Vierter und erster 3D-Teil der apokalyptischen Horror-Action-Reihe, basierend auf dem Videospiel über den Kampf gegen ein Virus, das die Menschen in mordhungrige Untote verwandelt. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto31/10310175/b150x150.jpg Resident Evil: Afterlife

Filmdetails

Resident Evil: Afterlife 3D-Kino

Vierter und erster 3D-Teil der apokalyptischen Horror-Action-Reihe, basierend auf dem Videospiel über den Kampf gegen ein Virus, das die Menschen in mordhungrige Untote verwandelt.


Resident Evil: Afterlife
Start: 16.09.2010

Action / Horror

Großbritannien/Deutschland/USA 2010
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Milla Jovovich
Ali Larter
Wentworth Miller

Regie: Paul W.S. Anderson
Verleih: Constantin

Bogey - Box Office Germany Award
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Action
Humor
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Inhalt

Willkommen in der Apokalypse: Die Umbrella Corporation hat fast die gesamte Erdbevölkerung mit einem Virus infiziert, das die Menschen in mordende Untote verwandelt. Alice, die noch nicht infiziert ist, macht sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden, um mit ihnen gemeinsam die Umbrella Corporation endgültig zu vernichten. Doch wo Alice und ihre Begleiter voller Hoffnung auf Überlebende auch hinkommen, überall sind schon Infizierte unterwegs. Schon bald befinden sie sich in einer scheinbar ausweglosen Situation.


Kritik

Resident Evil: Afterlife

Für den vierten Eintrag in die Horroractionreihe erlebt die von Milla Jovovich verkörperte Actionamazone Alice ihre Abenteuer in Zombieland erstmals in 3D.

Paul W.S. Anderson ("Death Race"), der zum vierten Mal das Drehbuch der postapokalyptischen Games-Adaption beisteuert und erstmals seit dem Original von 2002 wieder Regie führt, hat die Story des Sequels erklärtermaßen speziell für das Medium 3D konzipiert. Angeknüpft wird dort, wo anno 2007 bei dem eher an "Mad Max" angelehnten "Resident Evil: Extinction" abgebrochen wurde. Wie nicht anders zu erwarten, ist Andersons Ehefrau Jovovich - fotogen choreographiert - damit beschäftigt, Untote endgültig über den Jordan zu schicken. Ihr Erzfeind ist weiterhin die skrupellose Umbrella Corporation, durch deren Verschulden ein Großteil der Menschheit mit dem tödlichen T-Virus infiziert wurde. Der verwandelt sie in blutrünstige Zombies, die stets sabbernd auf der Suche nach frischem Menschenfleisch sind.

Zum Einstieg gibt Alice in mehrfach geklonter Ausgabe den militärischen Mannen des Killerkonzerns Saures, wobei Schusswaffen ebenso effektiv zum Einsatz kommen wie Schwerter. Anschließend fliegt sie auf der Suche nach ihren Freunden aus dem letzten Teil nach Alaska und treibt die unter Amnesie leidende Claire ("Heroes"-Heroine Ali Larter) auf. Es geht zurück nach Los Angeles, wo sie ihre Propellermaschine spektakulär auf dem Dach eines Hochsicherheitsgefängnisses landet. Hier verbirgt sich eine Gruppe von Überlebenden, die sich unter anderem aus einem sympathischen Starathleten, einem arroganten Hollywood-Reporter (sein Schicksal ist unschwer zu erraten), einer angehenden Schauspielerin und einem möglichen Killer zusammensetzen. Während sich vor den Toren Tausende von blutrünstigen Zombies zusammenrotten, planen Alice und ihre neuen Kompagnons ihr Entkommen in die Freiheit. Bis es soweit ist, kommen geneigte Zuschauer in den Genuss von blutspritzender Nonstop-Action, die auch ein haarsträubendes Duell mit einem Angst einflößenden Monsterhenker umfasst.

Anderson, dem seit seinem Hollywood-Durchbruch mit "Event Horizon" gerne angekreidet wird, dass weder Schauspielführung noch Logik zu seinen großen Stärken zählen, versteht es, bildgewaltige Action-Ästhetik zu liefern. Dieses Talent wird durch die 3D-Effekte noch zusätzlich unterstrichen. Ins Auge sticht zudem, dass er sich hinsichtlich der Ästhetik wie auch der Handlung mehrfach vor "Matrix" verbeugt. Und wie schon bei "Event Horizon" schimmert seine Verehrung für Stanley Kubrick durch. Fans des Franchise erhalten auf alle Fälle genau, was sie sich erwarten: knallharte Action, ausgeteilt von einer schönen Frau, die alles andere als zart besaitet ist. ara.

Resident Evil: Afterlife

Darsteller:  Milla Jovovich   als Alice
  Ali Larter   als Claire Redfield
  Wentworth Miller   als Chris Redfield
  Shawn Roberts   als Albert Wesker
  Boris Kodjoe   als Luther
  Kim Coates   als Bennett
  Spencer Locke   als K-Mart
  Kacey Barnfield   als Crystal
  Sergio Peris-Mencheta   als Angel Ortiz
  Norman Yeung   als Kim Yong
 
Regie:  Paul W.S. Anderson  
Drehbuch:  Paul W.S. Anderson  
Produzent:  Paul W.S. Anderson  
  Jeremy Bolt  
  Don Carmody  
  Bernd Eichinger  
  Samuel Hadida  
Ausf. Produzent:  Victor Hadida  
  Martin Moszkowicz  
Kamera:  Glen MacPherson  
Schnitt:  Niven Howie  
Musik:  tomandandy  
Produktionsdesign:  Arvinder Grewal  
Kostüme:  Denise Cronenberg  
  Azalia Snail  
Ton:  John J. Thomson  
Casting:  Robin D. Cook  
  Suzanne Smith  

"Diese Rolle liegt mir im Blut"

Milla Jovovich wird nicht müde, Zombies zu jagen. Nur eines vermisst die Action-Amazone auch bei "Resident Evil: Afterlife": lange Röcke zu tragen.

Großansicht Teil Fünf ist bereits bestätigt: Zombie-Killerin Milla Jovovich macht's Spaß (Foto: Kurt Krieger)

Teil Fünf ist bereits bestätigt: Zombie-Killerin Milla Jovovich macht's Spaß (Foto: Kurt Krieger)

Das ist schon Ihr vierter "Resident Evil"-Film. Werden Sie der Serie nicht langsam müde?
MILLA JOVOVICH: Überhaupt nicht. Wir haben ja die Figur der Alice ständig weiterentwickelt. Dass wir's soweit geschafft haben und die Fans mich noch immer sehen wollen, hatte ich nie erwartet. Welche Schauspielerin in Hollywood schafft es schon, viermal die Hauptrolle in einer Action-Franchise zu spielen? Das dürfen nur Männer. Die einzige Ausnahme ist Sigourney Weaver, das große Idol meiner Jugendjahre. Ich liebe es Kampfszenen zu drehen und es richtig krachen zu lassen. Es macht riesigen Spaß, Zombies in dieser Fantasywelt zu killen.

Aber befriedigt Sie das als Schauspielerin?

Diese Rolle liegt mir im Blut. Schon als Achtjährige zeichnete ich wilde Superheldencomics. Offenbar wollte ich schon damals Actionheldin werden. Aber ich spiele ich auch ganz ernsthafte Rollen. Vor ein paar Monaten drehte ich "Stone", ein düsteres Thrillerdrama mit Robert De Niro und Edward Norton. Das war ein so bedrückender Part, dass ich an manchen Drehtagen nicht mal meine Tochter sehen wollte - ich war einfach zu schlecht drauf. "Resident Evil" ist da die reinste Erholung - wie Disneyland.

Bei diesem Film führt wieder Ihr Ehemann Paul W.S. Anderson Regie. Macht das einen großen Unterschied?
Das ist schon etwas anderes, weil das Ganze eine richtige Familienangelegenheit geworden ist. Wir besprechen alles - von der ersten Drehbuchfassung bis zur Kampfchoreographie. Und am Set haben wir so viel Vergnügen zusammen - wir sind wie Kinder. Aber das Wichtigste ist: Wir können beide unsere Tochter während des Drehs sehen, und am Ende des Arbeitstags gibt's die gemeinsame Spieleinheit. Wenn ich dagegen einen anderen Film mache, muss ich ihr beibringen, dass Papa nicht dabei sein kann - und das nervt.

Aber Sie können ja nicht ewig "Resident Evil"-Filme drehen. Werden Sie das vermissen?
Nein, weil ich mit meinem Leben so viel anfangen möchte, es gibt für mich alle möglichen Alternativen: Ich kann Mode entwerfen, zeichnen, Musik machen. Dass ich jetzt zum vierten Mal als Alice vor der Kamera stehe, ist nur das Tüpfelchen auf dem i.

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Wie schwer fällt es Ihnen heute, diese elaborierten Stunts zu drehen?
Ich mag, es Kampfsport zu trainieren. Das ist die einzige Art von Fitness, die mich nicht langweilt. Und die Bewegungen für Nahkampf, Fechten und Schießen kenne ich inzwischen in -und auswendig. Das fällt mir so einfach wie Fahrradfahren. Aber ich gebe zu: Manchmal ist es ganz schön hart. Wenn ich nach so einem Film eine Pause bekomme, dann kann ich die absolut, total gebrauchen.

Könnten Sie sich eigentlich verteidigen, wenn Sie auf der Straße angegriffen würden?
Zum Glück ist mir das noch nie passiert. Aber ich glaube, dass ich da ganz gute Chancen hätte - auf jeden Fall mehr als jemand ohne Training.

Was hielten Sie davon, wenn Ihre Tochter eines Tages in Ihre Action-Fußstapfen treten sollte?
Ich fände es toll. Ich will auch, dass sie Kampfsport lernt. Sie soll genügend Selbstbewusstsein und Stärke entwickeln. Solange sie nur nicht die anderen Kinder in der Schule tyrannisiert!

Sie selbst werden demnächst als Lady De Winter die drei Musketiere tyrannisieren. Wie passt ein Historienfilm zur Zombiekillerin?
Ich liebe Bücher über französische und englische Geschichte - und mein Mann, der hierwieder Regie führen wird, auch. Für mich wird da ein Traum wahr. Ich hatte noch nie die Chance, einen Historienfilm zu drehen, in dem ich schöne Kleider trage. Eigentlich kriege ich fast nie Gelegenheit, so etwas im Film anzuziehen. Und jetzt werde ich wie eine Prinzessin aussehen und gleichzeitig große Actionszenen drehen. In langen Röcken! Das wird ein Riesenspaß.

Wenn es eine Zeitmaschine gäbe - in welche Epoche würden Sie reisen?
Ich hätte mal Lust, ein paar Tage als Madame Pompadour zu leben. Aber nicht zu lange, denn es wäre mir zu mühselig, ein Korsett zu tragen. Am besten wäre vielleicht die Zeit nach der Französischen Revolution. Da bekamen die Frauen mehr Rechte. Und sie mussten keine monströsen Kleider mehr anziehen. Doch sonst fühle ich mich in der Gegenwart viel wohler. Nur auf eines könnte ich gut verzichten: meinen absolut verrückten Zeitplan.

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