Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto18/10180456/b150x150.jpg Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Filmdetails

Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien.


Prince of Persia - Der Sand der Zeit
Start: 20.05.2010

Originaltitel: Prince of Persia: The Sands of Time

Fantasy / Abenteuer

USA 2010
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jake Gyllenhaal
Sir Ben Kingsley
Gemma Arterton

Regie: Mike Newell
Verleih: Walt Disney

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Viele Jahre nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um skrupellose Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.


Kritik

Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Die neue Produktion von Hitlieferant Jerry Bruckheimer verbindet Fantasy und Actionspektakel zu einem frühlingshaft leichten Unterhaltungsmärchen.

Bis der karibische Pirat wieder an Bord geht, soll der persische Prinz die Lücke schließen und ein neues Franchise eröffnen, das nun nicht von einer Freizeitpark-Attraktion, sondern von Jordan Mechners enorm erfolgreicher Videogame-Reihe inspiriert wurde. Von den unterschiedlichen Einflüssen und Milieus abgesehen, bestehen im Mix von Fantasy, Romantik und Action aber große Ähnlichkeiten, ist auch "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" fest im Bruckheimerschen Überwältigungskino verwurzelt.

Die im Persien des 6. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte führt die Titelfigur von Beginn an als Actionhelden und frühen Parkour-Profi ein. Beeindruckt vom couragierten Verhalten des jungen Dastan, nimmt der König von Persien den gewitzten Straßenjungen als Adoptivsohn an. Viele Jahre später stehen der erwachsene Dastan und seine beiden Brüder mit dem königlichen Heer vor der heiligen Stadt Alamut, die mit den Feinden der Perser kooperieren soll und dank Dastans akrobatischen Kletter- und Sprungkünsten relativ verlustfrei eingenommen wird. Nachdem Dastan in den Besitz eines prachtvollen Dolches gelangt und ihm als weitere Belohnung die Heirat mit der schönen Alamut-Prinzessin Tamina in Aussicht gestellt wird, strahlt die Sonne über Persien. Doch nach dem Giftmord an seinem Adoptivvater, für den Dastan verantwortlich gemacht wird, muss der Prinz mit Tamina fliehen, entdeckt das Geheimnis des Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht werden kann, und eine damit zusammenhängende Verschwörung.

Tausendundeine Nacht musste an einem Plot wie diesem wohl nicht gestrickt werden, der orientalische Märchenelemente und shakespeareanische Zähmung von Widerspenstigen verbindet, letztlich aber nicht mehr als ein Rahmen für Spektakel im Sand sein soll. Und das liefert diese Großproduktion des britischen Regiechamäleons Mike Newell, seit "Harry Potter und der Feuerkelch" bereits magisch bewandert, durchaus ab mit gestürmten Festungen, trendiger Parkourakrobatik, Attacken von giftigen Digitalvipern und finsteren Wüstenkillern, die mit dunklen Mächten kollaborieren. Was fehlt, ist eine exzentrische Attraktion wie Captain Sparrow, die mehr Reibungsflächen bietet als Dastan. Trotzdem macht Gyllenhaal seinen Errol Flynn wirklich gut, wenn auch Gemma Arterton in Sparringsqualitäten einer Olivia de Havilland, Flynns oftmaliger Partnerin, nicht das Wasser reichen kann. Auch wenn die Spezialeffekte zwischen großartig und funktionell variieren, kommt kein Sand der Zeit ins Getriebe dieses Films, der mit einem entspannten Grundton und engagiert spielenden Charakterstars wie Ben Kingsley und Alfred Molina wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert. kob.

Prince of Persia - Der Sand der Zeit

Darsteller:  Jake Gyllenhaal   als Prinz Dastan
  Sir Ben Kingsley   als Nizam
  Gemma Arterton   als Tamina
  Alfred Molina   als Scheich Amar
  Steve Toussaint   als Seso
  Toby Kebbell   als Garsiv
  Richard Coyle   als Tus
  Ronald Pickup   als König Sharaman
  Reece Ritchie   als Bis
  Gisli Örn Gardarsson   als Zolm, Anführer der Assassinen
 
Regie:  Mike Newell  
Drehbuch:  Boaz Yakin  
  Doug Miro  
  Carlo Bernard  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
Ausf. Produzent:  Mike Stenson  
  Chad Oman  
  John August  
  Jordan Mechner  
  Patrick McCormick  
  Eric McLeod  
  Pat Sandston  
Buchvorlage:  Jordan Mechner  
Kamera:  John Seale  
Schnitt:  Mick Audsley  
  Michael Kahn  
  Martin Walsh  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Produktionsdesign:  Wolf Kroeger  
Kostüme:  Penny Rose  

Assassin's Creed-Videospiel soll Kinohit werden

Was "Lara Croft" und der "Prince of Persia" konnten, soll nun auch dem Helden aus dem Game "Assassin's Creed" gelingen: Millionen ins Kino locken.

Großansicht "Assassin's Creed"-Held Desmond Miles darf über die Leinwand turnen (Foto: Ubisoft)

"Assassin's Creed"-Held Desmond Miles darf über die Leinwand turnen (Foto: Ubisoft)

Das Wettbieten um die Filmrechte an der Videospiel-Serie "Assassin's Creed" hat ein Ende: Filmriese Sony hat das Rennen gemacht und wird die Abenteuer um den lautlosen Attentäter Desmond auf die Leinwand bringen.

Hollywoods Bosse sind nicht umsonst an dem Stoff so interessiert: 30 Millionen Spiele hat Publisher Ubisoft weltweit davon abgesetzt. Im November kommt mit "Assassin's Creed: Revelations" der vierte Teil in die Läden. Weil die Zwischensequenzen des Spieles allein schon großes Kino sind, will Sony die Spendierhosen anziehen und die Verfilmung mit einem üppigen Budget ausstatten.

Dabei ist ein erfolgreiches Spiel noch lange kein Garant für einen erfolgreichen Film. Zuletzt sorgte Jake Gyllenhaal als "Prince of Persia", ebenfalls eine Ubisoft-Lizenz, für lange Gesichter. Der Film spielte in den USA nur 91 Millionen Dollar ein. Das ist eigentlich nicht schlecht, doch angesichts der Fanbase des Spieles hatten sich die Macher mehr erhofft. Neben "Assassin's Credd" möchte Ubisoft übrigens auch die Spieletitel "Tom Clancy's Splinter Cell" und "Tom Clancy's Ghost Recon" verfilmen lassen.

Harrison Ford hat Spaß als Spieletester

Im Mittelpunkt von "Assassin's Creed" steht der Barkeeper Desmond Miles. Er gerät in die Fänge des geheimnisvollen Konzerns Abstergo Industries, der Artefakten auf der Spur ist. Miles wird quasi auf Zeitreise geschickt, nämlich durch die in ihm genetisch verankerten Erinnerungen seiner Vorfahren. Die waren alle Assasinen, gefürchtete Attentäter, und von ihren Missionen erhofft sich der Konzern den Zugriff auf die antiken Schätze.

Die mörderischen Wanderungen des Barmannes Miles durch die Jahrhunderte bieten reichlich Stoff für Spektakel - und die Verquickung von Games und Kino hat längst das Kinopersonal auch abseits der Leinwand erreicht. So macht Schauspieler Ben Becker den Sprecher im kommenden Gamehit "Modern Warfare 3". Harrison Ford testete gerade öffentlich "Uncharted 3" - Spieleheld Drake ist schließlich stark von "Indiana Jones" inspiriert. Fords Fazit: "Aufregend. Wie im Kino ..."

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