Jamie Foxx
Kerry Washington
Clifton Powell
Regie: Taylor Hackford
Verleih: UIP
Im Jahr 1947 reist der siebzehnjährige, seit seinem siebten Lebensjahr blinde Ray Charles (Jamie Foxx) auf eigene Faust von Florida nach Seattle. Dort stellt er sein außergewöhnliches Talent als Pianist, Songwriter und Womanizer zunächst im Club der Lady Marlene unter Beweis, bevor er als Begleitmusiker und schließlich Bandleader durch die schwarzen Clubs tingelt. In den 60ern entdeckt er den Soul und das Heroin, heiratet und gewinnt ein weißes Publikum für schwarze Musik.
Jamie Foxx empfiehlt sich als Oscar-Preisträger im fesselnden Musikerportrait und klangvollen Sittengemälde von Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman").
"The Very Best of Ray Charles" - Taylor Hackford erweist dem brillanten Musiker seine Referenz und Jamie Foxx besticht in der Rolle seines Lebens.
Er hat die Soulmusik "erfunden", sie salonfähig gemacht und ist darüber reich und berühmt geworden: Ray Charles, 1930 in Albany, Georgia geboren, in tiefster Armut. Und dann erkrankt er auch noch als Sechsjähriger, erblindet vollkommen.
Der Anfang vom Ende für den schwarzen Underdog? Von wegen! 1947 reist er mit dem Greyhound Bus nach Seattle. Professioneller Musiker will der begnadete Klavierspieler werden.
Der Rest ist Geschichte, Musikgeschichte. Brillant erzählt von Taylor Hackford, der mit "Chuck Berry - Hail! Hail! Rock'n' Roll" schon bewiesen hat, dass ihm die Musik im Blut liegt.
Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten - das weiß der Regisseur und präsentiert keine weißgewaschene Künstlerbiographie.
Während Ray musikalisch triumphiert, kriegt er sein Privatleben nie richtig in den Griff: Heroin, Frauen und der frühe Unfalltod des Bruders setzen ihm jahrzehntelang zu.
Komplex der Stoff, satt die Farben, mitreißend der Soundtrack - und mittendrin ein genialer Jamie Foxx ("Collateral") als Titelheld. Der Oscar war berechtigt ...
Parker wandelt schon seit 1962 durch den Büchermarkt. Jetzt soll der Profigangster einen Kinofilm bekommen.
"Transporter"-Star Jason Statham ist für die Rolle des Meisterdiebs "Parker" im Gespräch. Regie wird Taylor Hackford führen, der für Filme wie "Ray" und "Im Auftrag des Teufels" bekannt ist. Das Drehbuch schreibt "Black Swan"-Autor John McLaughlin. "Parker" beruht auf der gleichnamigen Krimiserie von Donald E. Westlake, unter dessen Pseudonym Richard Stark die "Parker"-Geschichten erschienen sind.
Parker ist ein rauflustiger Mann, der in die wildesten Storys gezogen wird und das Geld vorwiegend von den Reichen nimmt. Vom Gutmenschen aber ist diese Figur weit entfernt, da Gewalt zu seinem täglichen Einmaleins gehört.
1962 betrat Parker zum ersten Mal die literarische Welt mit "Jetzt sind wir quitt" (Original "The Hunter"). Darin wird Parker als wieder belebter Profigangster eingeführt, der nach mehreren Schüssen doch nicht tot ist und nun Rache an den Obergaunern nehmen will. Der letzte Band der Reihe wurde im Jahr 2008 unter dem Titel "Das Geld war schmutzig" veröffentlicht. Dann starb der Autor am Silvesterabend an einem Herzinfarkt.
Wie seine schwarzen Kollegen Orlando Jones und Eddie Griffin wurde Jamie Foxx als Stand-Up-Comedian und TV-Star bekannt, bevor er in Oliver Stones...
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