Kais Nashef
Ali Suliman
Lubna Azabal
Regie: Hany Abu-Assad
Verleih: Constantin
Die Palästinenser Khaled (Ali Suliman) und Saïd (Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit dicke Freunde. Nun sollen sie gemeinsam mit Sprengstoff beladen nach Tel Aviv reisen und dort unter maximaler Passantenbeteiligung detonieren. Nicht einmal zum richtigen Abschied von der Familie reicht es, denn natürlich soll ihre Mission so geheim wie möglich bleiben. Als Belohnung winken Jungfrauen im Paradies. Zunächst jedoch sehen sich die zukünftigen Märtyrer mit recht irdischen Problemen und den Tücken des Objekts konfrontiert.
Eine gesunde Portion schwarzer Humor bricht die Tragik im fesselnden Gegenwartsdrama des israelisch-palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad ("Rana's Wedding"). Er wurde sogar mit Publikumspreis und Blauem Engel der 55. Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet.
Hany Abu-Assad wagt ein beeindruckendes, höchst differenziertes "Porträt" zweier palästinensischer Selbstmordattentäter.
Der Terror ist endgültig auch in Europa angekommen, hat mit den Bombenattentaten von London quasi in unseren Wohnzimmern Einzug gehalten. Wer sind diese Leute? Blutrünstige Fanatiker, herzlose Killermaschinen? Hany Abu-Assad präsentiert mit "Paradise Now" ein höchst interessantes und aufwühlendes Porträt zweier Attentäter in spe.
Said (Kais Nashef) und Khaled (Ali Suliman) kommen aus der ewig umkämpften Stadt Nablus, sind zwei ganz normale Jungs mit Träumen und Hoffnungen. Doch sie können, wollen die israelische Besatzung nicht länger ertragen.
Also verdingen sie sich als Suizidbomber und werden auf tödliche Mission geschickt. Aber der Plan schlägt fehl, die beiden werden am palästinensisch-israelischen Grenzzaun getrennt - der Beginn eines nervenzerrenden Wettlaufs gegen die Zeit.
Auf der Berlinale zu Recht mit dem Publikumspreis "Blauer Engel" ausgezeichnet, besticht dieses gelungene Werk als Generationenporträt jenseits aller Klischees. Gefährlich wird, wer mit dem Rücken zur Wand steht, beweist dieser Top-Tipp, der die Absurdität des Alltags in Palästina trefflich vor Augen führt.
| Darsteller: | Kais Nashef | als Said | |
|---|---|---|---|
| Ali Suliman | als Khaled | ||
| Lubna Azabal | als Suha | ||
| Amer Hlehel | als Jamal | ||
| Hiam Abbass | als Saids Mutter | ||
| Ashraf Barhom | als Abu-Karem | ||
| Mohammad Bustami | als Abu-Salim | ||
| Mohammad Kosa | |||
| Ahmad Fares | |||
| Olivier Meidinger | |||
| Regie: | Hany Abu-Assad | ||
| Drehbuch: | Hany Abu-Assad | ||
| Bero Beyer | |||
| Produzent: | Hengameh Panahi | ||
| Amir Harel | |||
| Gerhard Meixner | |||
| Roman Paul | |||
| Koproduzent: | Hengameh Panahi | ||
| Kamera: | Antoine Héberlé | ||
| Schnitt: | Sander Vos | ||
| Produktionsdesign: | Olivier Meidinger | ||
| Bashir Abu-Rabia | |||
| Kostüme: | Walid Mawed | ||
| Almut Stier | |||
| Ton: | Uve Haussig | ||
| Casting: | Lara Zoabi | ||
Als FBI-Agent macht Til Schweiger im kommenden Nervenkitzel "The Courier" Jagd auf Filmbösewicht Mickey Rourke und Gefahrengutbote Jeffrey Dean Morgan.
Bleibt Hollywood treu: "Keinohrhase" Til Schweiger (Foto: babiradpicture/M.Lüttringhaus)
Til Schweiger zieht's wieder nach Hollywood. Nach seinen Komödienerfolgen "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" und dem Abstecher in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" wirkt Deutschlands Film-Workaholic demnächst in zwei weiteren Hollywood-Schwergewichten mit.
Nachdem Til seine Unterschrift unter den Vertrag von "This Means War" mit Chris Pine gesetzt hat, unterzeichnete der 46-Jährige nun für den Actionthriller "The Courier". Unter der Regie von Hany Abu-Assad ("Paradise Now ") trifft Til dort auf seine Kollegen Mickey Rourke und Jeffrey Dean Morgan.
Das Drehbuch von Derek Haas und Michael Brandt erzählt die Geschichte eines Spezialkuriers (Morgan), der eine Sendung an einen Mafiaboss liefern soll, welcher allerdings unauffindbar ist. Fortan findet er sich mitten in einem Verwirrspiel von rivalisierenden Kriminellen, Polizisten und FBI-Agenten wieder. Schweiger soll dabei eine der FBI-Spürnasen mimen.
Welche Rolle für "Iron Man 2"-Star Mickey Rourke vorgesehen ist, ist bisher noch nicht bekannt. Die "The Courier"-Dreharbeiten starten für Til und Kollegen Ende des Monats in New Orleans.
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