Originaltitel: Valkyrie
USA 2008
Tom Cruise
Kenneth Branagh
Bill Nighy
Regie: Bryan Singer
Verleih: Fox
Als sich die katastrophale Niederlage des Dritten Reiches im Zweiten Weltkrieg immer deutlicher abzeichnet, schließt sich der bislang linientreue Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) dem Widerstand an. Die Verschwörer entwickeln einen Plan, den selbstzerstörerischen Wahnsinn Hitlers (David Bamber) zu stoppen und eine Schatten-Regierung aufzustellen. Doch die Zeit drängt und Stauffenberg muss das Attentat selbst durchführen.
Kaum ein Film erhitzte im Vorfeld derart die Gemüter wie der dramatische Geschichtsthriller von Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen"), in dem Superstar Tom Cruise das Symbol des Nazi-Widerstands verkörpert. Die packende Chronik des Attentats entstand an Originalschauplätzen.
Bryan Singers Thriller über eines der wichtigsten Kapitel des Hitler-Widerstands beeindruckt mit Spannung, Sensibilität und einem starken Tom Cruise.
Der Tag, der Deutschland hätte retten sollen, war der 20. Juli 1944. Ein Tag voller dramatischer Ereignisse, unglücklicher Fügungen und verzweifelter Bemühungen, dem zerstörten Land wieder Hoffnung zu geben und Hitler in die Hölle zu schicken. Jeder glaubt, diesen Tag zu kennen, doch die Details und die Emotionen hinter dem Datum bleiben den meisten verborgen.
Der neue Film von Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") schließt hier eine Lücke mit einem spannenden Thriller, der die Handelnden, die Hintergründe, die Risiken und die tragischen Konsequenzen zeigt. Alles beginnt 1943, bei Rommels Feldzug in Afrika. "Es muss sich etwas verändern", schreibt Oberst Claus von Stauffenberg (Tom Cruise) in sein Tagebuch, angewidert von der Grausamkeit und dem militärischen Wahnsinn des Naziregimes. Verändern wird sich vor allem sein Leben.
Nach einer Fliegerattacke verliert er eine Hand, ein Auge, aber nicht seine Entschlossenheit. Zurück in Deutschland knüpft er Kontakt zu Oberst von Tresckow (Kenneth Branagh), der mit anderen hochrangigen Offizieren der Diktatur ein Ende setzen will. Gerade ist Tresckows Versuch, Hitler mit einer präparierten Cognac-Flasche in die Luft zu jagen, unbemerkt gescheitert. Doch in Stauffenberg sieht er den Mann, der die Aufgabe erfüllen kann.
Als neuer Stabschef kann er Hitler auf Atemnähe kommen und "Operation Walküre" verwirklichen. Zum riskanten Plan gehört nicht nur das Attentat, das Stauffenberg im Führerhauptquartier mit einer explosiven Aktentasche selbst in die Hand nimmt. Sondern auch die Stunden danach, die Entmachtung der SS, die Besetzung der Schaltstellen der Nazis.
Akribisch recherchiert ist Singers Chronik der Ereignisse, die den Widerstand aus militärischer Sicht zeigt. Von Kurzeinblicken in Stauffenbergs Familienglück abgesehen, taucht man in die Welt der Befehlsketten, der Machthaber, der mutigen Widerständler ab. Es gibt Helden, aber auch Opportunisten, Entschlossenheit, aber auch Zögern, Erfolge, aber auch Zufälle und Fehler, die schließlich das Urteil über den Staatsstreich fällen.
Tom Cruise zeigt als deutscher Volksheld Autorität und überzeugt mit Intensität als Frontfigur einer Besetzung, in der internationale Charakterstars wie Kenneth Branagh und Bill Nighy mit deutscher Prominenz wie Thomas Kretschmann und Christian Berkel Seite an Seite stehen.
"Operation Walküre" ersetzt Filme wie "Sophie Scholl - Die letzten Tage" nicht, sondern bietet eine wichtige, ergänzende Perspektive. Keine trockene Lektion in Geschichte, sondern eine packende Lektion in Dramatik, in jeder Minute selbst eine Zeitbombe. Und wenn sie explodiert, ist man unweigerlich berührt.
| Darsteller: | Tom Cruise | als Claus Schenk von Stauffenberg | |
|---|---|---|---|
| Kenneth Branagh | als Henning von Tresckow | ||
| Bill Nighy | als Friedrich Olbricht | ||
| Tom Wilkinson | als Friedrich Fromm | ||
| Carice van Houten | als Nina Von Stauffenberg | ||
| Thomas Kretschmann | als Otto Ernst Remer | ||
| Terence Stamp | als Ludwig Beck | ||
| Eddie Izzard | als Erich Fellgiebel | ||
| Jamie Parker | als Werner von Haeften | ||
| Christian Berkel | als Mertz von Quirnheim | ||
| Philipp von Schulthess | als Fabian von Schlabrendorff | ||
| Florian Panzner | als Hans Wilhelm Hagen | ||
| Matthias Schweighöfer | als Leutnant Herber | ||
| Regie: | Bryan Singer | ||
| Drehbuch: | Christopher McQuarrie | ||
| Nathan Alexander | |||
| Produzent: | Christopher McQuarrie | ||
| Bryan Singer | |||
| Gilbert Adler | |||
| Koproduzent: | Nathan Alexander | ||
| Kamera: | Newton Thomas Sigel | ||
| Schnitt: | John Ottman | ||
| Musik: | John Ottman | ||
| Produktionsdesign: | Patrick Lumb | ||
| Lilly Kilvert | |||
| Kostüme: | Joanna Johnston | ||
| Casting: | Roger Mussenden | ||
Jack Reacher wird als breitschultriger Riese beschrieben - eine Herausforderung für Tom Cruise.
Tom Cruise wird in der Romanverfilmung "One Shot" den Militärpolizisten Jack Reacher spielen. Wie jetzt bekannt wurde, ist der Vertrag zwischen Paramount Pictures und dem Star unter Dach und Fach.
Vor einiger Zeit noch galt diese Besetzungsmeldung als bloßes Gerücht - auch, weil der Hauptheld als extrem groß und schwer beschrieben wird und damit wenig mit der Statur von Cruise gemeinsam hat. Regie führt Christopher McQuarrie, der Tom Cruise bereits das Drehbuch zu "Operation Walküre" auf den Leib schneiderte. Drehbeginn ist im Herbst dieses Jahres.
"One Shot" (deutsch als "Sniper" erschienen) ist der neunte Titel der Reihe von Lee Child um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher. Reacher ist ein attraktives Rauhbein mit dem Herz am rechten Fleck. Im Gegensatz zu den meisten Cops der literarischen Thrillerszene weist Reacher weder Trunksucht noch eine unverarbeitete Vergangenheit auf. Doch getreu dem Genre ist auch dieser Held ein einsamer Wolf, der dazu nur mit einer Zahnbürste bewaffnet und ohne festen Wohnsitz durch die Staaten reist.
In "One Shot" ermittelt Reacher gegen einen Scharfschützen, der nicht das erste Mal auf den Falschen geschossen hat, nun aber des fünffachen Mordes beschuldigt wird. Seltsamerweise kann sich der Mann an keine dieser Taten erinnern und bald wird klar, dass der Fall verstrickter ist, als es zunächst scheint.
Bis der Film im Kasten ist, hat Tom Cruise am 15. Dezember dieses Jahres seinen großen Auftritt: Da startet "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" im Kino.
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