Camila Morgado
Caco Ciocler
Fernanda Montenegro
Regie: Jaime Monjardim
Verleih: Constantin
Aus bürgerlichem Hause stammend, begeistert sich Olga Benario (Camila Morgado) im Berlin der 20er Jahre für die Ideale der Kommunisten. Als sie nach der Befreiung eines Genossen aus der Polizeihaft untertauchen muss, geht sie erst zur Fortbildung nach Moskau und dann nach Brasilien. Dort verliebt sie sich, bekommt ein Kind und wird im Widerstand gegen den Diktator Vargas (Osmar Prado) aktiv. Der schließlich lässt die Verhaftete nach Deutschland deportieren, wo inzwischen die Nazis regieren.
Jaime Monjardim gelang ein packendes Stück Zeitgeschichte, das den Kampf für eine gerechtere Welt in finsteren Zeiten zu einem mitreißenden Epos um Liebe, Leidenschaft und Freiheitswillen verschmilzt.
Epos über das Leben und den Kampf der Revolutionärin Olga Benario.
Sie war lange vor Che Guevara für den Kommunismus unterwegs: Die deutsche Revolutionärin Olga Benario (Camila Morgado) zieht mit 17 Jahren aus dem reichen Schwabinger Elternhaus aus, um im Berlin der Weimarer Republik für die Befreiung des Genossen Otto Braun zu kämpfen. Ihr Leben verschreibt sie den Idealen von Marx und Lenin, in Moskau wird sie militärisch gedrillt.
Schließlich begleitet sie den brasilianischen Hauptmann Luís Prestes (Caco Ciocler) in seine Heimat, wo er den Sturz des Diktators Vargas vorbereitet. Sie verlieben sich, doch ihr Traum endet, als die Revolte 1935 scheitert und sie in den Folterkellern des Despoten landen. Der liefert die schwangere Olga an das junge Nazideutschland aus. Ein Todesurteil für die Jüdin, die noch im KZ um ihr Kind kämpft.
Jaime Monjardim gelang ein packendes Stück Zeitgeschichte, das den Kampf für eine gerechtere Welt in finsteren Zeiten zu einem mitreißenden Epos um Liebe, Leidenschaft und Freiheitswillen verschmilzt.
| Darsteller: | Camila Morgado | als Olga Benario | |
|---|---|---|---|
| Caco Ciocler | als Luis Carlos Prestes | ||
| Fernanda Montenegro | als Dona Leocadio Prestes | ||
| Mariana Lima | als Lígia Prestes | ||
| Renata Jesion | als Elise Ewert | ||
| Osmar Prado | als Präsident Getúlio Vargas | ||
| Luis Melo | als Leo Benario | ||
| Eliane Giardini | als Eugénie Benario | ||
| Werner Schünemann | als Arthur Ewert | ||
| Guilherme Weber | als Otto Braun | ||
| Regie: | Jaime Monjardim | ||
| Drehbuch: | Rita Buzzar | ||
| Produzent: | Rita Buzzar | ||
| Buchvorlage: | Fernando Morais | ||
| Kamera: | Ricardo della Rosa | ||
| Schnitt: | Pedro Amorim | ||
| Musik: | Marcus Viana | ||
| Produktionsdesign: | Tiza de Oliveira | ||
| Ton: | Jorge Saldahna | ||
| Casting: | Mariana Lobo | ||
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