Originaltitel: Pathfinder
USA 2006
Karl Urban
Moon Bloodgood
Russell Means
Regie: Marcus Nispel
Verleih: Fox
Im 9. Jahrhundert fallen die Wikinger in Nordamerika ein, rauben, plündern und brandschatzen. Nach einer Schlacht der Aggressoren treibt das Clanschiff vor der Ostküste. Indianer finden einen kleinen Normannen, der als einziger in den eisigen Fluten überlebt hat. Sie taufen ihn Ghost (Karl Urban) und ziehen ihn groß, obwohl seine Angehörigen sie beinahe ausgelöscht hätten. Als Ghost 25 Jahre alt wird, kehren die Wikinger zurück und überfallen das Dorf erneut. Ghost beginnt einen persönlichen Feldzug gegen seine barbarischen Blutsverwandten, um das Morden zu stoppen.
Nach "Texas Chainsaw Massacre" wartet Marcus Nispel in seinem zweiten großen US-Film erneut mit einem Remake auf. Diesmal liegt ein norwegischer Hit von 1987 zu Grunde, der mit optischer Pracht und martialischer "Rambo"-Action aufgefrischt wurde.
Bildgewaltig und spannungsgeladen: die ultimative Schlacht zwischen Wikingern und Indianern, nach mythischen Motiven inszeniert.
Als erster erzählt der deutsche Filmemacher Marcus Nispel ("Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre") von den brutalen Kämpfen zwischen den Wikingern, den eigentlichen Entdeckern Amerikas, und den Ureinwohnern. Auf einem ihrer Raubzüge lassen die Wikinger einen Jungen zurück, der von den Indianern großgezogen wird.
Als die gnadenlosen Jäger nach Jahren erneut in das Land einfallen, richten sie unter den Indianern ein Massaker an. Der inzwischen 25-jährige Ghost (Karl Urban) überlegt, sich den blutsverwandten Wikingern entgegenzustellen und sein neues Volk zu retten. Schließlich muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er steht ...
Basierend auf den mythischen Motiven von Nils Gaups gleichnamigem norwegischen Film aus dem Jahr 1987, erzählt Nispel von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Indianern und den Normannen. Mit einem Drehbuch von Laeta Kalogridis entfaltet sich ein martialischer Actionfilm, der "Herr der Ringe"-Held Karl Urban auf den Leib geschrieben wurde.
| Darsteller: | Karl Urban | als Ghost | |
|---|---|---|---|
| Moon Bloodgood | als StarFire | ||
| Russell Means | als Pathfinder | ||
| Clancy Brown | als Gunnar | ||
| Jay Tavare | als Black Wing | ||
| Ralf Moeller | als Ulfar | ||
| Nathaniel Arcand | als Wind in Tree | ||
| Kevin Loring | als Jester | ||
| Regie: | Marcus Nispel | ||
| Drehbuch: | Laeta Kalogridis | ||
| Todd Komarnicki | |||
| Produzent: | Mike Medavoy | ||
| Arnold W. Messer | |||
| Marcus Nispel | |||
| Ausf. Produzent: | Bradley Fischer | ||
| John Jacobson | |||
| Lee Nelson | |||
| Kamera: | Daniel Pearl | ||
| Schnitt: | Jay Friedkin | ||
| Glen Scantlebury | |||
| Musik: | Jonathan Elias | ||
| Produktionsdesign: | Greg Blair | ||
| Kostüme: | Renée April | ||
| Ton: | James Kusan | ||
| Casting: | Susan Brouse | ||
| Lynne Carrow | |||
| Kathleen Tomasik | |||
Vom Bodybuilder zum Hollywood-Star: Der ehemalige Mr. Universum hat die Hanteln an den Nagel gehängt und ist heute einer der wenigen deutschen Schauspieler, die sich in der Traumfabrik behaupten konnten.
» Können Sie uns Ihren neuen Film etwas näher beschreiben?
RALF MOELLER: "Pathfinder - Fährte des Kriegers" ist ein klassisches Actionabenteuer. Statt des altbekannten Themas "Cowboy und Indianer" geht es hier um den Kampf zwischen Wikingern und Indianern. Natürlich ist der Film brutal, aber so war das damals eben - 800 Jahre nach Christus.
» Welche Rolle spielen Sie in dem Film?
Ich spiele den Wikinger Ulfar, den Handlager des Anführers Gunnar, dargestellt von Clancy Brown. Ich denke, hinter dem finsteren Aussehen Ulfars steckt ein sensibler Typ, dem gar nichts anderes übrig blieb, als zu kämpfen. Er ist nach Amerika gesegelt und rächt fernab der Heimat seine Leute, die abgemetzelt wurden. Ulfar hat den Auftrag, Ghost, gespielt von Karl Urban, zu töten. Das ist der zentrale Zweikampf des Films.
Und falls sich jemand wundert, unter welchem Wikinger-Helm der Ralf Moeller steckt: Ich bin derjenige, der ein Auge verliert und sich selbst verarztet. Aber mit Erster Hilfe kenne ich mich aus, schließlich bin ich gelernter Schwimmmeister.
» Warum wollten Sie bei "Pathfinder" dabei sein?
Ich wollte gerne mit Regisseur Marcus Nispel zusammenarbeiten. Sein Leinwand-Debüt, das Remake von "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" war 2004 im Kino zu sehen. Ich bin mir sicher, Marcus wird noch viele großartige Filme drehen. Da wollte ich von Anfang an mit dabei sein - da muss man als Schauspieler auch mal vorausdenken.
Außerdem fasziniert mich die Kultur der Wikinger. Sie waren nämlich keineswegs nur brutale Kampfmaschinen. Unser heutiges Rechtssystem stammt in seinen Wurzeln von den Wikingern ab: das Recht auf eine faire Anklage und Verteidigung zum Beispiel.
» Verraten Sie uns etwas über die Dreharbeiten?
Auf meine Rolle als Wikinger habe ich mich mit meinem üblichen Training vorbereitet, wie ich es auch bei "Gladiator" oder "The Scorpion King" getan habe. Das Schwierigste war allerdings nicht, mit einem schweren Fellkostüm und einem riesigen Helm durch die Schneewüste Kanadas zu stapfen, sondern die alte Sprache der Wikinger zu lernen. Isländisch ist keine Sprache, die man sich schnell aneignen kann.
» Was macht mehr Spaß - den Helden oder den Bösewicht zu spielen?
Klar, die Helden sind die Guten im Film und jeder mag sie. Aber ohne den Bösewicht fehlt das Salz in der Suppe. Denken Sie nur mal an Anthony Hopkins oder Jack Nicholson. Die beiden haben das Böse salonfähig gemacht. Stellen Sie sich nur mal einen James-Bond-Film ohne einen gewieften Gegenspieler vor. Das wäre übrigens eine Rolle, die mich sehr reizen würde...
» Könnten Sie sich auch vorstellen, mal etwas ganz anderes zu spielen? Vielleicht in einer Komödie?
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