Energiegeladenes Biopic über das Musiker- und Privatleben des blinden Soulgenies Ray Charles.
"The Very Best of Ray Charles" - Taylor Hackford erweist dem brillanten Musiker seine Referenz und Jamie Foxx besticht in der Rolle seines Lebens.
Er hat die Soulmusik "erfunden", sie salonfähig gemacht und ist darüber reich und berühmt geworden: Ray Charles, 1930 in Albany, Georgia geboren, in tiefster Armut. Und dann erkrankt er auch noch als Sechsjähriger, erblindet vollkommen.
Der Anfang vom Ende für den schwarzen Underdog? Von wegen! 1947 reist er mit dem Greyhound Bus nach Seattle. Professioneller Musiker will der begnadete Klavierspieler werden.
Der Rest ist Geschichte, Musikgeschichte. Brillant erzählt von Taylor Hackford, der mit "Chuck Berry - Hail! Hail! Rock'n' Roll" schon bewiesen hat, dass ihm die Musik im Blut liegt.
Licht und Schatten des ErfolgsAber wo Licht ist, da ist auch Schatten - das weiß der Regisseur und präsentiert keine weißgewaschene Künstlerbiographie.
Während Ray musikalisch triumphiert, kriegt er sein Privatleben nie richtig in den Griff: Heroin, Frauen und der frühe Unfalltod des Bruders setzen ihm jahrzehntelang zu.
Komplex der Stoff, satt die Farben, mitreißend der Soundtrack - und mittendrin ein genialer Jamie Foxx ("Collateral") als Titelheld. Der Oscar war berechtigt ...
von Gebhard Hölzl
veröffentlicht am 21-12-2004 um 13:31
Im Jahr 1947 reist der siebzehnjährige, seit seinem siebten Lebensjahr blinde Ray Charles (Jamie Foxx) auf eigene Faust von Florida nach Seattle. Dort stellt er sein außergewöhnliches Talent als Pianist, Songwriter und Womanizer zunächst im Club der Lady Marlene unter Beweis, bevor er als Begleitmusiker und schließlich Bandleader durch die schwarzen Clubs tingelt. In den 60ern entdeckt er den Soul und das Heroin, heiratet und gewinnt ein weißes Publikum für schwarze Musik.
Jamie Foxx empfiehlt sich als Oscar-Preisträger im fesselnden Musikerportrait und klangvollen Sittengemälde von Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman").
| Originaltitel | Ray |
| OV | Ja |
| OmU | - |
| Genre | Drama / Musikfilm |
| Filmpreis | - |
| USA-Start | 29.10.2004 |
| Kinostart (D) | 06.01.2005 |
| Besucher (D) | 804.329 |
| Einspielergebnis (D) | € 5.326.837 Bes. (EDI) 804.329 Bes. (FFA) 804.348 |
| FSK | ab 12 Jahre |
| WWW | - |
Bokeem Woodbine
Fathead Newman
Sharon Warren
Aretha Robinson
Curtis Armstrong
Ahmet Ertegun
Regina King
Margie Hendricks
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Junger Ray Charles
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Wilbur Brassfield
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Lowell Fulson
Thomas Jefferson Byrd
Jimmy
Rick Gomez
Tom Dowd
Denise Dowse
Marlene
Warwick Davis
Oberon
Patrick Bauchau
Dr. Hacker
Robert Wisdom
Jack Lauderdale
Kurt Fuller
Sam Clark
Robert Eisele
Drehbuch
Howard Baldwin
Produzent
Karen Baldwin
Produzent
Stuart Benjamin
Produzent
Taylor Hackford
Produzent
William J. Immerman
Ausf. Produzent
Jamie Rucker King
Ausf. Produzent
Stephen Altman
Produktionsdesi gn
Scott Plauche
Produktionsdesi gn
Pawel Edelman
Kamera
Paul Hirsch
Schnitt
Craig Armstrong
Musik
Ray Charles
Musik
Sharen Davis
Kostüme
Steve Cantamessa
Ton
Scott Millan
Ton
Greg Orloff
Ton
Bob Beemer
Ton
Nancy Klopper
Casting
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