Mitte der siebziger Jahre, während die großen Computerfirmen große Computer bauten und Heimelektronik auf Taschenrechner und Digitaluhren beschränkt war, bastelte ein bunter Haufen aus Hochschulabbrechern und Hippies in ihren kalifornischen Garagen an einer Vision: dem Computer für Jedermann. Von der gegenseitigen Rivalität beflügelt entstanden die ersten Personal Computer der Firma Apple, während eine andere kleine Firma namens Microsoft ein gekauftes Betriebssystem zielstrebig weitervermarktete.

Das Wettrennen zwischen dem mittlerweile reichsten Mann der Welt, Bill Gates, und seinem Apple-Konkurrenten Steve Jobs um den nötigen Vorsprung in den Anfängen des PC-Markts schildert dieses amüsant-satirische TV-Movie. Anthony Michael Hall ("Breakfast Club") überzeugt als aalglatter, skrupellos-geschäftstüchtiger Gates, aber auch Noah Wyle ("E.R.") führt seinen Steve Jobs nur mit einer gehörigen Portion Fanatismus zum Erfolg. Nicht nur Computerfreaks sollten ihren Spaß beim Zusehen haben.
| Darsteller: | Noah Wyle | als Steve Jobs | |
|---|---|---|---|
| Anthony Michael Hall | als Bill Gates | ||
| Joey Slotnick | als Steve Wozniak | ||
| Regie: | Martyn Burke | ||
| Drehbuch: | Michael Swaine | ||
| Buchvorlage: | Paul Freiberger | ||
Optisch würde es schon mal ziemlich gut passen.
Die Ähnlichkeit ist verblüffend: George Clooney könnte bald als Steve Jobs im Kino zu sehen sein (Foto: Kurt Krieger, apple.com)
Graumeliertes Haar und jungenhafter Charme - das hat George Clooney mit dem verstorbenen Steve Jobs schon mal gemeinsam. Kein Wunder also, dass der Superstar als Top-Kandidat für die Hauptrolle im Film über das Leben des Innovations-Genies gilt.
Doch Clooney hat einen Konkurrenten im Kampf um den prestigeträchtigen Part, und der ist ein alter Bekannter von George: Noah Wyle! Die beiden gehörten zum Ärzteteam der Erfolgsserie "ER - Emergency Room", die einst Clooneys Karrieresprungbrett war. Zwar ist Clooney inzwischen der größere Star, doch Wyle hat einen Vorsprung: Er hat Steve Jobs schon einmal porträtiert - im TV-Film "Die Silicon Valley Story".
Grundlage für den großen Kinofilm wird nun die autorisierte Biografie über Steve Jobs vom angesehenen Journalisten und Schriftsteller Walter Isaacson. Der ehemalige Chef des Nachrichtensenders CNN durfte sich dank diverser Online-Shops bereits vor der Veröffentlichung seines Buchs mit dem simplen Titel "Steve Jobs" als Bestseller-Autor feiern lassen.
Entsprechend begehrt waren die Rechte für einen Film über den Computer-Pionier, der am 5. Oktober nach langem Kampf gegen seinen Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb. Das Drehbuch schreibt nun Aaron Sorkin, der mit dem Facebook-Film "The Social Network" bereits sein Gespür für digitale Themen bewiesen hat.
Für Fans von Hauptrollen-Favorit George Clooney gibt es allerdings auch eine irritierende Nachricht: Der Superstar hat sich heimlich am Ellbogen operieren lassen. Das geht aus einem Twitter-Post seiner neuen Lebensgefährtin, der Ex-Wrestlerin Stacey Keibler hervor. Sie hatte George gelobt, weil er sie zu einem Football-Spiel begleitet hatte: "Wenn Dich Dein Freund zwei Tage nach einer Ellbogen-OP zum Spiel mitnimmt, dann ist es wahre Liebe."
Wobei sich Clooney die Verletzung zugezogen hat, gibt allerdings Rätsel auf. Weder der Superstar noch seine mehrfach angefragten Pressesprecher wollen sich dazu äußern. Das Ganze muss aber noch frisch sein, dann am 16.11. war Clooney noch zu einer Sondervorführung seines neuen Films "The Descendants" in L.A. erschienen - noch ohne Schlinge um den Arm…
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