Adam Sandler
Emily Watson
Philip Seymour Hoffman
Regie: Paul Thomas Anderson
Verleih: Senator
Verkäufer Barry Egan (Adam Sandler) ist ein unauffälliger, schüchterner Bursche. Wenn da nicht diese gewalttätigen Aussetzer wären, mit denen der Außenseiter das permanente Mobbing durch Vorgesetzte und besonders seine sieben naseweisen Schwestern verarbeitet. Echter Ärger ist im Verzug, als Barry ob seines frustrierenden Liebeslebens das Heil im Telefonsex sucht und dabei an Erpresser gerät.
Schwarze Komödien um liebenswerte Tolpatsche ist man von Adam Sandler ja gewöhnt, doch wenn Paul Thomas Anderson ("Boogie Nights") dirigiert und ein Regiepreis in Cannes drin war, dürfte auch der Cineast auf seine Kosten kommen.
Träumen, staunen und schmunzeln Sie, wenn Paradekomiker Adam Sandler die Liebe entdeckt und auf Wolke Sieben schwebt.
Wer hätte das gedacht? Amerikas Comedy-Ass Adam Sandler als sympathischer Loser mit Tiefgang! Zu Verdanken haben wir diese Wandlung Paul Thomas Anderson ("Magnolia"), der rührend von einem erzählt, der auszog, sein Leben umzukrempeln.
Der kleine Angestellte Barry Egan hat in seinem Job wenig zu lachen, auch wenn der in einem blauen Anzug Eingezwängte immer den fröhlichen Hansel markiert und in jedes Fettnäpfchen tritt, sich sogar von einer Telefonsex-Tussi erpressen lässt. Von den sieben Schwestern, die ihn drangsalieren, ganz zu schweigen.
Erst die Begegnung mit der sanften Lena (Emily Watson) wandelt den eigentlich traurigen Gute-Laune-Fanatiker in einen romantischen Liebhaber, der über den eigenen Schatten springt und bei der Frau seiner Träume die Liebe lernt - mit Happy End auf Hawai.
Die Lovestory, die Meisterregisseur und Top-Komiker mit "Punch-Drunk Love" zusammenbrauen, lässt einem das Herz übergehen!
| Darsteller: | Adam Sandler | als Barry Egan | |
|---|---|---|---|
| Emily Watson | als Lena Leonard | ||
| Philip Seymour Hoffman | als Dean Trumbell | ||
| Luis Guzmán | als Lance | ||
| Mary Lynn Rajskub | als Elizabeth | ||
| Ashley Clark | als Telefon-Sex- Schwester | ||
| Robert Smigel | als Walter der Zahnarzt | ||
| Lisa Spector | als Susan | ||
| Julie Hermelin | als Kathleen | ||
| Karen Hermelin | als Anna | ||
| Hazel Mailloux | als Rhonda | ||
| Nicole Boroda Gelbard | als Nicole | ||
| Mia Weinberg | als Gilda | ||
| David Stevens | als David | ||
| Jim Smooth Stevens | als Jim | ||
| Nathan Stevens | als Nate | ||
| Mike D. Stevens | als Mike D. | ||
| Rico Bueno | als Rico | ||
| Salvador Curiel | als Sal | ||
| Jorge Barahona | als Jorge | ||
| Ernesto Quintero | als Ernesto | ||
| Larry Ring | als Schwager Steve | ||
| Kerry Gelbard | als Schwager Richard | ||
| Regie: | Paul Thomas Anderson | ||
| Drehbuch: | Paul Thomas Anderson | ||
| Produzent: | JoAnne Sellar | ||
| Daniel Lupi | |||
| Paul Thomas Anderson | |||
| Kamera: | Robert Elswit | ||
| Schnitt: | Leslie Jones | ||
| Musik: | Jon Brion | ||
| Produktionsdesign: | William Arnold | ||
| Sue Chan | |||
| Kostüme: | Mark Bridges | ||
| Ton: | Ronald Judkins | ||
| Casting: | Cassandra Kulukundis | ||
"Der Pianist" erweist sich in Cannes als Favoritenschreck. Die Preisträger im einzelnen.
[IMG#114852_1.jpg#Adrien Brody als Wladyslaw Szpilman - "Der Pianist"
#LEFT]Roman Polanskis "Der Pianist": Das ist die packende Geschichte eines jüdischen Klavierspielers, der nur durch die Gnade eines deutschen Offiziers den Holocaust im Warschauer Ghetto überlebt. Der Lohn für den mutigen Film: Die Goldene Palme.
Den Großen Preis der Jury erhielt der Kritikerliebling "The Man Without a Past" von Aki Kaurismäki. Die Hauptdarstellerin Kati Outinen wurde mit dem Schauspielerinnenpreis ausgezeichnet.
Im Rennen um die Silberne Palme für den besten Hauptdarsteller ließ der Belgier Olivier Gourmet aus "Le fils" von den Brüdern Dardenne überraschend den hoch favorisierten Jack Nicholson hinter sich.
Den Regiepreis teilten sich der Koreaner Im Kwon-taek ("Chihwaseon") und der Amerikaner Paul Thomas Anderson ("Punch Drunk Love").
Mit einem Jurypreis wurde Elia Suleimans politisch brisante Satire "Intervention divine" prämiert, während Paul Laverty für Ken Loachs "Sweet Sixteen" für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.
Einen einmaligen Sonderpreis konnte sich Michael Moore für seine gefeierte Doku "Bowling for Columbine" sichern.
Der Vorsitzende der Jury David Lynch betonte die hohe Qualität des Wettbewerbs und war von der Arbeit innerhalb der Jury sehr angetan: Die Entscheidungen seien in höchstmöglicher Harmonie gefallen.
Das Publikum liebt oder hasst ihn wahlweise mit gleicher Leidenschaft: Als Komiker, Drehbuchautor, Produzent und Musiker erlebt Adam Sandler...
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