Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist. http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz50/z0150053/b150x150.jpg Plötzlich Prinzessin!

Filmdetails

Plötzlich Prinzessin!

Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.


Plötzlich Prinzessin!
Start: 20.12.2001

Originaltitel: The Princess Diaries

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 115 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dame Julie Andrews
Anne Hathaway
Hector Elizondo

Regie: Garry Marshall
Verleih: Buena Vista

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Spannung
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Inhalt

Mit Hornbrille und Struwwelpeterfrisur ist die tollpatschige, 15-jährige Mia (Anne Hathaway) nicht gerade eine Augenweide und deshalb auf ihrer Eliteschule Zielscheibe für Hänseleien. Ihr Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als ihre Großmutter (Julie Andrews) aus Europa aufkreuzt und sich als Königin von Genovia zu erkennen gibt. Mia ist die einzige Thronfolgerin und soll die Regierung des Ministaates übernehmen. Vorher muss sie aber herausfinden, wer ihre wahren Freunde sind.

Rosarote Mädchenträume werden wahr in diesem pastellfarbenen Filmkonfekt, das an die federleichten Friede-Freude-Eierkuchen-Fantasien von Disney aus den sechziger Jahren erinnert. Sympathische Hauptdarsteller verleihen Garry Marshalls romantischer Aschenputtel-Variante ihren geradlinigen Charme, während bittere Realität in diesem gnadenlos effektiven Märchen nicht den Hauch einer Chance hat.


Kritik

Modernes Märchen über ein tollpatschiges Schulmädchen, das erfährt, dass es die Thronfolgerin eines kleinen europäischen Königreiches ist.

Großansicht Für Mia beginnt der Ernst des Lebens (Foto: Buena Vista)

Für Mia beginnt der Ernst des Lebens (Foto: Buena Vista)

Mia (Anne Hathaway) hat die Nase voll: Wieder einmal hat ihr Schultag in einer Katastrophe geendet und die üblichen Hänseleien wegen ihres Aussehens kann sie nicht mehr hören. Doch plötzlich und völlig unverhofft ändert sich ihr Leben - dank ihrer bislang unbekannten Großmutter (Julie Andrews).

Die eröffnet ihr, dass sie eine Prinzessin ist und nun, nach dem Tod ihres leiblichen Vaters, in der Thronfolge an erster Stelle steht. Ein Crashkurs in Sachen höfischer Etikette beginnt, und schon bald wird Mia vor eine schwere Wahl gestellt.

Großansicht Bald wird Mia nicht mehr so viel Zeit für ihre Freunde haben (Foto: Buena Vista)

Bald wird Mia nicht mehr so viel Zeit für ihre Freunde haben (Foto: Buena Vista)

Projekt Schwan

Regisseur Garry Marshall, seit seinem Riesenerfolg "Pretty Woman" ein Fachmann in Sachen Persönlichkeitswandel, nimmt sich in dieser Teenie-Komödie der beliebten "Hässliches-Entlein"-Thematik an. Das moderne Märchen kritisiert Schulstress, Hackordnungskämpfe und Schönheitswahn, was angesichts von über 100 Millionen Dollar US-Einspiel offensichtlich den Nerv der Zeit trifft.

Anne Hathaway alias Mia und die wunderbare Dame Julie Andrews in der Rolle von Königin Clarisse sind Lichtblicke in dem oft zu brav geratenen Prinzessinnentraum.

Plötzlich Prinzessin!

Darsteller:  Dame Julie Andrews   als Königin Clarisse Renaldi
  Anne Hathaway   als Mia Thermopolis
  Hector Elizondo   als Joe
  Heather Matarazzo   als Lilly Moscovitz
  Mandy Moore   als Lana Thomas
  Caroline Goodall   als Helen
  Robert Schwartzman   als Michael Moscovitz
  Erik von Detten   als Josh Bryant
  Patrick Flueger   als Jeremiah Hart
  Sean O'Bryan   als Mr. O'Connell
  Sandra Oh   als Gupta
  Kathleen Marshall   als Charlotte Kutaway
  Willy L. Brown   als Willy L. Brown
  Mindy Burbano   als Sportlehrerin Harbula
  Beth Anne Garrison   als Cheerleader Anna
  Bianca Lopez   als Cheerleader Fontana
 
Regie:  Garry Marshall  
Drehbuch:  Gina Wendkos  
Produzent:  Whitney Houston  
  Debra Martin Chase  
  Mario Iscovich  
Koproduzent:  Ellen H. Schwartz  
Buchvorlage:  Meg Cabot  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Schnitt:  Bruce Green  
Musik:  John Debney  
Produktionsdesign:  Mayne Berke  
  Caty Maxey  
Kostüme:  Gary Jones  
Ton:  Keith A. Wester  

Anne Hathaway hielt Oscar-Anruf für Batman-Zusage

Wenn es klingeln soll, klingelt es meistens nicht …

Großansicht War irgendwie im falschen Film: Anne Hathaway (Foto: Kurt Krieger)

War irgendwie im falschen Film: Anne Hathaway (Foto: Kurt Krieger)

Anne Hathaway hatte schon stundenlang neben dem Telefon gesessen, denn sie erwartete sehnsüchtig die Bestätigung für eine Rolle, die sie unbedingt haben wollte: als Catwoman im dritten Batman-Film von Christopher Nolan, bei dem sie deshalb einige Tage früher zum Vorsprechen gewesen war. Doch der Anruf, der dann kam, übertraf alle Erwartungen.

"Ich nahm den Hörer ab und tatsächlich war mein Agent dran", berichtete Anne Hathaway in der Show von Kult-Talkerin Oprah Winfrey. "Und er sagte zu mir: 'Setz Dich erst mal hin!' Da dachte ich mir, es wird einer der größten Momente meiner Karriere, wenn ich jetzt gleich höre, ich bin Catwoman. Dann sagte mein Agent: 'Du moderierst die Oscars!' Ich hatte ihm gar nicht richtig zugehört, sprang auf und brüllte "Jaaaaa, ich bin Catwoman! - Äh, WAS?!??" Darauf mein Agent wieder: 'Du moderierst die Oscars." Darauf ich: 'Ah, ok… WAS?!??!??'"

Hinweis auf die Handlung von "The Dark Knight Rises"

Zwar erhielt Anne Hathaway für ihre recht leblose Moderation durchwachsene Kritiken, für Batman-Fans ist das Geständnis der einstigen Prinzessin aber trotzdem spannend: Für "The Dark Knight Rises" war lediglich die Rolle der Selina Kyle ausgeschrieben, das ist der bürgerliche Name von Catwoman. Daher war unklar, ob die Verwandlung zur Catwoman im dritten Batman-Film überhaupt schon gezeigt wird oder nur Selina Kyle in ihrer wirklichen Identität zu sehen ist.

In den Comic-Vorlagen, an die sich Christopher Nolan deutlich enger hält als seine Vorgänger am Batman-Regieposten, wird Selina als Waisin eingeführt. Sie flüchtet aus einem Heim und bringt sich auf der Straße Ninja-Fähigkeiten bei, die sie dann für artistische Raubzüge einsetzt. Zudem ist sie natürlich ein großer Katzenfan.

Den Grund für Selinas Verwandlung in die Heldin mit dem hautengen Kostüm wird Christopher Nolan dabei sicher ganz neu definieren. Schließlich bestechen seine Batman-Filme durch nachvollziehbare psychologische Hintergründe aller Figuren - also, warum genau beispielsweise Bruce Wayne im Batman-Kostüm durch Gotham streift oder der Joker als maskierter Bösewicht die Stadt unsicher macht.

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