Originaltitel: Reservoir Dogs
USA 1991
Harvey Keitel
Tim Roth
Chris Penn
Regie: Quentin Tarantino
Verleih: Ascot
Sechs eiskalte Spezialisten werden unter falschem Namen für einen Juwelendiebstahl angeheuert. Das Unterfangen geht schief - offensichtlich sind die Gangster verraten worden. Zwei sterben am Tatort, Mr. Orange wird schwer verletzt. Im Unterschlupf, einer leerstehenden Lagerhalle, diskutieren die verbliebenen Verbrecher über das Unglück - ohne Resultat. Auch das Foltern eines Polizisten bringt keine neuen Einsichten. Als ein Streit über Mr. Oranges Identität ausbricht, liefern sich die "Reservoir Dogs" ein letztes Gefecht.
Quentin Tarantinos Regiedebüt brachte dem Newcomer sofort den Ruf als Wunderknabe ein.
Sechs Ganoven tun sich für einen Juwelendiebstahl zusammen und werden auf frischer Tat ertappt. In einem Unterschlupf beginnt die Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen.
Sechs Spezialisten werden für einen gemeinsamen Diamantenraub angeheuert. Keiner kennt den anderen - da ist das Misstrauen groß, als der Coup unglaublich schief geht und plötzlich die Polizei vor der Tür steht.
Zwei der Ganoven werden gleich erschossen, Mr. Orange kann sich schwer verletzt mit den anderen in eine Lagerhalle retten. Dort beginnt das fatale Rätselraten, wer denn wohl der Verräter im Team ist.
Ein schiefgegangener Juwelenraub ist der Ausgangspunkt für einen brutalen filmischen Psychotrip. Ganz im Sinne seiner Vorbilder Sam Peckinpah, Martin Scorsese und Jean-Pierre Melville schafft Quentin Tarantino in seinem gefeierten Debüt dabei seinen ganz persönlichen Hexenkessel.
Die Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen gibt Harvey Keitel ("Bugsy"), Tim Roth ("Rosenkranz & Güldenstern") und Michael Madsen ("Thelma & Louise") die Gelegenheit, groß aufzuspielen. Ein filmisches Fegefeuer, das man nicht mehr vergisst.
Spannend, brutal, clever und zum Schreien komisch: Filmfans kommen um diese geniale Mischung aus Caper Movie und Italowestern nicht herum.
| Darsteller: | Harvey Keitel | als Mr. White - Larry Dimmick | |
|---|---|---|---|
| Tim Roth | als Mr. Orange - Freddy Newandyke | ||
| Chris Penn | als Nice Guy Eddie Cabot | ||
| Steve Buscemi | als Mr. Pink | ||
| Lawrence Tierney | als Joe Cabot | ||
| Michael Madsen | als Mr. Blonde - Vic Vega | ||
| Quentin Tarantino | als Mr. Brown | ||
| Eddie Bunker | als Mr. Blue | ||
| Kirk Baltz | als Ofcr. Marvin Nash | ||
| Randy Brooks | als Holdaway | ||
| Regie: | Quentin Tarantino | ||
| Drehbuch: | Quentin Tarantino | ||
| Produzent: | Lawrence Bender | ||
| Koproduzent: | Harvey Keitel | ||
| Ausf. Produzent: | Richard N. Gladstein | ||
| Monte Hellman | |||
| Ronna B. Wallace | |||
| Kamera: | Andrzej Sekula | ||
| Schnitt: | Sally Menke | ||
| Musik: | Karyn Rachtman | ||
| Produktionsdesign: | David Wasco | ||
| Kostüme: | Betsy Heimann | ||
| Ton: | Ken Segal | ||
| Casting: | Ronnie Yeskel | ||
Eben noch ließ sie einen vorgeblich schwulen Feuerwehrmann ihre Brüste betatschen, nun heftet sie sich an die Fersen einer Femme fatale um ihren Bruder zu schützen.
Größer könnte der Unterschied für Jessica Biel kaum sein. Nachdem sie im Überraschungshit "Chuck und Larry" in unverblümter Komödien-Manier Adam Sandler mit der Echtheit ihrer weiblichen Kurven beeindruckte, macht die sexy Schauspielerin im Thriller "Die A Little" richtig ernst. Sie spielt die Schwester eines Cops in Los Angeles, der eine Kostümbildnerin heiratet. Doch die Schneiderin hat eine verdammt dunkle Vergangenheit.
Vorlage ist der gleichnamige Erfolgsroman von Megan Abbott. Während dieser jedoch im Jahr 1954 angesiedelt ist, soll die Verfilmung in der Gegenwart spielen. Der Clou des Romans ist der Abstieg von Jessica Biels Figur aus der behüteten Welt einer Lehrerin in die dunklen Gassen und Hinterhöfe der Gangsterwelt von Los Angeles.
"Die A Little" wird übrigens oft mit den Romanen von James Ellroy verglichen, die im Fall von "L.A. Confidential", "Dark Blue" oder "Black Dahlia" auch den Weg ins Kino fanden - und eine durch und durch verdorbene Welt auf die Leinwand zeichneten. Da passt es, dass sich Jessica Biel, die den neuen Film auch selbst produziert, mit einem langjährigen Weggefährten von Quentin Tarantino zusammengetan hat: Koproduzent Richard N. Gladstein hatte bei "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" die Finger im Spiel, ebenso wie bei "Die Bourne Identität".
Klingt nach einem äußerst viel versprechenden Projekt für Jessy!
Sein Zuhause sind die "Mean Streets", er schleppt sich als König von "Cop Land" durch die Unterwelt, und er trägt fast stets einen grimmigen...
Seine Gauner und Ganoven wirken kaum einschüchternd, eher verklemmt und latent sadistisch, mit schlechten Manieren und leicht psychopathischen Zügen....
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