Sieben Jahre hat Jake Green im Gefängnis verbracht, in einer Zelle zwischen einem Meisterbetrüger und Schachgenie. Nun will er den größten Betrug landen, von dem man jemals gehört hat. Weil Jake fast nie verliert, erlaubt man ihm nur selten Zutritt in Casinos. Gegen Casinochef und Gangsterboss Dorothy Macha darf er spielen, weil es abgemachte Sache ist, dass Jake verliert. Er hält sich nicht an die Vorgaben: Er besiegt Dorothy nicht nur, sondern beleidigt ihn auch noch nach Strich und Faden. Macha setzt eine Prämie auf Jakes Kopf aus, der von dem Brüderpaar Avi und Zack beschützt wird. Die wiederum wollen Macha beseitigen.

Nach dem Kapitalflop "Swept Away" kehrt Guy Ritchie wieder zum Gangsterfilm-Genre zurück, das ihn mit "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" zum britischen Regiestar machte. Obwohl von Luc Besson produziert, lässt das bemüht coole Werk, in dem einmal mehr Jason Statham für Ritchie vor der Kamera stand, aber die Frische und Originalität vermissen, die seine ersten Filme zu Guilty Pleasures machte. Auch die Versuche, dem bisweilen undurchsichtigen Treiben eine ernste und philosophische Note zu verleihen, wirken verkrampft - Ritchies ehemaliger Produzent Matthew Vaughn machte das in seinem in Deutschland aus unerfindlichen Gründen nicht im Kino gezeigten "Layer Cake" deutlich besser.
| Darsteller: | Jason Statham | als Jake Green | |
|---|---|---|---|
| Ray Liotta | als Dorothy Macha | ||
| Vincent Pastore | als Zach | ||
| André Benjamin | als Avi | ||
| Terence Maynard | als French Paul | ||
| Andrew Howard | als Billy | ||
| Mark Strong | als Sortierer | ||
| Francesca Annis | als Lily Walker | ||
| Anjela Lauren Smith | als Doreen | ||
| Elana Binysh | als Rachel | ||
| Regie: | Guy Ritchie | ||
| Drehbuch: | Guy Ritchie | ||
| Ethan Gross | |||
| Paul Todisco | |||
| Produzent: | Luc Besson | ||
| Marty Katz | |||
| Kamera: | Tim Maurice-Jones | ||
Nach dem Kapitalflop "Swept Away" kehrte Guy Ritchie mit "Revolver" zu dem Genre zurück, das ihn zum britischen Regiestar gemacht hatte.
Rückkehr zum "Snatch"-Territorium: Guy Ritchies "Revolver" (Foto: Europa Corp./SKA Films)
Sein Debüt "Bube, Dame, König, Gras" schlug ein wie eine Bombe. Die Gaunerkomödie galt als Musterbeispiel für die Renaissance des britischen Films und schon bald folgte mit "Snatch - Schweine und Diamanten" der zweite Streich. Doch als Guy Ritchie dann Ehefrau Madonna in "Stürmische Liebe - Swept Away" als verwöhnte Millionärsgattin in Szene setzte, begann sein Stern zu sinken.
Mit "Revolver" versuchte der Regisseur, wieder an den Erfolg seiner Gangsterfilme anzuknüpfen, aber der Schuss ist mächtig nach hinten losgegangen. Denn die Briten haben das Drama zum schlechtesten Film des Jahres gekürt.
Damit schlägt Ritchie sogar Hollywood-Veteran Oliver Stone, dessen Epos "Alexander" auf Platz zwei gewählt wurde. An dritter Position steht "Fantastic Four", gefolgt von "Be Cool" und "Melinda und Melinda". Der sechste Platz geht an den britischen Trickfilm "Valiant", der es wie "Revolver" nicht in die deutschen Kinos schaffte. Die weiteren Top-Flops sind: "House of Wax", "Verliebt in eine Hexe" "Herbie Fully Loaded", und "Ein Duke kommt selten allein".
Auch wenn 2005 für Guy nicht von Erfolg gekrönt war, haben die Ritchies an Silvester allen Grund zum Feiern. Denn Madonnas neues Album "Confessions On A Dance Floor" führt etliche Hit-Listen an.
Als Mann mit Muskelschmalz, cool eleganter Gauner in Maßanzügen und stoisch wortkarger Profi, spurtete Jason Statham als Kurierfahrer mit...
Der Gefährlichste aller Good Fellas, hat sich Ray Liotta seit seiner sensationellen Rolle als unberechenbar gewalttätiger und besitzergreifender...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.