Originaltitel: Popeye
USA 1980
Robin Williams
Shelley Duvall
Ray Walston
Regie: Robert Altman
Verleih: Fox
Nachdem er während eines Sturms in Seenot geraten ist, findet Popeye Rettung in einem kleinen Küstenstädtchen. Hier mietet er sich ein Zimmer bei den Oyls und verliebt sich ausgerechnet in deren Tochter Olive. Denn Olive ist mit Kapitän Bluto verlobt, einem bulligen und groben Kerl, der die Steuern für seinen mysteriösen Kommandanten eintreibt. Popeye, der Frühwaise ist, sucht zugleich verzweifelt nach seinem Vater. Was er jedoch erst spät bemerkt: Sein Schiffwrack hat ihn unerwartet nah an sein Ziel gebracht.

Mit seiner eigenen, ganz anderen Version von E. C. Segars legendärem Helden kreierte Robert Altman ein kesses und luftig leichtes Musical, in dem Robin Williams' Popeye mit einer slapstickhaften Komik zum Leben erweckt, die sowohl aufrichtig als auch energetisch ist - wie das gesamte Ensemble, das einmal mehr vor allem aus Altmans Stammbesetzung Shelley Duvall, Paul Dooley und David Arkin besteht. Harry Nilssons Songs ergänzen die herzerwärmende Story und machen aus "Popeye" ein unterhaltsames Familienvergnügen.
| Darsteller: | Robin Williams | als Popeye | |
|---|---|---|---|
| Shelley Duvall | als Olive Oyl | ||
| Ray Walston | als Poopdeck Pappy | ||
| Paul Dooley | als Wimpy | ||
| Paul Smith | als Bluto | ||
| Richard Libertini | als Geezil | ||
| Donald Moffat | |||
| Roberta Maxwell | |||
| Donovan Scott | |||
| Allan Nichols | |||
| Bill Irwin | |||
| Robert Fortier | |||
| Linda Hunt | |||
| Geoff Hoyle | |||
| Wayne Robson | |||
| Regie: | Robert Altman | ||
| Drehbuch: | Jules Feiffer | ||
| Buchvorlage: | E.C. Segar | ||
| Kamera: | Giuseppe Rotunno | ||
| Schnitt: | John W. Holmes | ||
| David Simmons | |||
| Musik: | Harry Nilsson | ||
Der 3D-Boom erweist sich als wahrer Segen für die Filmbranche.
Erstens kann man für die Brillen-Blockbuster an der Kinokasse deutlich mehr verlangen und zweitens lässt sich - 3D-Stempel vorausgesetzt - plötzlich auch mit altehrwürdigen Trickfilm-Titanen Geld verdienen, die zuletzt nur noch in TV-Archiven ihr Dasein fristeten.
Die Schlümpfe sind so ein Beispiel - und jetzt holt Hollywood auch Popeye aus dem Unterdeck. 30 Jahre nach dem nicht gerade erinnerungswürdigen Altman-Musical "Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag" bekommt die spinatmampfende Kultfigur demnächst eine neue Chance im Kino - natürlich in 3D.
Anders als der Leinwandausflug von Papa Schlumpf und Co. wird "Popeye" allerdings komplett am Computer entstehen. Produziert wird das CGI-Spektakel von Marvel-Impresario Avi Arad, der das Projekt von seinem ehemaligen Kollegen Scott Sassa angeboten bekam - und prompt zugriff:
"Scott arbeitet jetzt für die Firma, die die Rechte an 'Popeye' hält", erzählt Arad."Er rief mich an und sagte: 'Hey Avi, ich hab da was für dich!' Mir ging natürlich sofort die Titelmelodie durch den Kopf." Wann "Popeye" in etwa den Anker lichten wird, steht noch nicht fest.
Einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelungen ist, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe...
Mager wie eine Bohnenstange, mit großen neugierigen Augen und hypermobilen Bewegungen, gehörte die dunkelbraune Shelley Duvall (geboren...
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