Western von Kevin Costner, in dem wurzellose Cowboys in Konflikt mit einem skrupellosen Landbaron und seiner ruchlosen Bande geraten. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz51/z0351521/b150x150.jpg Open Range - Weites Land

Filmdetails

Open Range - Weites Land

Western von Kevin Costner, in dem wurzellose Cowboys in Konflikt mit einem skrupellosen Landbaron und seiner ruchlosen Bande geraten.


Open Range - Weites Land
Start: 29.01.2004

Originaltitel: Open Range

Western

USA 2003
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Robert Duvall
Kevin Costner
Annette Bening

Regie: Kevin Costner
Verleih: Universum (UIP)

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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lau

Inhalt

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts weiden die landlosen Cowboys Boss Spearman (Robert Duvall) und Charley Waite (Kevin Costner) ihre stattliche Rinder- und Pferdeherde mit Hilfe des Vormanns Mose und des sechszehnjährigen Button auf den letzten verbliebenen Flächen freien Landes. Dieses Treiben ist dem reichen Rancher Denton Baxter (Michael Gambon) ein Dorn im Auge. Mit Hilfe korrupter Polizeieinheiten und wirtschaftlichem Druck versucht der Dorftyrann den wilden Ranchern beizukommen. Als Baxters Männer Mose und Button übel mitspielen, gehen Spearman und Waite zum Gegenangriff über.

Die große amerikanische Pferdeoper lässt Kevin Costner nicht los. Auch in seiner dritten Regiearbeit nach Oscar-Abräumer "Der mit dem Wolf tanzt" und dem schon weniger gefeierten Endzeitwestern "Postman" singt der Superstar das Hohelied auf den ungebändigten Pioniergeist.


Kritik

Ein Mann und sein amerikanischer Traum: 13 Jahre nach seinem Welterfolg "Der mit dem Wolf tanzt" sitzt Kevin Costner wieder als Regisseur und Hauptdarsteller eines Westerns im Sattel.

Großansicht Charlie und Boss sorgen für Gerechtigkeit (Foto: Universum (UIP))

Charlie und Boss sorgen für Gerechtigkeit (Foto: Universum (UIP))

Bretterstädte und Whisky-Saloons, Lagerfeuer, Rinder-Treiber und Trommelrevolver. Die Hardware eines Westerns kennt jeder von uns im Schlaf. Auch seine Geschichten von Viehdiebstahl und Mannesehre.

Ein guter Western aber ist immer mehr als diese sichtbare Oberfläche. Er lässt tiefer blicken in die amerikanische Seele, beschwört die Mythen vom Kampf gegen die Wildnis, vom Sich-Beweisen-Müssen im Fight Mann gegen Mann, vom freien Leben unter einem grenzenlosen Himmel.

In den letzten 15 Jahren gab es nur zwei Regisseure, die sich in diesem Genre mit außergewöhnlich gefühlvollen und tiefsinnigen Filmen Oscar-Sporen verdienten: Clint Eastwood mit "Erbarmungslos" und Kevin Costner mit "Der mit dem Wolf tanzt". Zu diesem Erfolg als gefeierter Regisseur und damit in die Weiten des Westens ist er noch einmal zurückgekehrt...

Großansicht Die schöne Sue umsorgt den verwundeten Button (Foto: Universum (UIP))

Die schöne Sue umsorgt den verwundeten Button (Foto: Universum (UIP))

Gras für alle

Im Jahr 1882 haben die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht ganz erreicht. Der Cowboy Charley Waite (Costner) und der alte "Boss" Spearman (Robert Duvall) treiben ihre Herde über "Open Range", offenes Weideland. Aber auch der letzte Rest des Landes von Freiheit und Abenteuer wird allmählich unter den Geiern des Profits aufgeteilt.

Weitab vom nächsten Marshal hält der Groß-Rancher Baxter (Michael Gambon) nicht nur die Stadt Harmonville fest in seinen Klauen, sondern auch das Gesetz. Und das duldet keine "Freegrazer", die ihre Tiere auf Land weiden lassen, ohne es zu besitzen. Ein unberechenbarer Konflikt bahnt sich an...

Großansicht Schon lange schwärmte kein Film mehr so zügellos von der majestätischen Weite des Westens (Foto: Universum (UIP))

Schon lange schwärmte kein Film mehr so zügellos von der majestätischen Weite des Westens (Foto: Universum (UIP))

Cowboy Costner

Wie schon in "Der mit dem Wolf tanzt" schlägt sich Costner auf die Seite derer, denen der Wilde Westen seine Faszination zu verdanken hatte. So wie die Indianer werden hier die Cowboys alter Schule von der fragwürdigen Zivilisation, den skrupellosen Machtmenschen und Spekulanten, eingeholt.

Costner wäre nicht Costner, wenn er sich in diesem amerikanischen Drama nicht die vielschichtigste Rolle gegeben hätte. Anfangs glaubt der Bürgerkriegsveteran Charley Waite an nichts mehr, wandelt sich erst allmählich zu einem Kämpfer für den alten amerikanischen Traum.

Großansicht Flirt zu Pferde: Sue und Charley (Foto: Universum (UIP))

Flirt zu Pferde: Sue und Charley (Foto: Universum (UIP))

Rauhe Schale, weicher Kern

Und durch die Begegnung mit der ledigen Sue (Annette Bening) findet sein Leben eine späte, entscheidende Wende. Denn nach vielen Stunden am Lagerfeuer wärmt das Herz eines Cowboys nichts mehr als der Lichtschein aus einem Holzhaus.

All das erzählt Coster mit dem Gefühl für menschliche Tragik, kleine Gesten und majestätische Bilder, wie wir es von "Der mit dem Wolf tanzt" kennen. Einfach großartig.

Open Range - Weites Land

Darsteller:  Robert Duvall   als Boss Spearman
  Kevin Costner   als Charley Waite
  Annette Bening   als Sue Barlow
  Michael Gambon   als Denton Baxter
  Michael Jeter   als Percy
  Diego Luna   als Button
  James Russo   als Sheriff Poole
  Abraham Benrubi   als Mose Harrison
  Dean McDermott   als Doc Barlow
  Kim Coates   als Butler
  Herb Kohler   als Mann im Café
  Peter MacNeill   als Mack
 
Regie:  Kevin Costner  
Drehbuch:  Craig Storper  
Produzent:  David Valdes  
  Kevin Costner  
  Jake Eberts  
Ausf. Produzent:  Armyan Bernstein  
  Craig Storper  
Buchvorlage:  Lauran Paine  
Kamera:  J. Michael Muro  
Schnitt:  Michael J. Duthie  
  Miklos Wright  
Musik:  Michael Kamen  
Produktionsdesign:  Gae Buckley  
  Gary Myers  
Kostüme:  John Bloomfield  
Ton:  Glen Gauthier  
Casting:  Mindy Marin  
  Jackie Lind  
  Coreen Mayrs  
  Heike Brandstatter  

Josh Hartnett dreht SciFi-Western

Zuletzt hielt er es 30 Tage unter Vampiren und 40 Nächte ohne Sex aus. Gut abgehärtet zieht Josh Hartnett jetzt schneller als sein Schatten und dreht den wilden, wilden Western von morgen ...

Großansicht Zieht schnell im Western von morgen: Josh Hartnett dreht "Gunslinger" (Foto: Kurt Krieger)

Zieht schnell im Western von morgen: Josh Hartnett dreht "Gunslinger" (Foto: Kurt Krieger)

In "30 Days of Night" bewies Josh Hartnett einmal mehr sein Action-Potential, in "40 Tage und 40 Nächte" Leidensfähigkeit und in "Black Dahlia", wie man eine ausgewachsene Obsession auf die Leinwand bringt. Diese drei Dinge braucht der Mann jetzt, wenn er in "Gunslinger" zur Kanone greift. Regisseur Chris Nahon beschreibt, in welches Abenteuer er Hartnett da zu schicken gedenkt: "Die Geschichte zeigt in einem einzigartigem Look, wie die Gesetzlosigkeit des alten Westens zurückkehrt ... aber mit viel besseren Waffen!"

In "Gunslinger", zu deutsch "Revolverheld", ist von Amerika nur noch eine postapokalyptische Ödnis übrig geblieben. Das Wetter ist auch noch schlecht, es herrscht Winter. Heiße Rache liegt in der kalten Luft, denn eine Bande Outlaws hat Joshs Eltern auf dem Gewissen. Gemeinsam mit seinem Bruder startet er einen fanatischen Feldzug. Diese Zutaten und Josh Hartnetts Mitwirken lassen einen intensiven Actionfilm erahnen, mit grandiosen Westernaufnahmen, wie sie zuletzt in "Open Range" zu sehen waren. Gedreht wird Anfang 2010 in Kanada.

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