Originaltitel: The Twilight Saga: New Moon
USA 2009
Kristen Stewart
Robert Pattinson
Taylor Lautner
Regie: Chris Weitz
Verleih: Concorde
Bellas 18.Geburtstag bringt einschneidende Veränderungen mit sich, doch andere, als sie der Teenager erwartet hat. Aus Sorge um Bella, die von einem seiner Vampirbrüder attackiert wurde, trennt sich Edward von ihr, zieht mit seiner Familie fort. Trost in ihrem Schmerz findet Bella nur in ihrem Jugendfreund Jacob, der ihr wieder Hoffnung und Halt bietet. Doch auch Jacob verbirgt ein Geheimnis, eine zweite übernatürliche Identität, die ihn nicht nur zum romantischen Rivalen, sondern zum erbitterten Feind Edwards macht.
Die größte Liebe der Pop- und Fankultur geht weiter - und wird an mehreren Fronten bedroht.
Forks, eine Kleinstadt an der US-Nordwestküste. Hier liegt das neue Zentrum der Filmwelt, verdichtet sich die Sehnsucht von Millionen von Fans, die ein romantisches Phänomen miterschufen und bis zur Erfüllung begleiten wollen. "Twilight", die Ouvertüre von Stephenie Meyers vierteiliger epischer Lovestory, spielte über 383 Millionen Dollar ein und löste ein Fieber aus, das nur ein schneller Nachfolger senken konnte. So sehen wir bereits zehn Monate nach der Erstbegegnung Bella (Kristen Stewart), die zauberhafte Rückkehrerin nach Forks, und Edward, ihren blassen, aber von Blut gelockten Lover Edward (Robert Pattinson) wieder.
Nach den aufregenden Abenteuern des Vorgängers scheint Frieden eingekehrt zu sein in der außergewöhnlichen Beziehung zwischen der jungen Sterblichen und dem charismatischen Vampir, der weder Alter noch Tod fürchten muss. Doch als Bella mit Edwards Familie ihren 18. Geburtstag feiert, geschieht, was immer bekämpft wurde, aber nie besiegt werden kann. Ein winziger Schnitt in Bellas Finger weckt den Blutdurst und die tödliche Kreatur in Jasper Cullen.
Nach diesem Vorfall, ein kleiner Vorgeschmack auf großen unterdrückten Hunger, fasst Edward einen schweren Entschluss, verlässt mit dem Cullen-Clan den Ort, der ihn wieder leben ließ. Zurück bleibt Bella, die in ihrem Schmerz die Welt nicht mehr versteht, bis sie Erstaunliches entdeckt. Adrenalin öffnet eine magische Verbindung zu Edward, lässt sie aber süchtig nach Gefahr werden. Und Jacob (Taylor Lautner), ihr Jugendfreund, enthüllt sein Familiengeheimnis, mit dem er Bella beschützt und stärker an sich bindet. Das romantische Duo erweitert sich zum Trio, Liebe wird geprüft und bedroht. Von alten Feinden, die Rache suchen und neuen, die in der Verbindung von Edward und Bella eine Gefahr sehen.
Mit der Traumbesetzung des Vorgängers, einem neuen Regisseur, und dem Anspruch, nach den Dreharbeiten in Kanada und Italien noch mehr Abenteuer, Action, Leidenschaft und Effekte zu bieten, kündet der Neumond das neue Kapitel einer Liebe an, die wirklich unsterblich ist. Und nur so auch weiter bestehen kann.
Es wird düster in der Karibik…
Eingespieltes Team: Wird Tim Burton demnächst auch in "Fluch der Karibik" Johnny Depps Regisseur? (Foto: Kurt Krieger)
Von "Edward mit den Scherenhänden" bis "Alice im Wunderland": Wenn Top-Mime Johnny Depp und der Meister des düster-fantastischen Kinos Tim Burton zusammenarbeiteten, kamen meistens großartige Filme dabei heraus. Nun ist Burton sogar als Regisseur bei der Filmreihe im Gespräch, die aus dem Edelmimen Johnny Depp einen Blockbuster-Superstar machte: "Fluch der Karibik".
Der vierte Teil "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" ist zwar gerade noch im Kino, doch die Planungen für einen fünften Film, der sich problemlos an das Ende des aktuellen Piraten-Abenteuers anschließen ließe, laufen bereits auf Hochtouren. Allerdings ist Johnny Depp erst mal auf die Bremse getreten und will nicht sofort loslegen - damit die "Fluch der Karibik"-Filme fürs Publikum etwas Besonderes bleiben.
Nun ist aber unklar, wie der Terminplan von Regisseur Rob Marshall aussieht, der "Fremde Gezeiten" inszenierte und eigentlich auch für den fünften Film vorgesehen ist. Doch Marshall ist in Hollywood schwer gefragt, erst Recht seit seinem ersten "Fluch der Karibik"-Film.
Daher haben die Macher um Produzentenpapst Jerry Bruckheimer nun eine Liste möglicher Nachfolger aufgestellt. Und ganz oben steht darauf Tim Burton! Mit ihm würden Jack Sparrows Abenteuer, die unter Gore Verbinski als knallbunte Popcorn-Blockbuster begannen, sicher deutlich düsterer - und möglicherweise auch ein wenig anspruchsvoller. Nachdem der vierte Teil derzeit zwar recht erfolgreich aber doch kein absoluter Kassenknüller ist, könnte eine solche Neuausrichtung durchaus gewollt sein.
Auch die anderen Regisseure auf der Liste sind große Namen: Shawn Levy ("Nachts im Museum") würde eher die Verbinski-Tradition fortsetzen, "Spider-Man"-Macher Sam Raimi wäre eine gute Verbindung aus Dramatik und Spektakel, Chris Weitz und Alfonso Cuarón stünden wie Tim Burton eher für eine düstere Stimmung und haben mit "Twilight" respektive "Harry Potter" schon bewiesen, dass sie große Fantasy-Reihen stemmen können.
Viele Fans würden jedoch sicher Tim Burton als Regisseur für Johnny Depps nächste Kaperfahrt als Jack Sparrow bevorzugen. Welchen düsteren Gestalten er dann unterwegs wohl begegnen würde?
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