Omnibus-Film nach dem Muster von "Paris, je t'aime", in dem elf Regisseure eine funkelnde Hommage an die Metropole und ihre liebenswert-skurrilen Bewohner liefern. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto41/09410068/b150x150.jpg New York, I Love You

Filmdetails

New York, I Love You

Omnibus-Film nach dem Muster von "Paris, je t'aime", in dem elf Regisseure eine funkelnde Hommage an die Metropole und ihre liebenswert-skurrilen Bewohner liefern.


New York, I Love You
Start: 28.01.2010

Episodenfilm

Frankreich/USA 2008
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Hayden Christensen
Rachel Bilson
Irrfan Khan

Regie: Fatih Akin, ...
Verleih: Concorde

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

New York City: Ein Apotheker "leiht" einem Jungen seine im Rollstuhl sitzende Tochter zum Abschlussball aus. Der Abend endet mit einer Riesenüberraschung. In Greenwich Village entwickelt sich aus einem One Night Stand die große Liebe. An der Upper East-Side begegnen sich eine ältere Schauspielerin und ein trauriger Hotelpage. In Chinatown wird eine junge schüchterne Chinesin zur Muse eines alten Künstlers. Und ein Ehepaar spaziert streitend zu seinem 63. Hochzeitstag in Brighton Beach.


Kritik

New York, I Love You

Nach dem Muster von "Paris, je t'aime" realisieren elf Regisseure aus aller Welt eine funkelnde Hommage an die faszinierende Metropole am Hudson River und ihre liebenswert-skurrilen Bewohner.

Der zweite Omnibusfilm der "Cities Of Love"-Serie führt ins aufregende New Yorker Leben und erzählt seltsame Liebesgeschichten aus der urbanen Welt unterschiedlicher Kulturen, von Großstädtern und ihren romantischen, pragmatischen oder melancholisch geprägten Beziehungen, vom One Night Stand bis hin zum ganz großen Gefühl. Waren in "Paris, je t'aime" die Episoden in sich abgeschlossen, sind hier die Grenzen fließend, tauchen Figuren in Nebenszenen wieder auf, scheinen mit einem unsichtbaren Band verbunden. In der bunten Collage mischen sich Humor und Traurigkeit, aber egal was passiert, die Menschen im Melting Pot bieten den Unwägbarkeiten des Alltags die Stirn.

Jede Geschichte dauert acht Minuten, jeder Regisseur hatte mit dem Kameramann seiner Wahl zwei Tage Zeit zum Drehen und sieben Tage für den Schnitt, während der nächste schon mit den Dreharbeiten begann. Produktions- und Kostümdesigner und weitere Mitglieder des Teams blieben - wie schon bei "Paris je t'aime" - dieselben.

Die Episoden führen in unterschiedliche Stadtteile, von Soho über Chinatown bis zum Central Park. So erzählt Brett Ratner mal ganz anders von zwei Teenagern, einem Jungen, dem der Apotheker seine Tochter zum Abschlussball "ausleiht". Die sitzt im Rollstuhl und dennoch endet der gemeinsame Abend im Central Park, vor allem der nächste Morgen mit einer Riesenüberraschung. Allen Hughes lässt in Greenwich Village aus einem One Night Stand im Großstadtdschungel die große Liebe entstehen, Shekhar Kapur inszeniert nach dem Drehbuch des verstorbenen Anthony Minghella, dem die Produzenten den Film widmeten, die vielleicht herzzerreißendste Episode über die Begegnung einer älteren Schauspielerin und einem traurigen Hotelpagen an der Upper Eastside. Fatih Akin treibt es nach Chinatown, wo eine junge schüchterne Chinesin zur Muse eines alten Künstlers wird. Nicht zu toppen ist Joshua Martons Beitrag über ein New Yorker Ehepaar, das am 63. Hochzeitstag in Brighton Beach spazieren geht. Sie sticheln und nerven sich, aber ihre unantastbare Liebe ist für die Ewigkeit gemacht.

Bis auf einige nicht ganz gelungene Ausnahmen entwickeln die Künstler in ihren Momentaufnahmen eine große Sensibilität für die Stadt, die niemals schläft, und ihre Bewohner, allesamt ein wenig neben der Spur. Bekannte Klischees und Postkartenbilder, der Mangel an sozialen Gegensätzen und die primäre Fokussierung auf diejenigen, die es geschafft haben, mögen etwas einseitig sein, aber die stimmige Atmosphäre von Liebe und Leben in New York funktioniert. Produzent Emannuel Benhiby plant Folgefilme in Shanghai und Rio de Janeiro. mk.

New York, I Love You

Darsteller:  Hayden Christensen   als Ben
  Rachel Bilson   als Molly
  Irrfan Khan   als Mansukhbai
  Natalie Portman   als Rifka
  Orlando Bloom   als David
  Andy Garcia   als Garry
  Christina Ricci   als Camille
  Ethan Hawke   als Schriftsteller
  Maggie Q   als Raucherin
  Robin Wright   als Anna
  Chris Cooper   als Alex
  James Caan   als Frank
  Anton Yelchin   als Teenager
  Olivia Thirlby   als Rollstuhlfahrerin
  Drea de Matteo   als Lydia
  Bradley Cooper   als Gus
  John Hurt   als Rezeptionist
  Julie Christie   als Isabelle
  Shia LaBeouf   als Jacob
  Carlos Acosta   als Tänzer
  Ugur Yücel   als Maler
  Shu Qi   als Teeverkäuferin
  Eli Wallach   als Abe
  Cloris Leachman   als Mitzie
  Emilie Ohana   als Zoe
 
Regie:  Fatih Akin  
  Yvan Attal  
  Allen Hughes  
  Shunji Iwai  
  Jiang Wen  
  Shekhar Kapur  
  Joshua Marston  
  Mira Nair  
  Natalie Portman  
  Brett Ratner  
  Randall Balsmeyer  
Drehbuch:  Fatih Akin  
  Yvan Attal  
  Shunji Iwai  
  Joshua Marston  
  Natalie Portman  
  James C. Strouse  
  Xan Cassavetes  
  Hu Hong  
  Yao Meng  
  Olivier Lécot  
  Suketu Mehta  
  Anthony Minghella  
  Jeff Nathanson  
  Stephen Winter  
  Hal Powell  
  Emmanuel Benbihy  
Produzent:  Emmanuel Benbihy  
  Marina Grasic  
Kamera:  Benoît Debie  
  Pawel Edelman  
  Michael McDonough  
  Declan Quinn  
  Mauricio Rubinstein  
  Adam Kimmel  
  Mikhail Kritschman  
  Andrij Parekh  
Musik:  Antonio Pinto  

Orlando Bloom will zurück zu "Fluch der Karibik"

Ruf mich an, Jerry!

Großansicht Orlando Bloom würde gerne wieder die Segel setzen in "Fluch der Karibik 5" (Foto: Walt Disney)

Orlando Bloom würde gerne wieder die Segel setzen in "Fluch der Karibik 5" (Foto: Walt Disney)

Dieser Kommentar von "Herr der Ringe"-Star Orlando Bloom geht eindeutig in Richtung Produzentenpapst Jerry Bruckheimer, dem Mastermind hinter den "Fluch der Karibik"-Filmen: "Ich war traurig, dass ich ihm vierten Film nicht dabei war und vermisse die Arbeit daran - wenn sie mich zurück haben wollen würden, wäre ich natürlich sofort bereit!", verkündet Orlando Bloom in Hollywood.

Bloom hatte in den ersten drei "Fluch der Karibik"-Filmen als Will Turner die schöne Keira Knightley alias Elizabeth Swann angeschmachtet. Als es dann an den vierten Film "Fremde Gezeiten" ging, zickte Orlando aber gewaltig: Er sei fertig mit der Rolle als Will Turner und außerdem sei dessen Piraten-Geschichte mit "Am Ende der Welt" inhaltlich fertig erzählt.

Doch danach lief Orlando Blooms Karriere nicht ganz so weiter wie vielleicht gedacht. Seine Auftritte im Episodenkunstwerk "New York, I Love You" oder in der Esoterik-Dramödie "Sympathy for Delicious" sahen nur Arthouse-Fans oder Festival-Besucher. Und im großen Blockbuster "Die drei Musketiere" war Orlando Bloom zwar als Fiesling Buckingham mit von der Partie, die Rollen als Titelhelden heimsten aber jüngere Kollegen ein.

Herzensbrecher Will Turner: Anjelica statt Elizabeth?

Auch die Rückkehr nach Mittelerde wird Orly kaum zufriedenstellen: Zwar tritt er in Peter Jacksons "Hobbit"-Filmen als Elb Legolas in jener Rolle wieder auf, wegen der ihm auch heute noch millionen Mädchenherzen zufliegen - doch in der Vorgeschichte zu "Der Herr der Ringe" hat der anmutige Bogenschütze nur einen kurzen Gastauftritt.

Wie praktisch, dass die "Fluch der Karibik"-Reihe dagegen immer neuen Abenteuern entgegen schippert und die Drehbücher dazu recht kurzfristig je nach Verfügbarkeit der Stars geschrieben werden - wobei Johnny Depp als Hauptdarsteller natürlich gesetzt ist! Nach dem Erfolg von "Fremde Gezeiten" sind nun mindestens zwei weitere Abenteuer um Jack Sparrow geplant. Kein Problem, darin auch Will Turner unterzubringen, selbst wenn Keira Knightley weiter bei ihrem "Nein!" bleibt.

Immerhin hat Neuzugang Penélope Cruz als Jacks Ex-Flamme Angelica der Geschichte um den exzentrischen Piratenkapitän neue Impulse verliehen. Wie würde sich Jack ärgern, wenn ihm nun beispielsweise der schöne Will Turner bei seiner Hass-Liebe Anjelica in die Parade führe? Aber vielleicht fällt Jerry Bruckheimer & Co. auch noch etwas viel Besseres ein - sofern sie überhaupt geneigt sind, Orlando Blooms indirekter Aufforderung Folge zu leisten…

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