Der entlaufene Waisenjunge Lester lebt im Grand Central Bahnhof in einem Schließfach und verdient sich sein Geld als Schuhputzer. Frank vom Jugendamt gelingt es, den Bengel einzufangen, besinnt sich jedoch eines anderen, als er merkt, daß der Kleine den Ausgang von Pferderennen vorhersagen kann. Die Eigenschaft bringt Lester sogar in Kontakt zum Bürgermeister, der sich mit ihm anfreundet und ihn zum städtischen Angestellten macht. Lester revanchiert sich mit Wettgewinnen von 1 Million Dollar, die er der Stadt für Sozialeinrichtungen spendet. Leider nehmen die Banken der verschuldeten City Zugriff auf das Geld. Lester zieht sich verbittert zurück - zu Frank und seiner Freundin Jill.
Hübsche Waisenkomödie mit pfiffiger Grundidee, deren möglicher Anarcho-Witz leider einem moralisierend-angepaßten Drehbuch geopfert wurde. Aus der versierten Darsteller-Crew ragen Maureen Stapleton ("Cocoon", "Nuts") und Norman Fell ( Ed McBain-Liebhabern noch als Meyer-Meyer des "Polizeirevier 87" in bester Erinnerung) heraus. Die Videopremiere ist inszeniert von Lee Philips ("Barnum", "Saat des Alien"), der sich um Leichtigkeit bemüht und dabei nicht immer erfolgreich ist. Beim Familienpublikum werden mittlere bis gute Umsätze erzielt.
| Darsteller: | Gary Coleman | ||
|---|---|---|---|
| Maureen Stapleton | |||
| Lisa Eilbacher | |||
| Michael Lembeck | |||
| Norman Fell | |||
| Herb Edelman | |||
| Regie: | Lee Philips | ||
| Drehbuch: | Tina Pine | ||
| Avery Buddy | |||
| Produzent: | Ronald Jacobs | ||
| Kamera: | Jack Richards | ||
| Musik: | Arthur B. Rubinstein | ||
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