Dokumentarfilm / Militär http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto16/11160415/b150x150.jpg Restrepo

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Restrepo


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Inhalt

Laut CNN ist das Korengal-Tal nahe der afghanischen Grenze zu Pakistan der gefährlichste Ort der Welt. Jede Menge Nachschub menschlicher wie materieller Art gelangt durch das unüberschaubare Schluchtenlabyrinth ins Kampfgebiet. Genau hier soll ein Trupp optimistischer amerikanischer Elite-Infantristen einen vorgelagerten Stützpunkt errichten. Vier bis fünf Feuergefechte am Tag sind keine Seltenheit in den folgenden Monaten, wobei die Kugeln nicht selten aus allen Richtungen kommen. Dennoch zweifelt hie wie da niemand am Sinn seines Handelns.


Kritik

Restrepo

Fesselnder Dokumentarfilm über einen amerikanischen Armeeeinsatz in Afghanistan unter selbst für solche Verhältnisse schwierigen und feindseligen Bedingungen. Fast ein Jahr lang lebten und arbeiteten die Filmemacher Tim Hetherington und Sebastian Junger am selben höllischen Ort wie ihr "Gegenstand" der Betrachtung, die Männer vom 503. Airborne Infantrieregiment. Ergebnis sind spektakuläre Bilder, aufschlussreiche Worte und bleibende Eindrücke, wie man sie so oder ähnlich nicht alle Tage erhält. Für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Restrepo

 
Regie:  Tim Hetherington  
  Sebastian Junger  
Produzent:  Tim Hetherington  
  Sebastian Junger  
Kamera:  Tim Hetherington  
  Sebastian Junger  
Schnitt:  Michael Levine  

Filmemacher Tim Hetherington in Libyen getötet

Granaten beendeten das Leben von Tim Hetherington sowie das seines Kollegen Chris Hondros.

Großansicht Tim Hetherington bei Aufnahmen zu "Restrepo" in Afghanistan (Foto: Kinowelt)

Tim Hetherington bei Aufnahmen zu "Restrepo" in Afghanistan (Foto: Kinowelt)

Der britische Fotograf und Filmemacher Tim Hetherington wurde bei einem Feuergefecht im libyschen Misurata getötet. Wenige Stunden später erlag auch einer seiner Kollegen seinen Verletzungen. Weiterhin wurden zwei Fotografen verletzt, die sich jetzt aber außer Lebensgefahr befinden.

Die Journalisten waren mit einer Gruppe von Rebellen unterwegs, die sich in der Nähe der Front aufgehalten hatten. Dort gerieten sie unter Beschuss und wurden wahrscheinlich Opfer eines Granatenangriffs. Noch am Dienstag twitterte Hetherington: "Unaufhörlicher Beschuss durch Gaddafis Truppen. Von der NATO nichts zu sehen." Hetherington arbeitete zuletzt für Vanity Fair. Sein Kollege, der Reporter Chris Hondros, war für die Agentur Getty Images im Einsatz.

Sein Engagement kostete ihm das Leben

Der 41-jährige Hetherington wagte sich für seine Arbeiten schon immer in gefährliche Gebiete. So begleitete er für seinen Dokumentarfilm "Restrepo" zusammen mit dem Journalisten Sebastian Junger amerikanische Soldaten bei ihrem Einsatz in Afghanistan. Über ein Jahr dokumentierte Hetherington das Leben der Männer und zeigte einen von Krieg und Gefechten geprägten Alltag. "Restrepo" wurde in diesem Frühjahr für den Oscar nominiert.

Immer wieder beschäftigte sich Tim Hetherington in seinen Arbeiten mit Krieg, Armut und den Folgen der Globalisierung. Er begleitete US-Soldaten im Irakkrieg, fotografierte den Tsunami 2004 oder zeigte Impressionen von Menschen in Afrika. Viel Beachtung fand auch sein Dokumentarfilm über den Bürgerkrieg in Liberia "Liberia: An Uncivil War".

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