Marco und Silvia Battaglia leben in ihrem chaotischen Haushalt auf gleicher Augenhöhe mit ihren Kindern. Ihre Lebensweise stößt nicht überall auf Zustimmung. Silvias Mutter gelingt es schließlich, die Erziehungsberechtigung für die Enkelin zu bekommen. In Folge zerbricht das Eheleben der Battaglias: Silvia wird schwanger von einem anderen, Marco verliert seinen Job.

Stefano Mordini erzählt in seinem Spielfilmdebüt die tragische Geschichte einer jungen Familie, die an gesellschaftlichen Normen zu zerbrechen droht - eines unkonventionellen Paares mit zwei Kindern, das in seiner Sorglosigkeit selbst noch nicht erwachsen scheint und schließlich ungewollt eine Kette dramatischer Ereignisse auslöst.
| Darsteller: | Stefano Accorsi | als Marco Battaglia | |
|---|---|---|---|
| Valentina Cervi | als Silvia Battaglia | ||
| Ivan Franek | als Dragon | ||
| Miro Landoni | als Quarto | ||
| Luisa Pasello | als Gabriella | ||
| Barbara Folchitto | als Maggioni | ||
| Giacomo Piperno | als Silvias Vater | ||
| Lorenzo Zanetti | als Davis | ||
| Adele Ferruzzi | als Sonia | ||
| Andrea Soffiantini | |||
| Julia Hiebaum | |||
| Regie: | Stefano Mordini | ||
| Drehbuch: | Silvia Barbiera | ||
| Stefano Mordini | |||
| Produzent: | Minnie Ferrara | ||
| Sky Milano | |||
| Kamera: | Italo Daniele Petriccione | ||
| Schnitt: | Massimo Fiocchi | ||
| Musik: | Fabio Barovero | ||
| Produktionsdesign: | Tommaso Bordone | ||
| Kostüme: | Antonella Cannarozzi | ||
| Ton: | Mauro Lazzaro | ||
| Casting: | Jorgelina de Petris | ||
| Gianfranco Tondini | |||
Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 21 Filme um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren. Darunter sind fünf Spielfilmdebüts und insgesamt 16 Weltpremieren. Vervollständigt wird das Programm durch fünf Produktionen, die außer Konkurrenz präsentiert werden.
Von den bereits gemeldeten Filmen wurden jetzt folgende Titel offiziell bestätigt: "Sometimes in April" von Raoul Peck (USA), der sich ebenso wie "Hotel Rwanda" mit dem Bürgerkrieg in Ruanda beschäftigt.
Weitere Filme sind: die New Yorker Liebesgeschichte "Heights", das Debüt von Chris Terrio (USA / Großbritannien, außer Konkurrenz); das Familiendrama "Provincia meccanica" von Stefano Mordini (Italien); "Angeklagt", das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers Jacob Thuesen (Dänemark); der Episodenfilm "Tickets" (Italien, Großbritannien, außer Konkurrenz), mit Beiträgen von Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach, die alle in einem Zug nach Rom spielen.
Chaos garantiert: Stefano Accorsi und Ivan Franek in "Provincia Meccanica" (Foto: Medusa Film)
Die französischen Beiträge werden komplettiert von der Familiengeschichte "Les mots bleus" von Alain Corneau und "De battre mon coeur s'est arrêté" von Jacques Audiard.
Der Nahostkonflikt ist Thema in "Paradise Now" von Hany Abu Assad (Niederlande, Deutschland, Frankreich). Der renommierte russische Regisseur Alexander Sokurow präsentiert "Solnze" (Russland, Italien, Frankreich), den dritten Teil einer Trilogie über die Psychologie der Macht. Tsai Ming-Liang, zuletzt mit "Der Fluss" im Wettbewerb der Berlinale, kehrt mit der taiwanesisch-chinesisch-französischen Koproduktion "Tian bian yi duo yun" ("The Wayward Cloud") nach Berlin zurück. Aus Japan kommt die Samuraigeschichte "Kakushi ken: oni no tsume" ("The Hidden Blade") von Yoji Yamada, der vor zwei Jahren mit "The Twighlight Samurai" in Berlin war.
Der renommierte US-Videoclipregisseur Mike Mills zeigt sein Spielfilmdebüt "Thumbsucker", mit Keanu Reeves, Vincent D'Onofrio und Tilda Swinton. Aus den USA wird außerdem Paul Weitz mit "In Good Company" vertreten sein, mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.