Katie Featherston
Sprague Grayden
Lauren Bittner
Regie: Henry Joost, ...
Verleih: Paramount
Toby ist alt, groß, unsichtbar und hat in seiner Eigenschaft als Poltergeist die beiden Schwestern Katie und Kristi traumatisiert. Beim Umzug entdecken sie, inzwischen erwachsen, einen Karton mit VHS-Bändern, die dokumentieren, wie der Dämon sie im Kindesalter heimgesucht hat: Im September 1988, kurz nach Katies achtem Geburtstag, filmt Stiefvater Dennis zufällig einen Schemen - ein erster Hinweis auf die Entität, die sich als imaginärer Freund der Schwestern bemächtigt hat. Je mehr Kameras Dennis aufstellt, desto grauenvoller wird der Spuk.

Heimsuchung auf Heimvideo: Das Prequel mit dem Poltergeist stöbert in der Familiengeschichte nach dem Erstkontakt mit der dämonischen Entität und verbuchte damit in den USA einen Rekordstart.
Mit einem sensationellen Eröffnungswochenende lehrt die dritte Installation des Low-Budget-Franchise nicht nur der Konkurrenz das Fürchten, sondern stellt auch die Bilanzen der 2009 und 2010 gestarteten Vorgänger weit in den Schatten. Das Erfolgsrezept beweist verblüffende Zuverlässigkeit und das auf den Regiestuhl gerückte Duo Henry Joost und Ariel Schulman tut, was verlangt wird: die erprobten Schockmuster des Vermarktungsphänomens minimal variieren, um den Hauptgewinn einzufahren.
Nachdem die Reihe sogar einen Ableger in Japan eröffnete ("Paranormal Activity - Tokyo Night"), erforscht der für fünf Millionen Dollar entstandene offizielle dritte Teil die Vorgeschichte des Hausgeistes, der die geplagten Schwestern Katie und Kristi schon als Kinder traumatisierte. Ein ganzer Umzugskarton voller VHS-Bänder entführt ins Jahr 1988, kurz nachdem Katie ihren achten Geburtstag gefeiert hat, begeistert dokumentiert von ihrem Stiefvater Dennis, der sich just in die Familie eingeheiratet hat und als Hersteller professioneller Hochzeitsvideos über eine ruhige Hand und viel technisches Equipment verfügt.
Ein des Nachts zufällig aufgezeichnetes Erdbeben offenbart bei Analyse des Materials einen seltsamen Schemen. Dennis installiert ein Überwachungssystem aus festen und automatisch schwenkenden Kameras, um den unerklärlichen Geräuschen und Toby, Kristis neuem imaginären Freund, auf die Spur zu kommen. Seine Obsession ist wohlbegründet, denn der unsichtbare Toby ist schon tagsüber ein suspekter Spielkamerad - aber nach Mitternacht wird er regelmäßig grob.
Konsequenter als im zweiten Part baut dessen Drehbuchautor Christopher Landon mit Abschnitten gespannten Erwartens den Thrill auf, lässt den Horror sich indirekt anschleichen und zeitigt mit einer hohen Frequenz computergenerierter und - im Rahmen des Möglichen - abwechslungsreicher Schocks effektiv Wirkung. Vor allem der Suspense, was als nächstes in den Bildausschnitt rückt, sorgt für Schauer.
In Anlehnung an Tobe Hoopers Klassiker beherrscht der Poltergeist Stühlerücken für Fortgeschrittene, rasante Küchenneudekoration und Terror im Kinderzimmer gleichermaßen. Ein Drall ins Okkulte rundet den Schrecken ab und lässt doch genügend Mystery für weitere Erkundungen, die zweifellos folgen werden.
tk.
| Darsteller: | Katie Featherston | als Katie | |
|---|---|---|---|
| Sprague Grayden | als Kristi Rey | ||
| Lauren Bittner | als Julie | ||
| Christopher Nicholas Smith | als Dennis | ||
| Chloe Csengery | als Katie , jung | ||
| Mark Fredrichs | als Dr. Fredrichs | ||
| Brian Boland | als Daniel Rey | ||
| Dustin Ingram | als Randy | ||
| Jessica Tyler Brown | als Kristi Rey, jung | ||
| Regie: | Henry Joost | ||
| Ariel Schulman | |||
| Drehbuch: | Michael R. Perry | ||
| Oren Peli | |||
| Produzent: | Oren Peli | ||
| Jason Blum | |||
| Steven Schneider | |||
| Ausf. Produzent: | Akiva Goldsman | ||
| Kamera: | Magdalena Gorka | ||
| Schnitt: | Gregory Plotkin | ||
| Produktionsdesign: | Jennifer Spence | ||
| Kostüme: | Leah Butler | ||
| Casting: | Terri Taylor | ||
Gute Nerven sind auch für den dritten Teil des erfolgreichen Schockers angebracht.
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Das zweite Sequel der Horrorreihe führt die Schwestern Katie und Kristi auf eine Reise in die Vergangenheit, wo der Spuk im Kinderzimmer erstmals begann. Damals schon versuchte die Familie dem Schrecken per Nachtkamera auf den Leib zu rücken, ohne zu ahnen, dass sie damit genau das Falsche taten ... Gute Nerven sind jedenfalls auch beim dritten Teil gefragt, dessen Trailer bereits für für kalte Schauer sorgt.
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