Originaltitel: Baruto no gakuen
Japan 2006
Bruno Ganz
Ken Matsudaira
Hiroshi Abe
Regie: Masanobu Deme
Verleih: Walt Disney
Kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 werden kaiserlich-deutsche Truppen, unter ihnen Generalmajor Heinrich (Bruno Ganz), in Fernost von den Japanern gefangen genommen und im Bando Camp interniert. Der humanistische Lagerkommandant Matsue (Ken Matsudaira) gewährt den europäischen Kriegsgefangenen viele Freiheiten, um den Frieden für die Einheimischen zu sichern. Als vier Jahre später der Krieg für Deutschland verloren geht, will sich der gebrochene Heinrich das Leben nehmen. Matsue versucht, ihn umzustimmen.
Aufwühlendes Kriegsdrama um Menschlichkeit in schweren Zeiten, das auf wahren Begebenheiten fußt. Wenn der Gefangenenchor "Freude schöner Götterfunken" anstimmt, berührt Masanobu Demes ("Station to Heaven") Parabel über Hilfsbereitschaft zutiefst.
Drama um ein deutsches Kriegsgefangenenlager in Japan im Ersten Weltkrieg.
Die deutschen Kriegsgefangenen im japanischen Bando Camp genießen 1914 dank des humanistisch gestimmten Lagerkommandanten Toyohisa Matsue (Ken Matsudaira) relativ viele Freiheiten. Sie dürfen sich künstlerisch und musikalisch entfalten, können eine eigene Zeitung herstellen und Instrumente spielen.
Trotzdem bricht Verzweiflung unter den Deutschen aus, als ihr Heimatland 1918 kapituliert. Ihr Anführer Generalmajor Kurt Heinrich (Bruno Ganz) sieht nur einen Ausweg: Selbstmord. Doch Matsue kann ihn davon überzeugen, dass nur er es in der Hand hat, seine Männer zurück nach Deutschland zu führen.
Das Drama um ein Gefangenenlager, in dem Beethovens berühmtes, titelgebendes Stück erstmals auf japanischem Boden zu hören war, basiert auf einer wahrne Begebenheit. Der mit prominenter japanischer und deutscher Besetzung, unter anderem Bruno Ganz und Kostja Ullmann, entstandene Film ist auch ein Plädoyer für Menschlichkeit, die auch für Kriegsgegner eine erstrebenswerte Tugend ist.
| Darsteller: | Bruno Ganz | als Kurt Heinrich | |
|---|---|---|---|
| Ken Matsudaira | als Matsue | ||
| Hiroshi Abe | als Iko | ||
| Jun Kunimura | als Takagi | ||
| Oliver Bootz | als Carl Baum | ||
| Kostja Ullmann | als Hermann Lake | ||
| Shinobu Nakayama | als Matsu | ||
| Etsuko Ichihara | als Sue | ||
| Shiro Mifune | als Matsues Vater | ||
| Hiroshi Katsuno | als Shimada | ||
| Ren Osugi | als Kuroda | ||
| Regie: | Masanobu Deme | ||
| Drehbuch: | Motumu Furuta | ||
| Produzent: | Keita Senoo | ||
| Riuko Tominaga | |||
| Masatoshi Noguchi | |||
| Ausf. Produzent: | Kinya Miyagawa | ||
| Yusuke Okada | |||
| Kamera: | Kazutami Hara | ||
| Musik: | Shinichiro Ikebe | ||
| Produktionsdesign: | Yoshinobu Nishioka | ||
| Kostüme: | Ingrid Zoré | ||
| Casting: | Yasuhiro Fukuoka | ||
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