Oliver Kalkofe
Bastian Pastewka
Joachim Fuchsberger
Regie: Cyrill Boss, ...
Verleih: Constantin
London, schon vor etwas längerer Zeit: Immer noch mieses Wetter. Chief Inspector Even Longer (Oliver Kalkofe) und sein treudoofer Begleiter Inspector Very Long (Bastian Pastewka) ruhen sich auf Mallorca auf dem Erfolg aus, den Wixxer zur Strecke gebracht zu haben. Doch der Verbrecher ist zurück - mit einer Liste von Todeskandidaten, die in 24 Stunden das Zeitliche segnen sollen. Darunter die beiden Polizisten und Victoria Dickham (Christiane Paul), die Tochter von Scotland Yards Ex-Chef David Dickham (Joachim Fuchsberger).
Die fulminante Fortsetzung des veritablen Kinohits von 2004 parodiert wieder kompetent und pointiert die Edgar-Wallace-Filmreihe der 60er. Bei so viel qualitativ hochwertigem schwarzem Humor in Farbe kommt keiner um ausgiebige Lachmuskelstrapazen herum.
Wild, abgedreht, sexy: Auf Friedhöfen, in Londons nebligen Straßen und hinter dunklen Klostermauern blasen Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka zur Jagd auf den WiXXer.
Chiefinspector Even Longer und seine rechte Hand Very Long sind bei der Verbrecherjagd selten am richtigen Platz (Foto: Constantin)
Vor drei Jahren machten zwei brave Scotland-Yard-Polizisten ihm den Garaus. Jetzt schlägt ein neuer, nicht weniger unheimlicher und nicht weniger gefährlicher WiXXer zu, der so gar nicht mit sich spaßen lässt. So muss das bewährte Spaßduo Bastian Pastewka als Inspector Very Long und Oliver Kalkofe als Chiefinspector Even Longer wieder in die Puschen und sich auf die Fährte des Bösewichts setzen.
Erst einmal erleben die beiden eine Pleite. Auf dem gruseligen Friedhof wird der Informant vor ihren Augen gemeuchelt, ihnen fliegen Pfeile wie im Wilden Westen um die Ohren, der sich hinter einer Totenkopfmaske versteckende WiXXer entkommt und Longs Name findet sich auf einer ominösen Todesliste. Schlimm genug.
Aber noch schlimmer ist es, dass die schöne Victoria Dickham (Christiane Paul), Tochter von Lord Dickham, Ex-Chef von Scotland Yard, auch zu den ausgewählten Opfern gehört. Ausgerechnet in diese süße Maus hat sich Even verguckt und lässt sich im Liebestaumel gar seine Rückenstoppeln schmerzhaft entfernen.
Gegen seinen Rat fährt die blaublütige Lady ganz unbekümmert mit Papa und Stiefmama ins Kloster Vokuhila, wo sie ihr blaues Wunder erlebt. Wie gut, dass Long und Longer die Schutzengel spielen, auch wenn sie sich meistens im Weg stehen. Wer sich am Ende im alten Gemäuer als der WiXXer entpuppt, sei nicht verraten. Nur so viel: die Überraschung ist perfekt.
Wer sich hinter der Totenkopfmaske verbirgt, weiß weder Irrenarzt Alfons Hatler noch Inspector Very Long (Foto: Constantin)
Bis dahin tobt eine verrückte Meute über die Leinwand, darunter Christian Tramitz als Evens Bruder Much, der mit einer rasanten Tanzszene sogar "Drei Engel für Charlie" aus der Fassung bringt, Christoph Maria Herbst als Irrenarzt Alfons Hatler, der mit schnarrender Stimme die Weltherrschaft anstrebt, oder Oliver Welke als durchgeknallter Pathologe. Und dass Joachim Blacky Fuchsberger, geübter Darsteller in Edgar-Wallace-Filmen, mitspielt, ist auch eine Referenz an die kultigen Krimis.
Denn die Macher schwelgen im tollsten Schwarz-Weiß, bis der Hebel im Kloster mal umgelegt und alles in Farbe getaucht wird. Populäre Gags, urkomische Szenen und Blödeleien am laufenden Band machen "Neues vom WiXXer" zum ultimativen Samstagabendfilm. In dieser Persiflage darf heftig gelacht werden!
| Darsteller: | Oliver Kalkofe | als Even Longer | |
|---|---|---|---|
| Bastian Pastewka | als Very Long | ||
| Joachim Fuchsberger | als Lord Dickham | ||
| Christiane Paul | als Victoria Dickham | ||
| Sonja Kirchberger | als Lady Dickham | ||
| Judy Winter | als Schwester Lucipha | ||
| Hella von Sinnen | als Schwester Stefanie | ||
| Christian Tramitz | als Much Longer | ||
| Oliver Welke | als Dr. Brinkmann | ||
| Christoph Maria Herbst | als Alfons Hatler | ||
| Chris Howland | als Butler Hudson | ||
| Wolfgang Völz | als Sir John | ||
| Lars Rudolph | als Lars Rudolph | ||
| Regie: | Cyrill Boss | ||
| Philipp Stennert | |||
| Drehbuch: | Oliver Kalkofe | ||
| Bastian Pastewka | |||
| Oliver Welke | |||
| Produzent: | Christian Becker | ||
| Koproduzent: | Oliver Kalkofe | ||
| Kamera: | Jochen Stäblein | ||
| Schnitt: | Stefan Essl | ||
| Musik: | Helmut Zerlett | ||
| Christoph Zirngibl | |||
| Produktionsdesign: | Matthias Müsse | ||
| Kostüme: | Janne Birck | ||
In den 60er Jahren begeisterten die Abenteuer des Superschurken Dr. Mabuse weltweit ein Millionenpublikum. Das lag sicherlich auch am Mitwirken so illustrer Weltstars wie Gert Fröbe, Lex Barker und Klaus Kinski.
Auf dieses Comeback haben Krimifans lange gewartet: Mit Dr. Mabuse kehrt einer der fiesesten Schurken der Filmgeschichte auf die Leinwand zurück. Universum Film und die Rat Pack Filmproduktion ("Neues vom Wixxer") haben heute die Katze aus dem Sack gelassen und die sensationelle Nachricht verkündet.
Während sich der Supergangster in den 60er Jahren in Werken wie "Die tausend Augen des Dr. Mabuse" oder "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse" noch durchs Leben gaunerte, genoss er in der Folgezeit über 40 Jahre seine Ruhe im Zelluloid-Seniorenheim. Nun holt Rat-Pack-Produzent Christian Becker den kriminellen Überflieger zurück. Die Neuverfilmung von "Dr. Mabuse" plant der Filmemacher als großen, zeitgemäßen Action-Thriller mit gesellschaftskritischen Anspielungen.
Die Figur des Superverbrechers Dr. Mabuse wurde vom luxemburgischen Schriftsteller Norbert Jaques erfunden. 1921 erschien der erste Roman "Dr. Mabuse, der Spieler" mit dem 'James Bond des Verbrechens, dem kriminellen Genie mit hypnotischen Fähigkeiten, tausend Gesichtern und dem Drang nach der Weltherrschaft'.
Nachdem der Roman einschlug wie eine Bombe, machte sich Fritz Lang 1922 daran, das Gaunerstück zum ersten Mal zu verfilmen. 1933 legte der Regiemeister mit dem Tonfilm "Das Testament des Dr. Mabuse" nach. 1953 erwarb Deutschlands Topproduzent Artur Brauner die Rechte und läutete in den sechziger Jahren mit sechs weiteren Mabuse-Abenteuern den Siegeszug des kriminellen Superhirns ein. Jetzt ist Geduld gefragt, bis das nächste Mabuse-Kapitel im Kino aufgeschlagen wird. Der Drehbeginn ist nämlich erst für 2009/2010 vorgesehen.
Als Brisko Schneider, Moderator von "Sex-TV" in der legendären Sat.1-"Wochenshow", wurde Bastian Pastewka ab 1996 einem...
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