Warren Beatty
Diane Keaton
Edward Herrmann
Regie: Warren Beatty
Verleih: Paramount
Der amerikanische Journalist John Reed begeistert sich für die Ideen der sowjetischen Revolution. Im Jahr 1918 erlebt er in Moskau die Oktoberrevolution und gründet nach seiner Rückkehr in die USA die Communist Labor Party. Bald sieht er sich politischer Verfolgung ausgesetzt und muss in die russische Hauptstadt fliehen, wo er 1920 im Alter von 33 Jahren an Typhus stirbt, nachdem er feststellen musste, dass auch in der kommunistischen neuen Heimat, Ungerechtigkeit und Machtgier Überhand gewinnen.

Warren Beatty verfilmte in einem über dreistündigen Epos das Leben des amerikanischen Kommunisten, Revolutionärs und Schriftstellers John Reed, der als einziger Amerikaner an der Kremlmauer beigesetzt wurde. Eine dokumentarische Ebene macht im Film die Richtung der russischen Entwicklung deutlich. Warren Beatty inszenierte souverän das tragische Schicksal Reeds, wobei ihm eine glänzende Schauspielerriege (u. a. Diane Keaton) zur Seite steht. Er selbst übernahm die Hauptrolle.
| Darsteller: | Warren Beatty | als John Reed | |
|---|---|---|---|
| Diane Keaton | als Louise Bryant | ||
| Edward Herrmann | als Max Eastman | ||
| Jerzy Kosinski | als Grigori Sinowjew | ||
| Jack Nicholson | als Eugene O'Neill | ||
| Paul Sorvino | als Louis Fraina | ||
| Maureen Stapleton | als Emma Goldman | ||
| Nicolas Coster | als Paul Trullinger | ||
| M. Emmet Walsh | als Speaker | ||
| Bessie Love | als Mrs. Partlow | ||
| Ian Wolfe | als Mr. Partlow | ||
| Gene Hackman | als Peter van Werry | ||
| Regie: | Warren Beatty | ||
| Drehbuch: | Warren Beatty | ||
| Trevor Griffiths | |||
| Produzent: | Warren Beatty | ||
| Kamera: | Vittorio Storaro | ||
| Musik: | Stephen Sondheim | ||
| Dave Grusin | |||
260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.
Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.
Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.
Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.
Klassisch liebt am Besten
Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.
So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.
Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.
Ikonen unter sich
Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.
Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.
Sehnsüchtige Träume
Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.
Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.
Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?
Boris Sunjic
Die 100 populärsten Liebesfilme:
Quelle: American Film Institute
Er war über Jahrzehnte Hollywoods begehrtester Junggeselle, der als Herzensbrecher unzählige Affären u.a. mit Joan Collins, Diane Keaton und...
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