Knochentrockene Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über einen Mann, der auf der Jagd in der texanischen Einöde Leichen und Geld entdeckt und danach Ziel einer erbarmungslosen Hatz wird. http://images.kino.de/flbilder/max08/mbiz08/mbiz01/z0801511/b150x150.jpg No Country for Old Men

Filmdetails

No Country for Old Men

Knochentrockene Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über einen Mann, der auf der Jagd in der texanischen Einöde Leichen und Geld entdeckt und danach Ziel einer erbarmungslosen Hatz wird.


No Country for Old Men
Start: 28.02.2008

Thriller

USA 2007
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Tommy Lee Jones
Javier Bardem
Josh Brolin

Regie: Ethan Coen, ...
Verleih: Paramount

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Inhalt

Cowboy und Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) entdeckt bei der Jagd in Texas die Überreste eines fehlgeschlagenen Drogendeals: Er findet mehrere tote Mexikaner, kiloweise Heroin und 2 Millionen Dollar in bar. Moss flüchtet mit dem Geld, das er für sich und seine Frau Carla (Kelly MacDonald) will. Fortan jagen ihn der Ex-Elitesoldat Wells (Woody Harrelson) und der Killer Chigurh (Javier Bardem). Nur der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hilft.

Knochentrocken verfilmen die Coen-Brüder einen Roman des für seinen ungeschönten Verismus bekannten Cormac McCarthy ("Die Straße"). Mit der lakonischen Menschenhatz kehren die Coens zu der Stärke ihrer früheren Meisterwerke "Fargo" und "Miller's Crossing" zurück.


Kritik

Knochentrockene Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über einen Mann, der auf der Jagd in der texanischen Einöde Leichen sowie Geld entdeckt und danach Ziel einer erbarmungslosen Hatz wird.

Großansicht Moss muss erkennen, dass zwei Millionen das Leben schwer machen können (Foto: Universal)

Moss muss erkennen, dass zwei Millionen das Leben schwer machen können (Foto: Universal)

Bei der Jagd im Südwesten von Texas entdeckt Llewelyn Moss (Josh Brolin) die Leichen mehrerer Männer, Beutel voller Heroin und 2,4 Millionen Dollar. Moss schnappt sich das Geld und ist fortan auf der Flucht vor dem ehemaligen Special-Forces-Mann Wells (Woody Harrelson), der im Auftrag eines Kartells handelt, und dem Psychopathen Chigurh (Javier Bardem).

Hilfe kann Moss nur von dem in die Jahre gekommenen Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) erwarten.

Nach einer Pause in Anschluss an ein paar weniger gelungene Werke melden sich die Coen-Brüder mit neuer Energie und alter Brillanz zurück. Man fühlt sich an die präzisen und kompromisslosen Moritaten "Miller's Crossing" und "Fargo" erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten.

Großansicht Gnade ist für Chigurh ein Fremdwort (Foto: Universal)

Gnade ist für Chigurh ein Fremdwort (Foto: Universal)

Ein echter Coen

Die typisch lakonische Handschrift der Coens ist deutlich erkennbar, und doch fühlen sie sich stets der trocken erzählten Vorlage von Cormac McCarthy verpflichtet.

No Country for Old Men

Darsteller:  Tommy Lee Jones   als Ed Tom Bell
  Javier Bardem   als Anton Chigurh
  Josh Brolin   als Llewelyn Moss
  Woody Harrelson   als Carson Wells
  Kelly Macdonald   als Carla Jean Moss
  Garret Dillahunt   als Wendell
  Tess Harper   als Loretta Bell
  Barry Corbin   als Ellis
  Stephen Root   als Wells' Auftraggeber
  Rodger Boyce   als Sheriff von El Paso
  Beth Grant   als Carla Jeans Mutter
  Ana Reeder  
  Kit Gwin  
 
Regie:  Ethan Coen  
  Joel Coen  
Drehbuch:  Joel Coen  
  Ethan Coen  
Produzent:  Ethan Coen  
  Joel Coen  
  Scott Rudin  
Ausf. Produzent:  Robert Graf  
  Mark Roybal  
Buchvorlage:  Cormac McCarthy  
Kamera:  Roger Deakins  
Schnitt:  Roderick Jaynes  
Musik:  Carter Burwell  
Produktionsdesign:  Jess Gonchor  
Kostüme:  Mary Zophres  
Ton:  Peter F. Kurland  
Casting:  Ellen Chenoweth  

"Borat"-Star in "Men in Black 3"

Wer als Reporter-Rüpel aus Kasachstan den Westen in Aufruhr versetzt und als schwuler Österreicher die Modeszene aufmischt, der kann auch locker als Alien die ganze Welt bedrohen.

Großansicht Könnte als schräger MIB-Alien die Nachfolge von Johnny Knoxville antreten: "Borat"-Star Sacha Baron Cohan (Foto: Fox)

Könnte als schräger MIB-Alien die Nachfolge von Johnny Knoxville antreten: "Borat"-Star Sacha Baron Cohan (Foto: Fox)

Sacha Baron Cohen, besser bekannt durch seine satirischen Kunstfiguren "Borat" und "Brüno", ist heißer Kandidat für den lange geplanten dritten "Men in Black"-Film. Der Comedy-Star soll eine Figur namens "Yaz" spielen. Über die ist allerdings außer dem Namen rein gar nichts bekannt.

Überhaupt sind bei "Men in Black 3" noch ein paar nicht ganz unwesentliche Fragen offen, wie zum Beispiel: Worum geht's eigentlich? Kommt Will Smith zurück? Wer überredet den Alien-müden Tommy Lee Jones zu einem weiteren Auftritt? Führt Barry Sonnenfeld wieder Regie?

Das Wichtigste zuerst: Will Smith hat zwar noch nicht unterschrieben, ist aber so gut wie sicher dabei. Ansonsten würde Filmriese Columbia das Projekt gar nicht erst anschieben. Für die Macher ist Will Smith unverzichtbar und hätte der Superstar nicht seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, würde niemand auch nur über "Men in Black 3" nachdenken.

Munteres Personenraten bei "Men in Black 3"

Bei Tommy Lee Jones wird's schon komplizierter: Der launische Mime hat mehrfach verkündet, er habe die Schnauze voll von schleimigen Aliens und coolen Sprüchen. Doch sollte Jones alias Agent K. tatsächlich im Ruhestand bleiben, gibt's einen Plan B - und der heißt Josh Brolin. Der Star aus "No Country for Old Men" und "W." ist als Nachfolger und neuer Partner von Will Smith im Gespräch.

Bei Barry Sonnenfeld sieht's ähnlich wie bei Will Smith aus: Ohne den Macher der ersten beiden "Men in Black"-Filme will man nicht arbeiten und der Regisseur mit dem sicheren Gespür für SciFi-Action mit Witz ist prinzipiell sehr interessiert.

Bleibt noch die Frage nach der Handlung. Und hier kommt dann wieder Sacha Baron Cohen ins Spiel. Denn wenn's für ihn bereits eine Rolle inklusive Namen gibt, liegt garantiert auch schon irgendwo ein Drehbuchentwurf in der Schublade. Da "Yaz" aber kein gängiger englischer Vorname ist, wird Cohen höchstwahrscheinlich als Alien, der sich - wie im MIB-Universum üblich - als Mensch tarnt, durch das dritte Kinoabenteuer turnen. Das trifft sich blendend, denn, wie's schon beim zweiten Film hieß, gilt auch in "Men in Black 3" für Will Smith und seinen Partner wieder: Selber Planet - neuer Abschaum!

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