Amanda Seyfried
Shiloh Fernandez
Max Irons
Regie: Catherine Hardwicke
Verleih: Warner
Die eigensinnige Valerie, der gleich zwei junge Männer den Hof machen, lebt im Dorf Daggerhorn, dessen Bewohner in helle Aufregung geraten, als der seit langem mit Tieropfern besänftigte Werwolf erstmals wieder einen Menschen zur Strecke bringt. Der fanatische Jäger Vater Solomon will ihn töten. Er verdächtigt gleich mehrere Bewohner Daggerhorns, sich nachts in das Monster zu verwandeln. Valerie gerät in höchste Gefahr, weil der Werwolf ihr offenbar zugeneigt ist.

Von "Twilight - Biss zum Morgengrauen"-Regisseurin Catherine Hardwicke teengerecht aufbereitete Werwolf-Horrorvariante des klassischen Rotkäppchen-Märchenstoffs.
Parallelen zum "Twilight"-Universum finden sich somit nicht von ungefähr, was sowohl das visuelle Design als auch die zentrale Prämisse angeht. In diesem Fall ist die von "Orphan"-Skripter David Leslie Johnson adaptierte "Mädchen liebt Monster"-Story im Mittelalter angesiedelt.
Die hellhäutige und eigensinnige Protagonistin Valerie wird von Kulleraugen-Beauty Amanda Seyfried gespielt, die wie ihre cineastische Cousine Bella von zwei ansehnlichen jungen Männern umworben wird. Valerie ist mehr vom Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez) angetan als vom Schmied Henry (Max Irons), den ihre Eltern für sie auserkoren haben. Ihr Heimatdorf Daggerhorn gerät in helle Aufregung, als der seit langem mit Tieropfern besänftigte Werwolf erstmals wieder einen Menschen zur Strecke bringt. Dadurch wird der fanatische Hexenjäger Vater Solomon (Gary Oldman beschwört eine gewisse "Bram Stokers Dracula"-Atmosphäre) auf den Inquisitions-Plan gerufen, der sogleich mehrere Verdächtige ins Auge fasst. Als der Werwolf sein Gefallen an Valerie bekundet, gerät auch sie in Gefahr, in Vater Solomons Folterwerkzeug, eine hohle, siedend heiße Elefantenfigur, geworfen zu werden. Von mehreren Seiten erhält sie Hilfe, etwa von Valeries Großmutter, die - eine wirklich kuriose Besetzung - von einer jugendlich wirkenden Julie Christie verkörpert wird. Auch sie gerät in Verdacht, der Werwolf zu sein, der tagsüber unerkannt in Menschengestalt im Dorf weilt.
Die Spannung um die Identität des Monsters wird von Hardwicke gekonnt aufrechterhalten. Mit dem Liebesdreieck versteht Hardwicke zudem bei Teeniegirls einen effektvollen Herzflatter-Effekt zu erzeugen, auch wenn die Protagonisten längst nicht die Popularität der "Twilight"-Riege besitzen. Panoramaaufnahmen grüner Waldlandschaften, zahlreiche Kranaufnahmen und ästhetisch sorgfältig zusammengestellte Bildkompositionen sind dem "Twilight"-Publikum ebenfalls vertraut. Der CGI-erzeugte Werwolf wirkt allerdings für heutigen Standard recht unecht und die Dialoge muten teils holprig-hölzern an. Dennoch werden junge Mädchen gerne bei diesem romantischen Werwolf-Thriller anbeißen. ara.
| Darsteller: | Amanda Seyfried | als Valerie | |
|---|---|---|---|
| Shiloh Fernandez | als Peter | ||
| Max Irons | als Henry | ||
| Gary Oldman | als Soloman | ||
| Julie Christie | als Großmutter | ||
| Billy Burke | als Cesaire | ||
| Lukas Haas | als Vater August | ||
| Virginia Madsen | als Suzette | ||
| Michael Shanks | als Adrien Lazar | ||
| Regie: | Catherine Hardwicke | ||
| Drehbuch: | David Leslie Johnson | ||
| Produzent: | Leonardo DiCaprio | ||
| Jennifer Davisson Killoran | |||
| Julie Yorn | |||
| Ausf. Produzent: | Michael Ireland | ||
| Jim Rowe | |||
| Catherine Hardwicke | |||
| Kamera: | Mandy Walker | ||
| Schnitt: | Nancy Richardson | ||
| Julia Wong | |||
| Musik: | Brian Reitzell | ||
| Alex Heffes | |||
| Produktionsdesign: | Thomas E. Sanders | ||
| Kostüme: | Cindy Evans | ||
Die besten Magier der Welt rauben Banken aus - und das FBI guckt in die Röhre.
"Red Riding Hood"-Schönheit Amanda Seyfried und Mark Ruffalo liefern sich bald ein merkwürdiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen FBI und richtig schlauen Magiern: Die beiden sind für den Thriller "Now You See Me" von "The Transporter"-Regisseur Louis Leterrier im Gespräch. Damit leisten Seyfried und Ruffallo Jesse Eisenberg Gesellschaft, der die Hauptrolle spielen soll.
Der Film wird dreht sich um eine Gruppe superkluger Magier, die während ihrer Vorstellungen gemütlich Banken ausrauben und den Schatz im Publikum verteilen. Während die Zaubermeister dem Gesetz immer einen Schritt voraus zu sein scheinen, heftet sich ein FBI-Team an ihre Fersen.
Den FBI-Boss soll Ruffalo geben, während Amanda Seyfried als Technikgenie der Magier deren komplizierte Apparaturen entwirft.
Das Ganze erinnert an die gelungene Trickkiste "Prestige - Meister der Magie" und lässt auf viele ausgefeilte Zauberkunststücke hoffen. Mit Amanda Seyfried als Bauleiterin dürfte das Projekt auch eine sehr ansehnliche Angelegenheit werden.
Seyfried ist demnächst im SciFi-Thriller "In Time" zu sehen und jagt danach in "Gone" einen Serienkiller.
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