Jerusalem, Ende des 12. Jahrhunderts: Der jüdische Händler Nathan kommt von einer Reise heim. Er erfährt, dass seine Adoptivtochter dank eines christlichen Tempelritters dem Tod entronnen ist. Während Nathan nun den Kontakt zu dem Andersgläubigen sucht, schickt Sultan Saladin nach ihm. Der muslimische Würdenträger wünscht sich Frieden mit den Christen und schonte unlängst das Leben eben jenes Tempelritters. Bei ihrem Treffen offenbart ihm Nathan die Gleichberechtigung der drei großen Religionen.
Oswald Döpke ("Vor Sonnenuntergang") setzte das gleichnamige Aufklärungsdrama von Gotthold Ephraim Lessing nach eigenem Skript in der Türkei um. Den Titelhelden des deutschen TV-Films von 1979 spielt Werner Hinz, daneben agieren unter anderem Judy Winter und Siegfried Wischnewski. Inhaltlicher Kern ist die so genannte Ringparabel, mit der Nathan für die friedliche Koexistenz von Judentum, Christentum und Islam wirbt. Bis heute aktuell geblieben, gibt es Lessings humanistisches Stück mehrfach in Filmfassung.
| Darsteller: | Werner Hinz | als Nathan | |
|---|---|---|---|
| Siegfried Wischnewski | als Saladin | ||
| Judy Winter | als Sittah | ||
| Peter Fricke | als Kurt - Tempelherr | ||
| Katerina Jacob | als Recha | ||
| Sigfrit Steiner | als Klosterbruder | ||
| Ehmi Bessel | als Daja | ||
| Regie: | Oswald Döpke | ||
| Buchvorlage: | Gotthold Ephraim Lessing | ||
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