Regie: Sophie Fiennes
Verleih: mindjazz
Anselm Kiefer (geb. 1945), einst Schüler von Joseph Beuys, genießt mit seiner neo-expressionistischen Malerei, seinen Installationen und Skulpturen einen internationalen Ruf als provokanter Künstler. In seinen Werken bediente er sich nicht nur der religiösen Mythologie wie Kabbala, oder Größen der Literatur, sondern auch der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sowie später der Sternen- und Pflanzenwelt. Die Dokumentation begleitet seine letzte Schaffensphase in seiner Wahlheimat Südfrankreich vor seinem Umzug nach Paris, wo er inzwischen weiter künstlerisch tätig ist.

Ganz ruhig und meditativ, aber ebenso atmosphärisch und inspirierend kommt der Dokumentarfilm von Sophie Fiennes ("Tanz und Ekstase: Alain Platels VSPRS") daher. Es werden kaum Fragen gestellt oder Gespräche eingeleitet und nichts wird kommentiert, dennoch taucht der Zuschauer tief ein in die kreative Arbeit dieses herausragenden Gegenwartskünstlers und kommt seinen Werken somit ein Stück näher. Das Ergebnis ist ein bildgewaltiges, geradezu persönliches Künstlerporträt.
| Darsteller: | Anselm Kiefer | ||
|---|---|---|---|
| Klaus Dermutz | |||
| Regie: | Sophie Fiennes | ||
| Produzent: | Sophie Fiennes | ||
| Kees Kasander | |||
| Émilie Blézat | |||
| Kamera: | Remko Schnorr | ||
| Sophie Fiennes | |||
| Robert Jaap De Lange | |||
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.