Huub Smit
Tim Haars
Steffen Haars
Regie: Steffen Haars, ...
Verleih: Constantin
Fünf Proleten aus dem niederländischen Kaff Maaskantje liegen sich mit den fiesen Schlägern aus dem Nachbardorf Schijndel in den Haaren. Und das bedeutet: wüste Schlachten, brutale Prügeleien und illegale Autorennen. Doch dann droht etwas viel Schlimmeres, das Revier der holländischen Dumpfbacken zu gefährden: eine Zombieplage! Als die ein erstes Opfer in ihrer Nähe fordert, machen Maaskantje und Schijndel gemeinsame Sache, um den ekligen Untoten ein für allemal zu zeigen, wer im Land der Tulpen und Windmühlen das Sagen hat.

Fortsetzung der holländischen Very-Bad-Taste-Comedy, die in der zweiten Hälfte zur Zombiefilm-Parodie mutiert, ihrer Gag-Linie aber durchgängig treu bleibt.
Ein bisschen klamm ist es diesmal mit neuen Ideen schon gewesen, wie sonst ließe sich die mit knapp 77 Minuten sehr überschaubare Länge erklären, sowie eine etwas Zeit "schindende" Rahmenhandlung, in der sich zwei Proleten gerade das neue Abenteuer der "New Kids" im Kino ansehen. Der Kern der Handlung allerdings bietet alles, was sich Anhänger der von Steffen Haars und Flip Van der Kuil erfundenen Figuren einer niederländischen Dorfbande vermutlich erträumen. Denn wenn es wieder einmal darum geht, die Grenzen des schlechten Geschmacks auszuloten, geht es in "New Kids Nitro" keinesfalls so gesittet zu wie bei den Farrelly-Brüdern, sondern hier wird im wahrsten Sinne des Wortes auf die Kacke gehauen. Dabei kommen nicht nur sämtliche Kraftausdrücke, denen ein asozialer Mensch fähig ist, zur Anwendung, auch visuell lässt man nur wenig aus. So werden etwa unliebsame Kids mittels Kopfschuss mundtot gemacht oder einfach mit der eigenen Ludenschleuder überfahren. Und wenn sich die hochschwangere Freundin des gegnerischen Bandenbosses mal nicht an dessen drittem Bein zu schaffen macht, dann hat sie ununterbrochen den Hals einer vollen Bierflasche zwischen den Zähnen. Die Aneinanderreihung von extremen Brutalitäten und Fäkalgags, ausufernden Saufgelagen und sexistischen Situationen rechtfertigen durchaus die FSK-Freigabe 16, obwohl gerade diejenigen, die vor der Kinokasse an dieser Hürde scheitern, von den in ihrem Alter noch als Tabubruch zu wertenden Szenarien ganz besonders angetan wären. Doch Haars und Van der Kuil verlassen sich nicht nur auf den Brachial-Humor der New Kids mit ihren Vokuhila-Frisuren, unmodischen Trainingsanzügen und dicken Goldketten, sie beweisen auch Kenntnisse der aktuellen Filmgeschichte, indem sie in erster Linie aus "The Fast and the Furious" und "Shaun of the Dead" zitieren. Dabei entsprechen Make-Up und Spezialeffekte der im zweiten Teil zum Zombie-Slasher mutierenden Komödie durchaus gehobenen Standards. Und so bleiben die einst aus kurzen Internet-Clips hervorgegangenen holländischen Homies ein Phänomen, das auch hierzulande bei männlichen Teens viele Bewunderer hat und kurz davor steht, in den Kultstatus erhoben zu werden. lasso.
| Darsteller: | Huub Smit | als Richard Batsbak | |
|---|---|---|---|
| Tim Haars | als Gerrie van Boven | ||
| Steffen Haars | als Robbie Schuurmans | ||
| Wesley van Gaalen | als Rikkert Biemans | ||
| Flip Van der Kuil | als Barrie Butsers | ||
| Bart de Rijk | als Cop Adrie | ||
| Nicole van Nierop | als Manuela | ||
| Ruud Matthijssen | als Henk Snackbar | ||
| Regie: | Steffen Haars | ||
| Flip Van der Kuil | |||
| Drehbuch: | Flip Van der Kuil | ||
| Produzent: | Hans de Weers | ||
| Reinout Oerlemans | |||
| Koproduzent: | Flip Van der Kuil | ||
| Steffen Haars | |||
| Sim van Veen | |||
| Ausf. Produzent: | Maarten Swart | ||
| Ronald van Wechem | |||
| Kamera: | Joris Kerbosch | ||
| Schnitt: | Flip Van der Kuil | ||
| Musik: | Junkie XL | ||
| Produktionsdesign: | Elza Kroonenberg | ||
| Casting: | Job Castelijn | ||
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