Originaltitel: Oscar
USA 1991
Sylvester Stallone
Ornella Muti
Don Ameche
Regie: John Landis
Verleih: Warner
Gangsterboß Snaps verspricht seinem Vater am Sterbebett, mit dem illegalen Schnapsgeschäft aufzuhören. Am großen Tag der Wahrheit wird der gute Snaps in ein Verwechslungschaos gestürzt, das ihn an den Rand des Wahnsinns treibt: Ein Buchhalter, der Snaps um eine beträchtliche Summe geprellt hat und nun um die Hand seiner Tochter anhält, eine falsche und eine richtige Tochter, die sich in Snaps' Sprachlehrer verliebt, mißgünstige Gangster und Polizisten und schließlich drei identische Koffer mit verschiedenem Inhalt sorgen für Verwirrung. Am Ende sind alle glücklich, vor allem aber Snaps: Er ist um eine Stange Geld und eine Tochter reicher.
Nach der Actionkomödie "Tango & Cash" wechselte Sylvester Stallone für dieses Remake des gleichnamigen Louis de Funès-Films aus dem Jahre 1967 ganz ins komödiantische Fach. Starregisseur John Landis ("Der Prinz aus Zamunda") verlegte die Handlung in die Zeit der Prohibition und des Gangstertums. Entsprechend der grandiosen Ausstattung versuchte er "Oscar" als klassischen Screwball-Spaß zu inszenieren. Bisweilen ist es aber nur den in Nebenrollen grandios aufspielenden Tim Curry ("Es"), "Dallas"-Sue Ellen Linda Gray oder Peter Riegert ("Local Hero") zu verdanken, daß die turbulente Story nicht in Boulevardtheaterniederungen versinkt. Stallones Name bürgt jedoch 100%ig für den Erfolg auf Video.
| Darsteller: | Sylvester Stallone | als Angelo "Snaps" Provolone | |
|---|---|---|---|
| Ornella Muti | als Sofia Provolone | ||
| Don Ameche | |||
| Peter Riegert | als Aldo | ||
| Tim Curry | |||
| Vincent Spano | als Anthony | ||
| Marisa Tomei | |||
| Eddie Bracken | |||
| Linda Gray | |||
| Chazz Palminteri | als Connie | ||
| Kirk Douglas | |||
| Kurtwood Smith | |||
| Yvonne De Carlo | |||
| Regie: | John Landis | ||
| Drehbuch: | Michael Barrie | ||
| Jim Mulholland | |||
| Produzent: | Alex Ponti | ||
| Joseph S. Vecchio | |||
| Leslie Belzberg | |||
| Buchvorlage: | Claude Magnier | ||
| Kamera: | Mac Ahlberg | ||
| Schnitt: | Dale Beldin | ||
| Musik: | Elmer Bernstein | ||
Das hätte nun wirklich niemand gedacht! Action-Held Sylvester Stallone wird auf seine alten Tage zum Kinderstar. In "Spy Kids 3: Game Over" wird Stallone den Gegenspieler von Familie Cortez spielen.
Sylvester Stallone übernimmt die Rolle des Oberschurken "Toymaker", der die Familie Cortez schon seit Jahren als seine ganz privaten Todfeinde ansieht. Jetzt holt er zum finalen Schlag aus. Er entführt Töchterchen Alexa in ein von ihm entwickeltes, virtuelles Computerspiel. Nun müssen ihm nur noch Papa, Mama und der Sohnemann in die Falle gehen.
Für Stallone ist der Auftritt in der Komödie der erste kindergerechte Film seit Jahren. Nach "Stop! Oder meine Mami schießt" und "Oscar - Vom Regen in die Traufe" hat sich "Sly" eher auf humorig angehauchte Actionfilme wie "Demolition Man" und "Assassins" verlegt. Hin und wieder eine anspruchsvolle Rolle wie in "Cop Land" - Jugendliche unter 16 Jahren bekamen die lebende Leinwandlegende so gut wie gar nicht zu sehen.
Robert Rodriguez ist es zu verdanken, dass Stallone in der Kinderkomödie mitwirkt. Der Regisseur hatte schon lange den Wunsch, mit dem Superstar zusammenzuarbeiten: "Ich war schon immer ein großer Fan von 'Sly'. Er ist einfach eine Nummer größer als normale Schauspieler. Seine Anwesenheit wird 'Spy Kids 3: Game Over' sicherlich gut tun."
Neben Sylvester Stallone kann Rodriguez auf die bewährten Kräfte der ersten beiden "Spy Kids"-Abenteuer zurückgreifen: Antonio Banderas, Alexa Vega, Daryl Sabara und Carla Gugino geben sich wieder als durchgeknallte Agenten-Familie die Ehre.
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