Originaltitel: Gone in 60 Seconds
USA 1999
Nicolas Cage
Angelina Jolie
Giovanni Ribisi
Regie: Dominic Sena
Verleih: Buena Vista
Sechs Jahre, nachdem Memphis Raines Los Angeles und dem Verbrechen den Rücken zugekehrt hat, kehrt der einstige Meisterautoknacker nach Hause zurück und vereint seine alte Bande um sich. Sollte es Memphis nicht gelingen, binnen drei Tagen 50 ausgesuchte Edelkarossen zu klauen, hat sein kleiner Bruder Kip, der nach Memphis' Weggang vom rechten Pfad abgekommen ist, sein Leben verwirkt.

Überproduzent Jerry Bruckheimer plus Machomime mit Gefühl Nicolas Cage ergibt aalglattes Actionentertainment - eine Formel die bereits mit "The Rock" und "Con Air" hochkommerziell aufging. Diesmal widmet sich das dynamische Duo dem Remake von "Die Blechpiraten", das 1974 vom Stuntman und Autofreak H.B. Halicki geschrieben und inszeniert wurde. Das Lowbudget-Original - für Halicki Mittel zum Zweck sich fahrvergnügentechnisch auszutoben- erlangte für eine 40minütige Vollgas-Verfolgungsjagd Indie-Kultstatus. Die Neuversion gibt in jeder Beziehung mehr Gas und mit 25.1 Mio. Dollar steuerte man die Spitzenposition der US-Charts an.
Cage spielt Memphis Raines, einen legendären Autodieb, der sich in einem kleinen Kaff zur Ruhe gesetzt hat, bis ein alter Kumpel (Will Patton) ihn mit schlechten Nachrichten aufspürt. Memphis' kleiner Bruder Kip (Giovanni Ribisi als tätowierter Schreckschrauber) hat den adrenalinanheizenden Autoklau des Prologs verpatzt und befindet sich deswegen mit seinem Auftraggeber Calitri (Christopher Eccleston als Abzieh-Eurogangster) in tödlicher Bredouille. Um sein Brüderchen zu retten, ist Memphis gezwungen 50 rare und teure Autos in weniger als 72 Stunden zu klauen. Um ein Team zusammenzustellen, wendet er sich an seinen alten Mentor Otto (Robert Duvall) und gemeinsam spüren sie frühere Partner - darunter Augenfang Angelina Jolie und Fußballer Vinnie Jones - auf. Kip hilft mit seiner Gang ebenfalls mit und nach ausgiebiger Auskundschaftung geht es an die Arbeit.
Die Spannung soll nicht nur durch den Wettlauf gegen die Zeit erzeugt werden, sondern in Gestalt von Delroy Lindo ist ihnen zudem von Anfang an der umtriebige Detective Castlebeck auf den Fersen. Daher knacken sie alle Autos in einer Nacht, doch Castlebeck hat die Geduld bis auf den letzten Drücker zu warten - wenn sich Memphis an seine "Nemesis" und "Einhorn" wagt. Dabei handelt es sich um einen '67 Ford Shelby Mustang GT 500, der Autoenthusiasten zum Sabbern bringt. Damit bestreitet Cage eine langgezogene Verfolgungsjagd durch Los Angeles, die den Showdown bildet. Dabei fegt er knochenbrecherisch rasant über den Asphalt und legt einen spektakulären Sprung über eine lange Reihe von geparkten Fahrzeugen hin. Regisseur Dominic Senas ("Kalifornia") Gefühl für Raum und Kontinuität wirkt manchmal ein wenig limitiert, was manchen Stunts nicht erlaubt, sich zu entfalten. Dem wird ein aggressiv-lauter Soundtrack entgegengesetzt, der lediglich in den leicht deplatziert wirkenden Bezeugungen von tiefgreifenden Emotionen aussetzt. Der Look des Films schwelgt in dunklen Farben. Autofanatiker und Freunde nostalgischer Action und werden auf die schnittige Blechoper abfahren. ara.
| Darsteller: | Nicolas Cage | als Randall "Memphis" Raines | |
|---|---|---|---|
| Angelina Jolie | als Sarah "Sway" Wayland | ||
| Giovanni Ribisi | als Kip Raines | ||
| Robert Duvall | als Otto Halliwell | ||
| Delroy Lindo | als Detektiv Roland Castlebeck | ||
| Will Patton | als Atley Jackson | ||
| Chi McBride | als Donny Astricky | ||
| Scott Caan | |||
| James Duval | als Freb | ||
| Christopher Eccleston | |||
| Trevor Goddard | |||
| Vinnie Jones | als Sphynx | ||
| Timothy Olyphant | als Detektiv Drycoff | ||
| William Lee Scott | als Toby | ||
| Kevin Weisman | |||
| Kevin E. West | |||
| Regie: | Dominic Sena | ||
| Drehbuch: | Scott Rosenberg | ||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
| Mike Stenson | |||
| Koproduzent: | Pat Sandston | ||
| Ausf. Produzent: | Denice Shakarian Halicki | ||
| Jonathan Hensleigh | |||
| Chad Oman | |||
| Robert Stone | |||
| Webster Stone | |||
| Barry Waldmann | |||
| Kamera: | Paul Cameron | ||
| Schnitt: | Tom Muldoon | ||
| Chris Lebenzon | |||
| Musik: | Trevor Rabin | ||
| Paul Linford | |||
| Produktionsdesign: | Jeff Mann | ||
| Andrew Laws | |||
| Stacey Litoff-Mann | |||
| Kostüme: | Marlene Stewart | ||
| Ton: | Peter J. Devlin | ||
Angelina Jolie hat mit ihrem umwerfenden Äußeren schon einigen Männern den Kopf verdreht. Jetzt startet die schöne Schauspielerin die nächste Sex-Offensive auf die Herren der Schöpfung. In "Tomb Raider 2" wird sie als Lara Croft noch hübscher anzusehen sein als im ersten Teil.
Mit den Reizen geizen ist sicherlich nicht die Sache von Angelina Jolie. Beispiele gefällig: In "Nur noch 60 Sekunden" lutscht sie ungehemmt am Finger von Filmpartner Giovanni Ribisi. In der amerikanischen TV-Produktion "Gia" zeigte sie sich lasziv posierend im Eva-Kostüm und auch ihr privates Sexualleben war für die Schöne nie ein Tabuthema: Jolie ließ die ganze Welt freimütig wissen, wie lang das gute Stück ihres Noch-Ehemanns Billy Bob Thornton ist.
Im neuen Lara Croft-Abenteuer "Tomb Raider 2 - Lara Croft and the Cradle of Life" hat Jolie wieder nicht vor, auf den Pfaden von Scham und Prüderie zu wandeln. Ihren männlichen Fans versprach die Tochter von Jon Voight bereits, dass Lara noch verführerischer sein wird als in Teil Eins. Der Grund: Sie hat sich dieses Mal etwas zurückhaltender auf die Rolle vorbereitet.
Jolie erklärt: "Nach dem ersten Lara Croft-Film habe ich festgestellt, dass ich mich viel zu intensiv auf die Rolle vorbereitet habe. Ich war nur noch im Fitnessstudio, habe Gewichte gestemmt und Proteinpräparate in mich hineingestopft. Dieses Mal habe ich mich ganz normal ernährt. Vor allem Eier und Bohnen standen auf dem Speiseplan. Und auch meine Trainingseinheiten waren nicht übertrieben. Lara Croft wird jetzt weiblicher und viel erotischer aussehen als im ersten Teil."
Das männliche Publikum wird es ihr sicher danken!
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