Unheimlicher Science-Fiction-Thriller über zwei Astronauten, die auf einem Raumschiff auf unbekannte Wesen treffen. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto36/09360383/b150x150.jpg Pandorum

Filmdetails

Pandorum

Unheimlicher Science-Fiction-Thriller über zwei Astronauten, die auf einem Raumschiff auf unbekannte Wesen treffen.


Pandorum
Start: 01.10.2009

Science Fiction / Thriller

Deutschland/USA 2009
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Dennis Quaid
Ben Foster
Cam Gigandet

Regie: Christian Alvart
Verleih: Constantin

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die Astronauten Payton und Bower erwachen aus einem Tiefschlaf und finden sich an Bord eines riesigen Raumschiffs wieder. Ihre Erinnerung ist komplett ausgelöscht: Weder wissen sie, wie lange sie geschlafen haben, noch, warum sie hier sind. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen, denn das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Per Funk lotst Payton Bower durch enge Luftschächte zum Reaktor, damit er diesen reparieren kann. Schnell wird klar, dass die beiden nicht allein sind und sich in großer Gefahr befinden.


Kritik

Pandorum

Fünf Jahre nach "Antikörper" kehrt Regisseur Christian Alvart mit einem hervorragend düster ausgestatteten Sci-Fi-Thriller zurück ins Kino.

Dass in den unendlichen Weiten des Weltalls alle möglichen Gefahren lauern, wissen wir spätestens sein "Raumschiff Enterprise". Doch die Besatzung des riesigen Raumschiffs "Elysium" hatte keine Wahl. Als letzte Hoffnung der Menschheit, die in ferner Zukunft die Erde zu Grunde gerichtet hat, sind sie zu einem mehr als 100 Jahre entfernt liegenden, erdähnlichen Planeten aufgebrochen. Als Astronaut Bower (Ben Foster) aus der Tiefschlafkapsel erwacht, ist er zunächst verängstigt und verwirrt. Mit nicht ganz klarem Kopf versucht er gemeinsam mit seinem Vorgesetzten Payton (Dennis Quaid) zu ergründen, warum sie geweckt wurden, und was mit der restlichen Besatzung geschah. Denn die dunklen Gänge der Elysium scheinen völlig verlassen. Erst nach und nach stellen sie fest, dass sie nicht alleine sind.

Vor fünf Jahren sorgte der deutsche Regisseur Christian Alvart mit "Antikörper" auch in Hollywood für Aufsehen. So drehte er dort bereist 2007 den Thriller "Fall 39", der allerdings erst Ende diesen Jahres in die deutschen Kinos kommt. Danach entwickelte Alvart mit Autor Travis Milroy seine Idee eines düsteren Science-Fiction-Films weiter und gewann Paul W.S. Anderson, der mit Impact-Pictures-Partner Jeremy Bolt und Robert Kulzer von Constantin Film "Pandorum" produzierte. So scheinen die Ähnlichkeiten zu Andersons "Event Horizon" nicht ganz zufällig zu sein. Wie in "Horizon" dominieren auch "Pandorum" graue Farben, dunkle und feuchte Gänge sowie eine paranoide Grundstimmung. Hier liegt auch die Stärke von Alvarts Weltraumhorrortrip. Schon lange nicht mehr sah industrielle Architektur so verlassen und lebensfeindlich aus. Hinter jeder Biegung wartet Einsamkeit oder Lebensgefahr. Fast körperlich spürbar inszeniert sind die klaustrophobischen Szenen, in denen sich Foster durch viel zu enge Lüftungs- und Versorgungsrohre quetschen muss und oftmals stecken bleibt.

In der zweiten Hälfte kann der Film diese atmosphärische Dichte allerdings nicht durchgängig aufrecht erhalten: Zu den Logiklöchern in der Handlung gesellen sich teilweise Stakkatoschnitt-Massaker, bei denen der Zuschauer jegliche Orientierung verliert und mit der Frage zurückgelassen wird, wie sich das mittlerweile zum Trio herangewachsene Survivalteam immer wieder aus den Fängen der (erschreckend böse geratenen) Kreaturen retten konnte. Die Inszenierung verdeutlicht dem Zuschauer zwar zunächst das an Bord herrschende Chaos, doch allzu oft schafft sie auch ein Gefühl der Beliebigkeit und geht somit auf Kosten der Spannung. Ein bisschen mehr gespenstische Ruhe wie beim auch hier zitierten Alltime-Genrevorbild "Alien" hätte nicht geschadet. Das tolle Setting wäre dafür jedenfalls hervorragend geeignet gewesen. mahe.

Pandorum

Darsteller:  Dennis Quaid   als Payton
  Ben Foster   als Bower
  Cam Gigandet   als Gallo
  Cung Le   als Manh
  Antje Traue   als Nadia
  Eddie Rouse   als Leland
  Norman Reedus   als Shepard
  André Hennicke   als Jagdführer
 
Regie:  Christian Alvart  
Drehbuch:  Christian Alvart  
  Travis Milloy  
Produzent:  Paul W.S. Anderson  
  Jeremy Bolt  
  Robert Kulzer  
Ausf. Produzent:  Dave Morrison  
  Travis Milloy  
  Martin Moszkowicz  
Buchvorlage:  Travis Milloy  
Kamera:  Wedigo von Schultzendorff  
Schnitt:  Philipp Stahl  
  Yvonne Valdez  
Musik:  Michl Britsch  
Produktionsdesign:  Richard Bridgland  
Kostüme:  Ivana Milos  
Casting:  Ana Davila  
  Randi Hiller  

Star

Dennis Quaid

Er trägt ein charmantes und manchmal verwirrtes Siegerlächeln, ist der Typ der lockeren Verführung, der keiner Affäre abgeneigt ist und dabei...

Star

Ben Foster

Amerikanischer Schauspieler. Ohne Schauspielausbildung und mit gewichtigen Rollen, entwickelte sich Ben Foster zu einem Darsteller, der vom...

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