Schräge romantische Dramödie, in der Adam Sandler als verschrobener Einzelgänger auf abenteuerlichen Wegen seine große Liebe findet. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz04/z0304530/b150x150.jpg Punch-Drunk Love

Filmdetails

Punch-Drunk Love

Schräge romantische Dramödie, in der Adam Sandler als verschrobener Einzelgänger auf abenteuerlichen Wegen seine große Liebe findet.


Punch-Drunk Love
Start: 17.04.2003

Komödie / Drama

USA 2002
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Adam Sandler
Emily Watson
Philip Seymour Hoffman

Regie: Paul Thomas Anderson
Verleih: Senator

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Verkäufer Barry Egan (Adam Sandler) ist ein unauffälliger, schüchterner Bursche. Wenn da nicht diese gewalttätigen Aussetzer wären, mit denen der Außenseiter das permanente Mobbing durch Vorgesetzte und besonders seine sieben naseweisen Schwestern verarbeitet. Echter Ärger ist im Verzug, als Barry ob seines frustrierenden Liebeslebens das Heil im Telefonsex sucht und dabei an Erpresser gerät.

Schwarze Komödien um liebenswerte Tolpatsche ist man von Adam Sandler ja gewöhnt, doch wenn Paul Thomas Anderson ("Boogie Nights") dirigiert und ein Regiepreis in Cannes drin war, dürfte auch der Cineast auf seine Kosten kommen.


Kritik

Träumen, staunen und schmunzeln Sie, wenn Paradekomiker Adam Sandler die Liebe entdeckt und auf Wolke Sieben schwebt.

Großansicht Auch eine Art, Bonusmeilen zu sammeln: Barry beim Puddingkauf

Auch eine Art, Bonusmeilen zu sammeln: Barry beim Puddingkauf

Wer hätte das gedacht? Amerikas Comedy-Ass Adam Sandler als sympathischer Loser mit Tiefgang! Zu Verdanken haben wir diese Wandlung Paul Thomas Anderson ("Magnolia"), der rührend von einem erzählt, der auszog, sein Leben umzukrempeln.

Der kleine Angestellte Barry Egan hat in seinem Job wenig zu lachen, auch wenn der in einem blauen Anzug Eingezwängte immer den fröhlichen Hansel markiert und in jedes Fettnäpfchen tritt, sich sogar von einer Telefonsex-Tussi erpressen lässt. Von den sieben Schwestern, die ihn drangsalieren, ganz zu schweigen.

Erst die Begegnung mit der sanften Lena (Emily Watson) wandelt den eigentlich traurigen Gute-Laune-Fanatiker in einen romantischen Liebhaber, der über den eigenen Schatten springt und bei der Frau seiner Träume die Liebe lernt - mit Happy End auf Hawai.

Die Lovestory, die Meisterregisseur und Top-Komiker mit "Punch-Drunk Love" zusammenbrauen, lässt einem das Herz übergehen!

Punch-Drunk Love

Darsteller:  Adam Sandler   als Barry Egan
  Emily Watson   als Lena Leonard
  Philip Seymour Hoffman   als Dean Trumbell
  Luis Guzmán   als Lance
  Mary Lynn Rajskub   als Elizabeth
  Ashley Clark   als Telefon-Sex- Schwester
  Robert Smigel   als Walter der Zahnarzt
  Lisa Spector   als Susan
  Julie Hermelin   als Kathleen
  Karen Hermelin   als Anna
  Hazel Mailloux   als Rhonda
  Nicole Boroda Gelbard   als Nicole
  Mia Weinberg   als Gilda
  David Stevens   als David
  Jim Smooth Stevens   als Jim
  Nathan Stevens   als Nate
  Mike D. Stevens   als Mike D.
  Rico Bueno   als Rico
  Salvador Curiel   als Sal
  Jorge Barahona   als Jorge
  Ernesto Quintero   als Ernesto
  Larry Ring   als Schwager Steve
  Kerry Gelbard   als Schwager Richard
 
Regie:  Paul Thomas Anderson  
Drehbuch:  Paul Thomas Anderson  
Produzent:  JoAnne Sellar  
  Daniel Lupi  
  Paul Thomas Anderson  
Kamera:  Robert Elswit  
Schnitt:  Leslie Jones  
Musik:  Jon Brion  
Produktionsdesign:  William Arnold  
  Sue Chan  
Kostüme:  Mark Bridges  
Ton:  Ronald Judkins  
Casting:  Cassandra Kulukundis  

Goldene Palme für Polanski

"Der Pianist" erweist sich in Cannes als Favoritenschreck. Die Preisträger im einzelnen.

[IMG#114852_1.jpg#Adrien Brody als Wladyslaw Szpilman - "Der Pianist"

#LEFT]Roman Polanskis "Der Pianist": Das ist die packende Geschichte eines jüdischen Klavierspielers, der nur durch die Gnade eines deutschen Offiziers den Holocaust im Warschauer Ghetto überlebt. Der Lohn für den mutigen Film: Die Goldene Palme.

Den Großen Preis der Jury erhielt der Kritikerliebling "The Man Without a Past" von Aki Kaurismäki. Die Hauptdarstellerin Kati Outinen wurde mit dem Schauspielerinnenpreis ausgezeichnet.

Im Rennen um die Silberne Palme für den besten Hauptdarsteller ließ der Belgier Olivier Gourmet aus "Le fils" von den Brüdern Dardenne überraschend den hoch favorisierten Jack Nicholson hinter sich.

Den Regiepreis teilten sich der Koreaner Im Kwon-taek ("Chihwaseon") und der Amerikaner Paul Thomas Anderson ("Punch Drunk Love").

Mit einem Jurypreis wurde Elia Suleimans politisch brisante Satire "Intervention divine" prämiert, während Paul Laverty für Ken Loachs "Sweet Sixteen" für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.

Einen einmaligen Sonderpreis konnte sich Michael Moore für seine gefeierte Doku "Bowling for Columbine" sichern.

Der Vorsitzende der Jury David Lynch betonte die hohe Qualität des Wettbewerbs und war von der Arbeit innerhalb der Jury sehr angetan: Die Entscheidungen seien in höchstmöglicher Harmonie gefallen.



Mehr auf kino.de: "Cannes 2002: Auf der Suche nach dem Film der Filme" - ein ausführliches Round-up folgt demnächst.

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