Animationsabenteuer über die komischen Erlebnisse eines US-Astronauten, der auf einem fremden Planeten als vermeintlich bedrohlicher Außerirdischer Panik erzeugt. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto46/09460288/b150x150.jpg Planet 51

Filmdetails

Planet 51

Animationsabenteuer über die komischen Erlebnisse eines US-Astronauten, der auf einem fremden Planeten als vermeintlich bedrohlicher Außerirdischer Panik erzeugt.


Planet 51
Start: 03.12.2009

Trickfilm / Komödie

Spanien/Großbritannien 2009
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Jorge Blanco, ...
Verleih: Sony Pictures

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Inhalt

US-Astronaut Baker traut seinen Augen nicht. Der von ihm gerade für die Nation in Besitz genommene Planet ist von grünen Aliens bewohnt, die sich in ihrem friedlichen Leben, das irgendwie an das unschuldige Amerika der Fifties erinnert, ausgerechnet von ihm bedroht fühlen. Nach dem ersten Kulturschock, nach Panik und Flucht, findet Baker beim 16-jährigen Lem Unterschlupf. Während das Militär nach dem vermeintlichen Invasoren sucht, entdecken Teenager und Raumfahrer, dass Furcht vor dem Fremden absolut unbegründet ist.


Kritik

Planet 51

Außerirdische sind auch nur Menschen, entdeckt Jorge Blancos animierte Abenteuerkomödie über eine merkwürdige Artenbegegnung im All.

Menschliche Zivilisation spiegeln, indem bestehende Hierachien, Perspektiven und Rollen auf den Kopf gestellt werden, dafür steht in einem ernsteren Kontext "Der Planet der Affen". Humorvoll und ein deutlich jüngeres Publikum ansprechend, variiert "Planet 51" das Konzept dieses Klassikers und das eines anderen, der einen versöhnlichen Blick auf eine Begegnung der dritten Art warf. "E.T." ist hier ein Mensch, ist der einzige irdische Protagonist des Films, in dem Wesenszüge von Super-Toy Buzz Lightyear weiterleben.

Mit amerikanischem Selbstverständnis und dem Sternenbanner in der Hand nimmt Astronaut Baker nach seiner Landung das fremde Territorium in Besitz, muss aber schnell erkennen, dass dieses bewohnt und er nicht willkommen ist. Die putzigen Grünlinge, die hier in einer Oase des Glücks harmonieren, sehen in Baker ein Alien, das ihre Gehirne essen oder kontrollieren, auf jeden Fall aber eine Invasion seiner Spezies vorbereiten will. In Panik ergreift Baker die Flucht, verfolgt vom Militär und einem sturen General, bis ihm ein 16-jähriger Teenager Schutz bietet und damit wird, was Baker bisher nur im Marketing war: ein Held.

Obwohl in dieser Prämisse komisch-satirisches Potenzial steckt, ist "Planet 51" vor allem ein für Toleranz und Freundschaft werbender Film, der sich selten bissig und frech, dafür aber konsequent herzlich und liebenswert gibt. So ist auch der General mit militärischem Tunnelblick nur mild bedrohlich, der Rest des Personals niedlich und friedlich. Für die braven Kleinen empfiehlt sich Bakers weißer Sondierungsroboter, der offensichtlich Gene von Hunden und Bausteine von Wall-E in sich trägt, als Sympathieträger, für die etwas renitenteren Jungzuschauer bietet ein schwarzer Giger-Kläffer mit Alienschädel eine giftigere und komischere Alternative.

Nicht nur im Budget, sondern auch in Wort- und Bildwitz kann das Kinodebüt der in Madrid ansässigen Illion Animation Studios nicht mit den Pixar-Perlen, "Ice-Age"-Hits und anderen digitalen Hochkarätern mithalten. Sein Reiz liegt nicht in der satirischen, sondern liebevollen Beobachtung einer Welt, in der das Amerika der Fifties in idealisierter Form fortbesteht, inklusive der Paranoia vor Fremdartigkeit. Design und animierter Retro-Look, der Anleihen bei "Zurück in die Zukunft" und anderen Filmhits nimmt, sind attraktiv und wie die Figuren nicht außerirdisch, sondern durch und durch amerikanisch. kob.

Planet 51

Sprecher:  Dwayne Johnson   als Capt. Charles 'Chuck' Baker
  Jessica Biel   als Neera
  Justin Long   als Lem
  Seann William Scott   als Skiff
  Gary Oldman   als General Grawl
  John Cleese   als Professor Kipple
 
Regie:  Jorge Blanco  
  Javier Abad  
  Marcos Martínez  
Drehbuch:  Joe Stillman  
Produzent:  Ignacio Pérez Dolset  
  Guy Collins  
Koproduzent:  Marcos Martínez  
Musik:  James Brett  
Casting:  Ruth Lambert  
  Robert McGee  

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