Originaltitel: Mesrine: L'ennemi public n° 1
Frankreich 2008
Vincent Cassel
Ludivine Sagnier
Mathieu Amalric
Regie: Jean-François Richet
Verleih: Senator
Gangster Mesrine (Vincent Cassel) hat in Kanada an seinem Ruf als Verbrecherlegende gefeilt, nun kehrt er nach Frankreich zurück, um weitere Untaten zu begehen. Mit seiner neuen Geliebten Sylvie (Ludivine Sagnier) genießt er sein Leben als Promi, überfällt mit Francois (Mathieu Amalric) weiterhin serienweise Banken und bricht aus dem Knast aus, in den ihn Kommissar Broussard (Olivier Gourmet) wiederholt steckt. Wie ein Terrorist bekämpft er den Staat.
War der unlängst angelaufene erste Teil des atemlosen Bio-Pics über Frankreichs berüchtigsten Verbrecher noch ein knallharter Krimi, interessiert sich "Todestrieb" nun mehr für die seelischen Untiefen des selbst ernannten Rebellen. Ein an allen Fronten mörderisches Thriller-Juwel.
Der zweite Film über den französischen Staatsfeind kommt als psychologischer Thriller daher.
1973: Aus Kanada zurückgekehrt ist der französische Staatsfeind Nummer Eins Jacques Mesrine (Vincent Cassel) längst lebende Legende: Stoff für die Regenbogenpresse, für die er posiert und der er launige Interviews gibt. Er hat eine neue Geliebte, Sylvie (Ludivine Sagnier), einen neuen Komplizen, François (Mathieu Amalric), und in Kommissar Broussard (Olivier Gourmet) einen neuen und sehr hartnäckigen Gegner.
Jacques überfällt immer noch Banken, am liebsten gleich zwei hintereinander. Und er bricht wieder spektakulär aus dem Hochsicherheitstrakt aus. Doch sieht er sich inzwischen als Rebell, vom Staat verfolgt.
Im zweiten Teil seines preisgekrönten Biopics über Jacques Mesrine ändert Regisseur Jean-François Richet die Tonalität: Knallharter Krimi mutiert zum reflektiven psychologischen Thriller. Die diversen Handlungslinien überschneiden sich, das Tempo ist gehetzt wie beim Kriegsfilm.
Der atemlose Wahnsinn wird auf der Leinwand sichtbar, mittels hohen Tempos und harter, großartig choreographierter Action. Statt Schwarz, Blau und Rot, die im ersten Teil dominieren, komponiert Kameramann Robert Gantz mehr Braun und Orange.
| Darsteller: | Vincent Cassel | als Jacques Mesrine | |
|---|---|---|---|
| Ludivine Sagnier | als Sylvie Jeanjacquot | ||
| Mathieu Amalric | als François Besse | ||
| Gérard Lanvin | als Charly Bauer | ||
| Samuel Le Bihan | als Michel Ardouin | ||
| Olivier Gourmet | als Kommissar Broussard | ||
| Michel Duchaussoy | als Mesrines Vater | ||
| Myriam Boyer | als Mesrines Mutter | ||
| Anne Consigny | als Mesrines Anwältin | ||
| Georges Wilson | als Henri Lelièvre | ||
| Regie: | Jean-François Richet | ||
| Drehbuch: | Abdel Raouf Dafri | ||
| Jean-François Richet | |||
| Produzent: | Thomas Langmann | ||
| Maxime Rémillard | |||
| André Rouleau | |||
| Ausf. Produzent: | Daniel Delume | ||
| Kamera: | Eric Catelan | ||
| Schnitt: | Hervé Schneid | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Marcus Trumpp | |||
| Produktionsdesign: | Jean-André Carriere | ||
| Ton: | Jean Minondo | ||
| Alexandre Widmer | |||
| François Groult | |||
| Gérard Hardy | |||
| Herve Buirette | |||
| Loic Prian | |||
| Casting: | Antoinette Boulat | ||
Die lange Hakennase macht aus seinem hageren Gesicht das eines hungrigen Raubvogels, und so wurde Vincent Cassel 1995 schlagartig berühmt,...
Mit ihrem Schmollmund, den wilden blonden Locken, verträumten Augen und der Traumfigur gehört die blonde Schauspielerin Ludivine...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.