Originelle Melange aus Thriller, Komödie und Beziehungsdrama. Michael will in Berlin eigentlich seine Ex wiedergewinnen. Statt ihr erwarten ihn jedoch Zombies. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto31/10310169/b150x150.jpg Rammbock

Filmdetails

Rammbock

Originelle Melange aus Thriller, Komödie und Beziehungsdrama. Michael will in Berlin eigentlich seine Ex wiedergewinnen. Statt ihr erwarten ihn jedoch Zombies.


Rammbock
Start: 09.09.2010

Horror / Komödie

Deutschland 2009
Laufzeit: 63 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Michael Fuith
Theo Trebs
Anka Graczyk

Regie: Marvin Kren
Verleih: Filmgalerie 451

Videoplayer wird geladen ...

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der 35-jährige Loser Michael kommt nach Berlin, um seine Ex Gabi zurückzuerobern. Doch in Gabis verwaister Wohnung attackiert ihn erst einmal ein Handwerker. Und bald rennt eine ganze Horde von Zombies auf der Suche nach Frischfleisch durch das Mietshaus. Michael verbarrikadiert sich mit dem 15-jährigen Harper, während die Apokalypse in vollem Gang ist. Schließlich versucht man sich mit anderen Überlebenden zu verständigen und die Flucht zu organisieren. Und bald trifft Michael auch Gabi.


Kritik

Rammbock

Zombies! In Berlin! Marvin Krens Einstünder bietet eine originelle Melange aus Thriller, Komödie und Beziehungsdrama. Hier stimmt alles.

Ausgerechnet die übel beleumundeten und so aus der allzu properen deutschen Filmlandschaft in den Amateursektor verbannten Zombies (siehe "Virus Undead") geben ein veritables Lebenszeichen - als mittellanger Film aus der stets hochwertigen ZDF-Nachwuchs-Produktionsschmiede "Das kleine Fernsehspiel". Harter Splatter steht nicht zu befürchten; dafür bietet eine effektive und handwerklich ungemein gelungene Achse des Terrors aus "[Rec]" und "28 Days Later" den die Spannung auskostenden Hintergrund für eine tragikomische Beziehungskiste. "Rammbock" funktioniert sowohl als apokalyptischer, kammerspielartiger Thriller als auch als witziges wie empathisches Requiem eines sympathischen Verlierers.

Der heißt Michael (so überzeugend wie die ganze Besetzung: Michael Fuith) und ist ein 35-jähriger Österreicher mit sich lichtendem Haupthaar. Als der gutmütige Simpel in Berlin eintrifft, um seiner Ex Gabi (Anka Graczyk) nochmals seine Liebe zu gestehen, rumort in der deutschen Hauptstadt bereits ein Virus, dessen vehementer Ausbruch den schluffigen Antihelden verdattert: Ein Handwerker in Gabis verwaister Wohnung attackiert ihn und schon rennen Horden Infizierter auf der Suche nach Frischfleisch durch das Mietshaus. Michael verbarrikadiert sich mit dem 15-jährigen Lehrling Harper (Theo Trebs), der rascher als er begreift, was vor sich geht: Zombies verwüsten das Land und am nächsten Morgen kündet das Testbild im Fernseher von der allumfassenden Apokalypse. Fortan versuchen die Überlebenden, sich über den Innenhof zu verständigen und die Flucht zu organisieren. So findet Michael Gabi und wird unsanft mit dem Ende ihrer Beziehung konfrontiert.

Virtuos und ohne handelsübliche ironische Brechungen inszeniert der Wiener Marvin Kren in seinem Spielfilmdebüt, wie dieser Herzgebrochene den Tod umarmt - grandios unterlegt von Mozarts Lacrimosa-Requiem, das persönliche Tragik mit dem Weltuntergang vereint. Trotz der kurzen Spielzeit entfaltet sich ein kompaktes, glaubwürdiges und kreatives Szenario, das im Alternative-Look daherkommt und an dem einfach alles stimmt, weil aus jeder Budget-Not eine Tugend gemacht wird. Der Max-Ophüls-Publikumspreis und andere Auszeichnungen belegen, wie sehr ein starker deutscher Genrefilm ankommt, wenn sich nur jemand traut, ihn ordentlich anzupacken.

tk.

Rammbock

Darsteller:  Michael Fuith   als Michael
  Theo Trebs   als Harper
  Anka Graczyk   als Gabi
  Emily Cox   als Anita
  Katelijne Philips-Lebon   als Heike
  Steffen Münster   als Klaus
  Andreas Schröders   als Ulf
  Harald Geil   als Thorsten
  Brigitte Kren   als Frau Bramkamp
  Sebastian Achillles   als Kai
  Jörn Hentschel   als Dominik
  Katharina Rivilis   als Semra
  Arno Kölker   als Handwerker
  Carsten Behrendt   als Manni
  Eckehard Hoffmann   als Polizeisprecher
 
Regie:  Marvin Kren  
Drehbuch:  Benjamin Hessler  
Produzent:  Sigrid Hoerner  
Kamera:  Moritz Schultheiß  
Schnitt:  Silke Olthoff  
Musik:  Marco Dreckkötter  
  Stefan Will  
Produktionsdesign:  Ulrich Frommhold  
Kostüme:  Jennifer Mäurer  
Maske:  Susanne Knebel  
  Nicole Koch  
  Stefan von Essen  
Ton:  David Hilgers  
Casting:  Carmen Loley  
  Markus Schleinzer  

Star

Emily Cox

Die Schauspielerin Emily Cox gilt als Schauspiel-Shootingstar. Die zierliche Britin machte unter anderem im Fernseh-Doku-Drama "Dutschke" und im...

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.