Originaltitel: Ocean's Thirteen
USA 2007
George Clooney
Brad Pitt
Matt Damon
Regie: Steven Soderbergh
Verleih: Warner
Reuben Tishkoff (Elliott Gould) ist töricht genug, mit Las Vegas berüchtigstem Geschäftsmann Willy Banks (Al Pacino) ein neues Casino zu bauen. Er wird dabei derart übers Ohr gehauen, dass er mit einem Herzinfarkt im Krankenbett landet. Das ruft seinen Kumpel Danny Ocean (George Clooney) auf den Plan, der erfolglos versucht, mit Banks über Reubens Anteil zu verhandeln. So reift der Plan für einen Rachefeldzug, an dem sich seine Kompagnons Rusty (Brad Pitt) und Linus (Matt Damon) beteiligen - und auch Ex-Erzfeind Terry Benedict (Andy Garcia).
Der Abschluss von Steven Soderberghs Hit-Trilogie "Ocean's Eleven" startet ein neues, stargespicktes Halbweltabenteuer des Gauner-Dreamteams, bei dem wieder alle Register von lässiger Coolness über wahnwitzige Einbrüche bis hin zu charmanter Komik gezogen werden.
Zurück in Las Vegas gibt George Clooneys Starteam einem skrupellosen Casino-Chef eine Lektion fürs Leben - und dieser sich danach vielleicht die Kugel.
"Nichts geht mehr" - solche Bankrotterklärungen braucht diese, selbst für Hollywoodsuperlative ungewöhnliche Starversammlung, nicht zu fürchten. Mehrere Generationen, eine charismatische Typenparade vom flirtenden Sonnyboy bis hin zum schlitzohrigen Pensionär, vereinen sich unter Führung der Best Buddies George Clooney und Brad Pitt zu einem dritten Raubzug mit klarer Zielvorgabe: Spaß haben, Spiel machen, Spesen kassieren. Natürlich in Multimillionendollarhöhe.
Nachdem man zuletzt auf Europatrip wertvolle Antiquitäten mitgehen ließ und dabei einem selbstverliebten französischen Meisterdieb zeigte, dass es auch für Europäer noch Grenzen gibt, ist das Team in "Ocean's Thirteen" wieder im Mekka echter Spieler zurück.
Las Vegas ist, wie schon im ersten Teil, Schauplatz einer clever konstruierten Story, in der die Gang durch einen Impuls zu einer neuen Mission Impossible getrieben wird. In "Ocean's Eleven", der Eröffnung der mal schwerelos relaxten, dann wieder ultraspannenden Starshow, war der Motor der Geschichte Finanzmangel und Eifersucht. In der Fortsetzung ging es der Gang um Begleichung ihrer Schulden und die Angst um die eigenen bedrohten Knochen.
Jetzt aber bringt Vergeltung und damit eine Strafaktion die magischen Elf wieder zusammen. Denn Reuben, einer der beiden Oldies im Team und der Mentor von Leitwolf Danny Ocean (George Clooney), wurde bei einem lukrativen Deal von einem der berüchtigtsten Business-Haie in Vegas aus dem Geschäft gedrängt.
Kurz darauf liegt Reuben nach einer Herzattacke auf der Intensivstation, stehen seine Freunde aber in den Startlöchern, um es dem verantwortlichen Hotelmogul Willie Bank (Al Pacino) heimzuzahlen.
Mehrere Wochen bereiten sich die Männer um Ocean, Rusty Ryan (Brad Pitt) und Linus Caldwell (Matt Damon) auf den Coup der Coups vor, der Bank an seinen empfindlichsten Stellen treffen soll: seinem Ego und seinen Einnahmen. Bei der Eröffnung des neuen Casinos, das Prunkstück seines Imperiums, soll Bank an allen Spielfronten attackiert und gleichzeitig um ein Diamantencollier erleichtert werden.
Neu im Klaukollektiv ist ein alter Bekannter, der unerwartet die Seiten gewechselt hat, sowie Banks rechte Hand, eine attraktive Powerblondine, mit der ausgerechnet der scheue Linus seine Reifeprüfung besteht. Ein Wunder, wie dieser Aufmarsch von Stars im Hollywood der explodierenden Kosten ein drittes Mal realisiert werden konnte. Kein Wunder aber, dass diese Mischung aus akribischer Planung, perfektem Teamwork, lockerem Humor und spannenden Raubzügen auch beim dritten Mal das Kino zum Vergnügungszentrum macht.
| Darsteller: | George Clooney | als Danny Ocean | |
|---|---|---|---|
| Brad Pitt | als Rusty Ryan | ||
| Matt Damon | als Linus Caldwell | ||
| Andy Garcia | als Terry Benedict | ||
| Don Cheadle | als Basher Tarr | ||
| Bernie Mac | als Frank Catton | ||
| Al Pacino | als Willie Banks | ||
| Ellen Barkin | als Abigail Sponder | ||
| Casey Affleck | als Virgil Malloy | ||
| Scott Caan | als Turk Malloy | ||
| Eddie Jemison | als Livingston Dell | ||
| Shaobo Qin | als Yen | ||
| Carl Reiner | als Saul Bloom | ||
| Elliott Gould | als Reuben Tishkoff | ||
| Regie: | Steven Soderbergh | ||
| Drehbuch: | Brian Koppelman | ||
| David Levien | |||
| Produzent: | Jerry Weintraub | ||
| Ausf. Produzent: | Susan Ekins | ||
| Gregory Jacobs | |||
| Frederic W. Brost | |||
| Bruce Berman | |||
| Schnitt: | Stephen Mirrione | ||
| Musik: | David Holmes | ||
| Produktionsdesign: | Philip J. Messina | ||
| Kostüme: | Louise Frogley | ||
| Casting: | Debra Zane | ||
Hier geht's noch völlig friedlich zu…
Sehen sich zu selten: Die Oscar-Nominierten George Clooney und Brad Pitt - im Hintergrund links Rooney Mara aus "Verblendung" (Foto: Todd Wawrychuk / ©A.M.P.A.S.)
Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to…"
Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John...
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Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Diesmal wollen Menschen sowohl Vampire als auch Lykaner vernichten...
Top-Drama mit Brad Pitt als innovativem Baseball-Coach. Für 6 Oscars nominiert!
Steven Spielbergs wundervolles Epos um die Freundschaft eines Bauernsohns zu einem Kriegspferd. Chance auf 6 Oscars!
David Finchers starke US-Neuverfilmung der Kult-Krimitrilogie "Millennium" mit Daniel Craig und Rooney Mara.
Schöne Komödie um die Freundschaft eines Gelähmten mit seinem Pfleger.