
Katrin Brand hat ihr Leben im Griff. Der Ehemann ist zwar längst über alle Berge, doch zumindest die Kinder sind wohl geraten und Katrins Chef möchte sie heiraten.
Doch dann wird das Geheimnis der Zwillinge gelüftet - sie sind das Produkt einer Samenspende. Teils aus Neugier, teils um ihre Mutter zu strafen, wollen sie den Vater kennen lernen. Frank aber ist ein Altrocker mit Tattoo-Studio und bevor sie den ihren Kindern präsentiert, erfindet Katrin lieber eine wüste Geschichte. Aber auch dieser Schutz der Idylle in der gepflegten, kleinen Reihenhaussiedlung, in der jeder jeden beobachtet und kennt, währt nicht lange. Frank muss vor seinen zwielichtigen Rockerfreunden untertauchen und tut dies ausgerechnet bei Katrin. Schnell fliegt der Schwindel auf. Während der mopedbesessene Sohn rasch Kontakt zum Vater findet, tut sich die Tochter schwerer.
Wenn auch der Titel beim besten Willen keinen Sinn ergibt, die mittlerweile zum Maßstab aller Stoffideen avancierte Fallhöhe funktioniert bei "Noch ein Wort und ich heirate dich" ausgesprochen gut. Ein extremeres Gegensatzpaar als der selbstbezogene Rocker und die überorganisierte Bürgerliche ist kaum vorstellbar. Wird in Romantic Comedies in der Regel eine Entwicklung behauptet, statt gezeigt, ist es hier erfreulicherweise umgekehrt. Es wird überzeugend klar, was der jeweils andere im Gegenüber sieht. Die Stärke dieses Stoffes besteht nicht zuletzt darin, dass er seine Figuren und ihre Situation ernster nimmt als andere Filme dieses Sujets. Bis in die Nebenrollen hinein haben alle Charaktere ein klares Ziel, das niemals für eine versöhnliche Haltung geopfert wird. So darf selbst das Hässliche in die per se problemlose Welt der Romantic Comedy in Form häuslicher Gewalt einziehen, wenn auch nur, um Franks noblen Charakter zu etablieren, indem er dem schlagenden Familienvater von seiner eigenen Medizin zu kosten geben darf. stei.
| Darsteller: | Anica Dobra | als Katrin Brand | |
|---|---|---|---|
| Richy Müller | als Frank "Cola" Kolakowski | ||
| Katharina Ursinus | als Luisa Brand | ||
| Tim Oliver Schultz | als Lukas Brand | ||
| Roswitha Schreiner | als Gudrun | ||
| Christian Maria Goebel | als Thorsten | ||
| Willem Allroggen | als Erik Böhmer | ||
| Caroline Redl | als Sonja Böhmer | ||
| Romanus Fuhrmann | als Kurt Böhmer | ||
| Ralf Seeger | als Bruno | ||
| Kai Ivo Baulitz | als Martin | ||
| Hans-Peter Hallwachs | als Prof. Gottwald | ||
| Susanne Hoss | als Alexandra | ||
| Anka Baier | als Biggy | ||
| Sarah Baeblich | als Maria | ||
| Regie: | Wilhelm Engelhardt | ||
| Drehbuch: | Carl-Christian Demke | ||
| Sarah Schnier | |||
| Produzent: | Ivo-Alexander Beck | ||
| Kamera: | Pascal Hoffmann | ||
| Schnitt: | Achim Seidel | ||
| Produktionsdesign: | Myriande Heller | ||
| Kostüme: | Ingrida Bendzuk | ||
| Beate Rudnick | |||
| Maske: | Winnie Mattheus | ||
| Ton: | Detlev Fichtner | ||
| Casting: | Sabine Weimann | ||
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