Staatsanwalt Anthony Fraser hat seinen ersten Mordfall zu behandeln. Charles Reece hat ohne erkennbare Motive zwei Familien auf bestialische Weise ausgelöscht. Untersuchungen ergeben keine erkennbaren Hinweise auf Unzurechnungsfähigkeit. Von seinem Vorgesetzten wird Fraser gedrängt die Todesstrafe zu fordern, die er persönlich ablehnt. Die Geschworenen plädieren für die Todesstrafe. Eine Computertomographie ergibt, daß Reece doch unzurechnungsfähig ist. Resigniert gesteht sich Fraser ein, daß er nie die Todesstrafe hätte fordern dürfen. Zu spät: Der Mörder hat sich in der Zelle selbst gerichtet.
Auf ebenso erschütternde wie faszinierende Weise betrachtet Meisterregisseur William Friedkin ("Der Exorzist") in diesem zwischen eiskaltem Thriller und Gerichtssaaldrama schwankenden Film die Problematik der amerikanischen Rechtssprechung. Nachdem er den Zuschauer mit der schockierenden Szenerie der Morde in die Story eingeführt hat, wiegt er in ruhigen, präzisen Bildern das Für und Wider der Todesstrafe ab. Für zusätzliche Tiefe sorgen die interessanten Subplots und die große Leistung Michael Biehns ("Abyss"), dem Friedkin das Letzte abforderte. Ein Erfolg sollte für die packende Videopremiere dank der großen Namen vorprogrammiert sein.
| Darsteller: | Michael Biehn | ||
|---|---|---|---|
| Alex McArthur | |||
| Nicholas Campbell | |||
| Deborah van Valkenburgh | |||
| John Harkins | |||
| Art LaFleur | |||
| Regie: | William Friedkin | ||
| Drehbuch: | William Friedkin | ||
| Produzent: | David Salven | ||
| William Friedkin | |||
| Kamera: | Robert Yeoman | ||
| Musik: | Ennio Morricone | ||
Athletisch und mit dem harten, entschlossenen Gesichtsausdruck des Kämpfers, ist Michael Biehn einer der markanten Darsteller in tragenden...
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