thomas Grube  
Drehbuch:  Thomas Grube  
  Enrique Sánchez Lansch  
Produzent:  Uwe Dierks  
  Thomas Grube  
  Andrea Thilo  
Koproduzent:  Frank Evers  
Ausf. Produzent:  Uwe Dierks  
Kamera:  René Dame  
  Marcus Winterbauer  
  Til Maier  
Schnitt:  Dirk Grau  
  Martin Hoffmann  
Musik:  Igor Strawinsky  
  Karim Sebastian Elias  
Ton:  Pascal Capitolin  
  Michael Laube  

"Der Untergang" ist der Gewinner des Abends

Im Jahr 2004 machte der Deutsche Film Schlagzeilen: "Der Untergang" löste jede Menge kontroverse Diskussionen aus, Bullys "(T)Raumschiff" lockte 11,5 Millionen Zuschauer ins Kino und "Die fetten Jahre sind vorbei" lief in Cannes.

Großansicht Überzeugende Darstellung: Bruno Ganz als Adolf Hitler in "Der Untergang" (Foto: Constantin)

Überzeugende Darstellung: Bruno Ganz als Adolf Hitler in "Der Untergang" (Foto: Constantin)

Im Münchner Prinzregententheater wurde der Bayerische Filmpreis vergeben. Die Auszeichnung, die bereits zum 26. Mal verliehen wird, ist mittlerweile einer der renommiertesten Preise der deutschen Filmbranche.

Die Zuschauer haben entschieden: Der Publikumspreis ging an "Der Untergang", das packende Drama über die letzten Tage im Führerbunker. Bernd Eichinger durfte sich über den Produzentenpreis freuen, während Hitler-Darsteller Bruno Ganz den Pierrot als Bester Hauptdarsteller erhielt.

Beste Hauptdarstellerin ist Jessica Schwarz, die für ihre Rolle in "Kammerflimmern" ausgezeichnet wurde. Matthias Schweighofer, der in diesem Drama den jungen Rettungssanitäter Crash spielt, nahm die Trophäe als Bester Nachwuchsdarsteller entgegen. Julia Jentsch, die bald als "Sophie Scholl" in die Kinos kommt, wurde für ihre rebellische Jule in "Die fetten Jahre sind vorbei" zur Besten Nachwuchsdarstellerin gekürt.

Elite, Education und Ehrenpreis

Der Preis für die beste Regie ging an Dennis Gansel, der das Nazi-Drama "Napola - Elite für den Führer" in Szene gesetzt hat. Bester Dokumentarfilm 2004 ist das Educations-Projekt der Berliner Philharmoniker "Rhythm is it!". Michael "Bully" Herbig erhielt für seine Sci-Fi-Persiflage " (T)Raumschiff Surprise - Periode 1" den Comedypreis. Für sein Lebenswerk wurde Volker Schlöndorff ausgezeichnet. Der deutsche Filmemacher wurde bereits für "Die Blechtrommel" mit einem Oscar geehrt und drehte zuletzt das Kriegsdrama "Der neunte Tag".

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Star

Sir Simon Rattle

* 19.01.1955

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