Originaltitel: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief
USA 2010
Logan Lerman
Brandon T. Jackson
Alexandra Daddario
Regie: Chris Columbus
Verleih: Fox
Percy Jackson ist 17 und ein ganz normaler amerikanischer Schüler, als er eine erstaunliche Entdeckung macht. Er ist der Sohn des griechischen Gottes Poseidon und in großer Gefahr. Denn Poseidons Bruder Zeus beschuldigt Percy, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben. Bringt er ihn nicht zurück, droht die Erde, Schauplatz eines vernichtenden Götterkriegs zu werden. Unterstützt von einem Satyr und einer jungen Halbgöttin, muss Percy den Dieb finden und seine im Totenreich gefangene menschliche Mutter retten.

Griechische Mythologie und amerikanische Teenager begegnen sich in Chris Columbus' aufwendigem Fantasyabenteuer, das das Erbe eines berühmten britischen Zauberlehrlings antreten soll.
Bald werden die Hallen von Hogwarts verwaist, vielleicht auch die Chroniken von Narnia erzählt sein. Dann soll ein neues Fantasyfranchise, wie schon "Harry Potter" von Chris Columbus lanciert, das Vakuum füllen. In fünf Bänden hat Autor Rick Riordan seinen Helden Percy Jackson bereits auf dem Buchmarkt etabliert, der in der Verfilmung des Startbandes fünf Jahre älter und damit auch reif für romantische Abenteuer geworden ist. Mehr als Augenflirts erlaubt aber die Lage der Welt nicht, die wieder einmal vor dem Untergang bewahrt werden muss. Die Erde droht zum Schauplatz eines Götterkriegs zu werden, weil Zeus seinen Bruder Poseidon beschuldigt, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben. Davon und von seinem Halbgott-Status weiß der 17-jährige Percy, den Poseidon mit einer Erdenfrau gezeugt hat, freilich nichts, bis ihm die Augen geöffnet werden, dass Mathelehrerinnen Kurven nicht nur berechnen, sondern als Furien mit Klauen auch fliegen können. Nach dieser Überraschungsattacke wird Percy in ein Trainingscamp für Halbgötter gebracht, muss kurz vor dem Ziel aber zusehen, wie seine Mutter durch einen riesigen Minotaurus getötet wird. Ihre Befreiung aus dem Reich der Toten wird fortan Percys primäres Ziel, während das Aufspüren des Blitzes und damit die Rettung der Welt zum dramatischen Nebenprodukt wird.
Wie im Potter-Universum stemmt sich hier ein Dreiergespann gegen mächtige Gegner und düstere Kreaturen, die einmal die griechische Sagenwelt verlassen und im Amerika der Gegenwart Chaos stiften können. Die vielen Actioneinsätze teilen sich dabei der Titelheld und eine junge Bogenschützin aus göttlichem Hause, während der Dritte im Bunde, halb Mensch, halb Ziege, für gute Stimmung und Partysprüche zu sorgen hat. Drei Prüfungen gilt es vor der Konfrontation mit Hades zu bestehen, darunter Duelle mit Uma Thurmans Medusa und einer digitalen Hydra. Es gibt also reichlich zu tun für die jungen Helden, die bis zum Finale bei den Titanen im Olymp quer durch Amerika hetzen. Zeit für angemessene emotionale Reaktionen bleibt dabei kaum, selbst wenn Mütter sterben oder die Kids im Olymp endlich ihre göttliche Familie sehen dürfen. Tempo, Action und ein lockerer Ton dominieren dieses mit Effekten unterschiedlicher Qualität gespickte Fantasyspektakel, das alte Mythen einem jungen Publikum cool präsentieren will. Und das mit einem Hauptdarsteller (Logan Lerman), der dank großer Ähnlichkeit die Fans von Teengott Zac Efron begeistern wird, und einem Staraufgebot, darunter Pierce Brosnan als Zentaur, das sich vor dem im April folgenden "Kampf der Titanen" nicht zu verstecken braucht. Dort muss sich dann nicht Percy, sondern Perseus und damit das Alter bewähren. kob.
| Darsteller: | Logan Lerman | als Percy Jackson | |
|---|---|---|---|
| Brandon T. Jackson | als Grover der Satyr | ||
| Alexandra Daddario | als Annabeth, Tochter der Athene | ||
| Sean Bean | als Zeus | ||
| Pierce Brosnan | als Chiron der Zentaur/Mr. Brunner | ||
| Steve Coogan | als Hades | ||
| Rosario Dawson | als Persephone | ||
| Catherine Keener | als Sally Jackson | ||
| Kevin McKidd | als Poseidon | ||
| Joe Pantoliano | als Gabe Ugliano, Percys Stiefvater | ||
| Uma Thurman | als Medusa | ||
| Jake Abel | als Luke, Sohn des Hermes | ||
| Regie: | Chris Columbus | ||
| Drehbuch: | Chris Columbus | ||
| Craig Titley | |||
| Produzent: | Karen Rosenfelt | ||
| Chris Columbus | |||
| Michael Barnathan | |||
| Mark Radcliffe | |||
| Ausf. Produzent: | Thomas M. Hammel | ||
| Greg Mooradian | |||
| Guy Oseary | |||
| Mark Morgan | |||
| Kamera: | Stephen Goldblatt | ||
| Schnitt: | Peter Honess | ||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Produktionsdesign: | Howard Cummings | ||
| Kostüme: | Renée April | ||
Von den düsteren Gängen Hogwarts in die düstere Gedankenwelt eines Teenagers: 'Hermine' Emma Watson hat ihre erste Rolle nach "Harry Potter" angenommen.
Nie mehr zaubern, aber immer zauberhaft: Für Emma Watson ist das "Harry Potter"-Abenteuer bald zuende. (Foto: Warner)
Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" findet die magische Kinoserie ihren Abschluss. Dann müssen sich die darin gereiften Stars auch außerhalb von Hogwarts schützenden Mauern beweisen. Daniel Radcliffe macht auf sexy Fensterputzer und zeigt seinen frisch gestählten Body im Musical "How to Succeed in Business Without Really Trying". 'Hermine' Emma Watson testet skandalträchtig "Die Vorteile, ein Mauerblümchen zu sein",
So lautet übersetzt der Titel des Romanes von Stephen Chbosky "The Perks of Being a Wallflower". In Amerika löste die Geschichte um die witzigen, oft auch melancholischen Gedanken eines Teenagers eine Kontroverse aus: Es ist darin sehr freimütig von Sex, Drogen und Selbstmord die Rede. Die Hauptrolle übernimmt Logan Lerman, zuletzt als "Percy Jackson" im Einsatz.
Autor Stephen Chbosky hat das Drehbuch selbst adaptiert und wird bei der Verfilmung seines eigenens Bestsellers erstmals Regie führen. Mit der Besetzung der beiden Blockbuster-Stars Emma Watson und Logan Lerman gibt er seinen Einstand mit einem Paukenschlag. Respekt.
"The Perks of Being a Wallflower" erzählt die Geschichte des scheuen, introvertierten Schülers Charlie. Ihren Treibstoff bezieht die Story aus Briefen, die er an eine nicht genannte Person schreibt. Darin beschreibt er seine Erlebnisse und seinen Blick auf all das, was einen Teenager an der Schwelle zum Erwachsenwerden so bewegt. Vermutlich fällt sein Blick recht ausgiebig auf die Figur von Emma Watson - denn mit einer Minirolle gibt sich "Harry Potters" beste Freundin sicher nicht zufrieden.
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