Dialogintensive Komödie von Doris Dörrie über drei Paare, die Vergänglichkeit der Liebe und die Phasen einer Beziehung. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz29/z0229535/b150x150.jpg Nackt

Filmdetails

Nackt

Dialogintensive Komödie von Doris Dörrie über drei Paare, die Vergänglichkeit der Liebe und die Phasen einer Beziehung.


Nackt
Start: 19.09.2002

Drama

Deutschland 2002
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Heike Makatsch
Benno Fürmann
Alexandra Maria Lara

Regie: Doris Dörrie
Verleih: Constantin

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Humor
Romantik
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Inhalt

Drei Paare treffen sich zum gemeinsamen Abendessen. Bei Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus), den Gastgebern, ist dank Alltagsroutine und materiellem Überfluss die Luft aus der Beziehung. Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann) leben gar seit kurzem getrennt. Nur Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) sind (noch) glücklich, weil sie am heiter-romantischen Beginn ihrer Beziehung stehen. Ein Party-Spiel, bei dem die Paare einander mit verbundenen Augen per Tastsinn erkennen müssen, soll die Stimmung heben...

Doris Dörrie ("Männer") analysiert Mechanismen der Beziehung und die Vergänglichkeit der Liebe in einem heiter-melancholischen Kammerspiel-Dreiakter.


Kritik

Wer kann seinen Liebespartner "blind" ertasten? Doris Dörrie macht die Probe aufs Exempel und schickt drei Paare auf einen gewagten Psychotrip.

Charlotte (Nina Hoss)und Boris (Jügen Vogel)

Charlotte (Nina Hoss)und Boris (Jügen Vogel)

Sie liebten sich, jetzt sind sie getrennt: Felix (Benno Fürmann) und Emilia (Heike Makatsch) kommen damit nicht wirklich klar. Das einstige Liebespaar trifft zu einem netten Abend bei langjährigen Freunden ein. Doch alle sind angespannt.

Im schikken Penthouse von Charlotte und Dylan (Nina Hoss, Mehmet Kurtulus), die dank Börsenspekulation plötzlich reich sind, zeigt das Liebesthermometer Null Grad. Einzig das dritte Paar Annette und Boris (Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel) spürt noch das berühmte Kribbeln im Bauch und denkt, dass es ewig so weitergeht.

Um die Stimmung anzuheizen erzählt Emilia beim Dinner, dass Paare, die seit über 20 Jahren zusammenleben, mit verbundenen Augen den Körper des Partners nicht mehr erkennen. Das will keiner glauben, und so wird die Probe aufs Exempel gemacht. Ein gewagter Test mit Folgen.

Die Temperatur steigt: Die Pärchen heizen richtig ein

Die Temperatur steigt: Die Pärchen heizen richtig ein

Ein nachdenkliches, geistreiches Vergnügen gönnt sich Erfolgsregisseurin Doris Dörrie mit dieser prickelnden Verfilmung nach ihrem eigenen Buch "Happy".

Am Ende des intelligenten Psycho-Spiels, das die Ups und Downs im Liebesalltag dreier Paare ungeschönt auf den Tisch bringt, sind alle nackt - nicht nur körperlich.

Dem Team aus Deutschlands Schauspieler-Oberliga gelingt es überzeugend, schwierige Fragen in der Partnerschaft, aber auch unter Freunden, auf den Punkt zu bringen. Und am Ende bleibt das berühmte Fünkchen Hoffnung.

Nackt

Darsteller:  Heike Makatsch   als Emilia
  Benno Fürmann   als Felix
  Alexandra Maria Lara   als Annette
  Jürgen Vogel   als Boris
  Nina Hoss   als Charlotte
  Mehmet Kurtulus   als Dylan
 
Regie:  Doris Dörrie  
Drehbuch:  Doris Dörrie  
Produzent:  Norbert Preuss  
Koproduzent:  Franz Xaver Gernstl  
  Fidelis Mager  
Buchvorlage:  Doris Dörrie  
Kamera:  Frank Griebe  
Schnitt:  Inez Regnier  
  Frank Müller  
Musik:  Ivan Hajek  
  Liquid Loop  
Produktionsdesign:  Bernd Lepel  
Kostüme:  Yoshi'o Yabara  
Ton:  Chris Price  
Casting:  Nessie Nesslauer  

"Lenin" dominiert Deutschen Filmpreis

Mit insgesamt neun Auszeichnungen war "Good Bye, Lenin!" der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis.

Großansicht Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Die Ost/West-Dramödie wurde mit dem Filmpreis in Gold und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl erhielt den Publikumspreis. Er wurde außerdem für seinen Leistungen in "Elefantenherz" und "Good Bye, Lenin!" als bester Hauptdarsteller geehrt.

Auch die Preise für die beste Regie und den besten Nebendarsteller gingen an "Good Bye, Lenin!" (Wolfgang Becker, Florian Lukas). Als beste Nebendarstellerin wurde Corinna Harfouch ("Bibi Blocksberg") gefeiert. Eine Lola für die beste Hauptdarstellerin erhielt Hannelore Elsner für ihre Rolle in "Mein letzter Film".

Als bester Dokumentarfilm wurde "Rivers and Tides", als bester Kinder- und Jugendfilm "Das fliegende Klassenzimmer" ausgezeichnet.

In der Kategorie "Drehbuch" gingen die Preise an Almut Getto ("Fickende Fische") sowie Maggie Peren und Dennis Gansel ("Napola").

Zwei Filmpreise in Silber erhielten "Nackt" (Regie: Doris Dörrie) und Hans-Christian Schmids "Lichter", als bester ausländischer Film wurde Stephen Daldrys "The Hours" gewürdigt.

» Alle Preisträger

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Heike Makatsch

Die ehemalige VIVA- und Bravo-TV-Moderatorin meisterte in Rekordzeit den Weg von der naiven Fröhlichkeitsfee zur Charakterdarstellerin mit...

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Benno Fürmann

Kraftvoll, vital, zupackend, draufgängerisch, gutaussehend mit durchtrainiertem Körper, zu melancholischen Tönen, manischen Anwandlungen,...

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