Dustin Hoffman
Tom Cruise
Valeria Golino
Regie: Barry Levinson
Verleih: UIP
Der Autohändler-Yuppie Charlie Babbit erfährt nach dem Tod des ungeliebten Vaters von der Existenz eines Bruders namens Raymond, der als Alleinerbe des Familienvermögens eingesetzt wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Behinderte. Mit dem Plan, seinen Erbteil von den Anwälten zu erpressen, entführt Charlie den Bruder und flüchtet mit ihm auf dem Highway durch die Staaten. Auf Reisen lernt er den ungleichen Bruder lieben und will sich schließlich nicht mehr von ihm trennen. Ärzte, Anwälte und Raymonds Entscheidungsunfähigkeit überzeugen ihn eines Besseren.

Gelungene Mischung aus humorvollem Roadmovie und besinnlichem Brüderdrama, das die Autistenproblematik niemals ausbeuterisch einem breiten Publikum nahebringt. Dustin Hoffmans oscarprämierte Leistung begeisterte offensichtlich auch Tom Cruise, der zu seiner bislang besten Performance angespornt wurde. Nach "Good Morning Vietnam" gelang Regisseur Berry Levinson erneut ein Megahit, der bei uns 5,6 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Der günstige Kassettenpreis von DM 28,-- ermöglicht die Einführung des Kino-Blockbusters als Kauf- und Verleihkassette in Ihr Sortiment und verheißt Spitzenumsätze!
| Darsteller: | Dustin Hoffman | als Raymond Babbitt | |
|---|---|---|---|
| Tom Cruise | als Charlie Babbitt | ||
| Valeria Golino | als Susanna | ||
| Jerry Molen | als Dr. Bruner | ||
| Jack Murdock | als John Mooney | ||
| Michael D. Roberts | als Vern | ||
| Ralph Seymour | als Lenny | ||
| Lucinda Jenney | als Iris | ||
| Bonnie Hunt | als Sally Dibbs | ||
| Barry Levinson | als Doktor | ||
| Kim Robillard | als Kleinstadt-Doktor | ||
| Regie: | Barry Levinson | ||
| Drehbuch: | Ronald Bass | ||
| Barry Morrow | |||
| Produzent: | Mark Johnson | ||
| Kamera: | John Seale | ||
| Schnitt: | Stu Linder | ||
| Thomas R. Moore | |||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| Produktionsdesign: | Ida Random | ||
Eigentlich war keiner so richtig mit seiner Arbeit zufrieden, und doch wurde jeder am Ende dafür belohnt.
Am 16. Dezember 1988 startete "Rain Man" in den US-Kinos. Zwar blieb der Erfolg anfangs noch recht überschaubar, doch bereits in der zweiten Startwoche hatte es sich wohl herumgesprochen, dass der Roadtrip eines Autisten mit seinem Bruder unbedingt sehenswert war.
Dabei wollte Dustin Hoffman seine Rolle eigentlich drei Wochen nach Drehbeginn hinschmeißen, weil er seine darstellerische Leistung trotz intensiver Vorbereitung für schlecht hielt. Auch Barry Levinson zögerte anfangs und wollte die Regie eigentlich gar nicht übernehmen. Dennoch sollte die Academy sie eines Besseren belehren: "Rain Man" sahnte am Ende vier Oscars ab, drei davon in den Königskategorien Bester Film, Bester Schauspieler und Beste Regie.
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