Originaltitel: Limitless
USA 2011
Bradley Cooper
Abbie Cornish
Robert De Niro
Regie: Neil Burger
Verleih: Concorde
Eddie Morra ist am Boden. Aufgrund chronischer Lustlosigkeit und Schreibblockade bleiben Erfolge als Autor so illusionär wie die als Mann, denn nach der Hoffnung hat ihn auch seine geduldige Freundin Lindy verlassen. Als ihm der Zufall jedoch die geheim entwickelte Designerdroge NZT in die Hände spielt, steigt der Loser kometenhaft zum Winner auf. Grenzen scheint es für Eddies Genialität nun nicht mehr zu geben - bis auf jene, die ihm die Nebenwirkungen der Droge und andere, sehr gefährliche Konsumenten setzen.

Neil Burgers Film über eine mental stimulierende Wunderdroge ist eine Warnung an unvorsichtige Konsumenten, aber eine Empfehlung für Thrillerfans.
Der vierte Spielfilm Burgers ("The Illusionist") ist sein bislang systemfreundlichster, ein Mix aus Aufstiegsmärchen und Junkiethriller mit düster-paranoiden, aber auch selbstironisch-witzigen Einschüben. Protagonist Eddie Morra ("Hangover"-Star Bradley Cooper), ein antriebs- und erfolgloser Schriftsteller, ist der sympathische Tourguide für den Zuschauer bei der rauschhaften Fahrt vom Kneipentresen ins Luxuspenthouse.
Zu Beginn des Drehbuchs von Leslie Dixon ist Eddie im freien Fall, droht nach Freundin Lindy (Abbie Cornish) wegen chronischer Schreibblockade auch seinen Buchvertrag und damit endgültig die Perspektive zu verlieren, sich als Autor durchsetzen zu können. Eddie ist faul, aber nicht dumm, weshalb die neue, geheim entwickelte Designerdroge, die ihm sein Ex-Schwager zum Probieren anbietet, auf halbwegs fruchtbaren Boden stößt. NZT wirkt sofort, lässt Eddie die Kapazität seines Gehirns zu hundert Prozent nutzen, macht ihn zum genialen und furchtlosen Erfolgsmenschen, der in kürzester Zeit jede Sprache lernt, Zugriff auf alles hat, was er je gelesen oder gehört hat, als Charmemagnet seine Freundin zurückgewinnt und als Daytrader die Wall Street erobert. Natürlich ist die Luft ganz oben wie bei jedem kometenhaften Aufstieg sehr dünn, vor allem, wenn der Nachschub an NZT begrenzt und das Absetzen der Droge tödlich ist, Eddie einen Riesendeal für einen Wall-Street-Magnaten (Robert De Niro) durchziehen und gleichzeitig einen Killer wie auch einen russischen Kredithai auf Distanz halten muss.
Eine fantastisch angehauchte Story wie diese weckt in Hollywood üblicherweise Begehrlichkeiten, sie mit Action und Effekten aufzuheizen und im Finale, nach Läuterung des Helden, wieder auf genormte Konfektionsgröße in moralischer Lebensführung zurückzufahren. Wenig davon ist hier sichtbar. Burger bleibt vergleichsweise moderat, meidet Overkill und Hi-Tech, setzt auf rauschhafte Speedzooms, Filtereinsatz und Objektivwechsel, unterstützt von einem Skript, das statt der erwarteten Sag-Nein-zu-Drogen-Kampagne eine Lösung anbietet, die Nebenwirkungen und Gefahren nicht ignoriert, aber die Rettung durch die Droge, nicht durch Verzicht darauf möglich macht. Dass "Ohne Limit" den Dingen, vor allem dem Hintergrund der Droge, nicht wirklich auf den Grund geht, verzeiht man gerne, weil Burgers Film dank zunehmendem Thrillerton spannend bleibt und mit seinem Protagonisten, der einige richtige Entscheidungen trifft, bis zum Schluss nicht nur einen klaren Kopf behält, sondern diesen auch feiert. kob.
| Darsteller: | Bradley Cooper | als Eddie Morra | |
|---|---|---|---|
| Abbie Cornish | als Lindy | ||
| Robert De Niro | als Carl Van Loon | ||
| Anna Friel | als Melissa | ||
| Andrew Howard | als Gennady | ||
| Johnny Whitworth | als Vernon Gant | ||
| Robert John Burke | als Pierce | ||
| Tomas Arana | als Tan Coat | ||
| T.V. Carpio | als Valerie | ||
| Patricia Kalember | als Mrs. Atwood | ||
| Eddie J. Fernandez | als Victor | ||
| Regie: | Neil Burger | ||
| Drehbuch: | Leslie Dixon | ||
| Produzent: | Leslie Dixon | ||
| Ryan Kavanaugh | |||
| Scott Kroopf | |||
| Ausf. Produzent: | Tucker Tooley | ||
| Bradley Cooper | |||
| Jason Felts | |||
| Buchvorlage: | Alan Glynn | ||
| Kamera: | Jo Willems | ||
| Schnitt: | Naomi Geraghty | ||
| Musik: | Paul Leonard-Morgan | ||
| Produktionsdesign: | Patrizia von Brandenstein | ||
| Kostüme: | Jenny Gering | ||
| Casting: | Douglas Aibel | ||
Angeblich arbeitete Bonnie als Prostituierte, bevor sie Clyde kennenlernte.
Die Geschichte des berühmtesten Gangsterpaares Amerikas "Bonnie und Clyde" soll neu verfilmt werden. Neil Burger, Regisseur von "Ohne Limit" und aktueller Macher der Game-Verfilmung "Uncharted", will sich der Sache annehmen. Zugrunde liegen wird das Buch von Jeff Guinn "Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie and Clyde". Das Script kommt voraussichtlich von "Up in the Air"-Schreiberling Sheldon Turner.
Wie es heißt, soll die Story um das berühmte Killerpaar neu aufgezogen werden und sie weniger romantisieren. Der Film werde die dunkle Seite der Gangster näher betrachten und auf ihre Vergangenheit eingehen. So deutet Autor Jeff Guinn in seinem Buch zum Beispiel an, dass Bonnie früher als Prostituierte arbeitete, bevor sie mit Clyde auf Beutetour ging.
Zur absoluten Glamour-Legende wurden die zwei mit Arthur Penns Film "Bonnie und Clyde", in der Warren Beatty und Faye Dunaway in einer explosiven Mischung aus Gewalt und Erotik glänzten. Diese Produktion löste trotzt der romantischen Momente Diskussionen um Gewaltverherrlichung aus. Auf die Spitze trieb Oliver Stone 1994 das Thema mit einer freien Interpretation des Stoffes in seinem Blutbad "Natural Born Killers".
Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow reisten in der Weltwirtschaftskrise mit einer Bande durch den Süden der USA. Sie raubten Tankstellen, Läden und Banken aus und killten in ihrer Laufbahn schätzungsweise dreizehn Menschen. Im Alter von 23 und 25 Jahren wurden sie in Louisiana selbst von mehr als fünfzig Kugeln durchlöchert.
Amerikanischer Schauspieler. Herzensbrecher mit babyblauen Augen, gehört Bradley Cooper wie die Generationskollegen Ryan Reynolds und...
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