Fantasykomödie im Stil von "Jumanji", die mit Spezialeffekten ein Museum nachts zum Tollhaus macht. http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz01/z0701500/b150x150.jpg Nachts im Museum

Filmdetails

Nachts im Museum

Fantasykomödie im Stil von "Jumanji", die mit Spezialeffekten ein Museum nachts zum Tollhaus macht.


Nachts im Museum
Start: 27.12.2006

Originaltitel: Night at the Museum

Komödie / Fantasy

USA 2006
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Ben Stiller
Carla Gugino
Robin Williams

Regie: Shawn Levy
Verleih: Fox

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Der erfolglose Tagträumer Larry (Ben Stiller) glaubt, zu etwas Höherem berufen zu sein. Das stimmt, wie er bei seinem neuen Job als Nachtwächter in einem Naturkundemuseum bald erfährt. Nach Sonnenuntergang erwacht der komplette Bau zum Leben: Mayakrieger und Gladiatoren tragen ihre Schlachten mit Attila dem Hunnen (Patrick Gallagher) aus, ein Feuersturm rast durch das Neandertal und der T-Rex behauptet seine Spitzenposition in der Nahrungskette. Das Chaos drängt nach draußen und nur eine Wachsfigur von Präsident Roosevelt (Robin Williams) steht Larry mit Rat und Tat zur Seite.

Extravagante Family-Fantasy à la "Jumanji" steht auf dem Programm von Produzent Chris Columbus ("Harry Potter"). Comedy-As Ben Stiller führt durch ein effektreiches, drolliges Abenteuer.


Kritik

Turbulente Fantasy-Komödie, in der dank wunderbarer Spezialeffekte die Exponate einer Naturkunde-Ausstellung zum Leben erwachen.

Großansicht So soll es sein: Mensch bestaunt Bronze-Statue (Foto: Fox)

So soll es sein: Mensch bestaunt Bronze-Statue (Foto: Fox)

Magisch und Museum - diese Begriffe gehören untrennbar zusammen. Vor allem, wenn man Kind ist oder geblieben ist und die ausgestellten Stücke wie lebendig wirken. Wenn man mit eigener Vorstellungskraft in andere Zeiten, zu fremden Kontinenten reisen kann.

Von solchen fantastischen Erlebniswelten scheint Larry Daley unendlich weit entfernt, muss er sich doch harten Realitäten stellen. Beruflich konnte er keinen seiner Träume realisieren und auch privat ist seine Bilanz im Minus. Zwar eroberte er eine schöne Frau, gründete mit ihr und dem gemeinsamen Sohn eine Familie. Doch mit der Scheidung platzte auch diese seltene Glücksblase. Kurz gesagt: Larry ist ein Pechvogel, mit Herz und Charme allerdings und damit eine ideale Rolle für Ben Stiller, der mit kleineren und größeren Desastern bestens vertraut ist.

Großansicht Doch plötzlich sitzt Ex-Präsident Roosevelt hoch zu Ross - in Fleisch und Blut! (Foto: Fox)

Doch plötzlich sitzt Ex-Präsident Roosevelt hoch zu Ross - in Fleisch und Blut! (Foto: Fox)

Nix mit ruhige Kugel

"Verrückt nach Mary" war er, doch nicht nur dank eines Reißverschlusses etwas verklemmt. "Und dann kam Polly", doch zuvor wurde Ben noch in den Flitterwochen von seiner Frau betrogen. "Meine Braut, ihr Vater und ich" machte schließlich seine Katastrophenkette komplett. Der Mann hat also schon viel erlebt und gesehen, doch seine neueste Komödie toppt alles in puncto Chaos und Komik.

Als Larry einen Job als Nachtwächter im Naturkundemuseum bekommt, erwartet er gepflegte Langeweile in verstaubter Atmosphäre. Doch seine älteren Kollegen wissen es besser: Nachts solle er besser das Licht an- und niemanden rein- oder rauslassen. Was Letzteres tatsächlich bedeutet, erfährt Larry kurz nach Arbeitsantritt.

Großansicht Dieser Job wird zur echten Zerreißprobe (Foto: Fox)

Dieser Job wird zur echten Zerreißprobe (Foto: Fox)

Wenn Exponate vom Sockel steigen

Kaum ist die Sonne untergegangen, geschieht Merkwürdiges. Erst verschwindet das T-Rex-Skelett, dann plötzlich steht ihm der Knochenhaufen fauchend im Korridor gegenüber und aktiviert seine Jagdinstinkte. Doch das ist erst der Anfang einer unglaublichen Reanimation. Jedes tierische oder menschliche Exponat, vom ausgestopften Äffchen bis hin zum Modell von US-Präsident Teddy Roosevelt (Robin Williams), erwacht zum Leben.

So wird aus dem Museum eine Mischung aus Tollhaus und Geisterbahn, die Larry nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Laufen bringt. Entweder jagt ihn T-Rex oder der finstere Hunnenkönig Attila. Ein rülpsender Wal bläst ihn durch die heiligen Hallen, der Anführer der Miniatur-Cowboys spielt mit einer Minilok und dem gefesselten Larry Crashkurs und römische Miniaturlegionen attackieren ihn mit Pfeilen und Feuerkatapulten. Von den kommunikationsgestörten Neandertalern und der launischen Mumie wollen wir gar nicht reden.

Erwähnt sei nur, dass Larry diese Prüfung bestehen und sein Sohn den Vater plötzlich als Helden sehen wird. Verblüfft ist auch der Zuschauer, dem in dieser freien Verfilmung der spannenden Buchvorlage des Kroaten Milan Trenk ein rasantes Fantasy- und Familienmärchen geboten wird, das mit Action, Gags und spektakulären Effekten zeigt, wie magisch ein Museum sein kann.

Nachts im Museum

Darsteller:  Ben Stiller   als Larry Daley
  Carla Gugino   als Rebecca
  Robin Williams   als Theodore Roosevelt
  Dick van Dyke   als Cecil Fredericks
  Mickey Rooney   als Gus
  Bill Cobbs   als Reginald
  Jake Cherry   als Nick Daley
  Ricky Gervais   als Dr. McPhee
  Kim Raver   als Erica Daley
  Patrick Gallagher   als Attila der Hunne
  Rami Malek   als Ahkmenrah
  Pierfrancesco Favino   als Christopher Columbus
  Steve Coogan   als Octavius
 
Regie:  Shawn Levy  
Drehbuch:  Robert Ben Garant  
  Thomas Lennon  
Produzent:  Shawn Levy  
  Chris Columbus  
  Michael Barnathan  
Ausf. Produzent:  Thomas M. Hammel  
  Ira Shuman  
  Mark Radcliffe  
Buchvorlage:  Milan Trenc  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Schnitt:  Don Zimmerman  
Musik:  Alan Silvestri  
Produktionsdesign:  Claude Pare  
Casting:  Heike Brandstatter  

Jason Statham soll Nicolas Cage spielen

Vor 12 Jahren wurde Nicolas Cage ein kostbares Comic-Heft gestohlen. Die Geschichte wird nun verfilmt - Jason Statham soll einspringen, falls sich Nicolas Cage verweigert.

Großansicht Möglich wär's: Jason Statham könnte als Nicolas Cage durchgehen (Foto: Universal/Concorde)

Möglich wär's: Jason Statham könnte als Nicolas Cage durchgehen (Foto: Universal/Concorde)

Für skurille Sammlungen hat Nicolas Cage sein Vermögen verjubelt: Schrumpfköpfe, Schlösser und Burgen, Comic-Hefte. Einmal wurde dem Star, derzeit mit "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" in den Kinos, auch noch eine wertvolle Erstausgabe gestohlen. Dieser Diebstahl soll nun verfilmt werden.

Es geht um den ersten Auftritt von Superman in einem Comicheft von 1938 mit dem Titel "Action #1". Der ist unter Sammlern ein kleines Vermögen wert und wurde Nicolas Cage im Jahr 2.000 geklaut. Vergangenes Jahr tauchte das Heft wieder auf, nach der Versteigerung eines verlassenen Schließfachs. Der Käufer verdiente an "Action #1" 2,1 Millionen Dollar, Cage sah davon keinen Cent, geschweige denn seinen Comic wieder.

Nicolas Cage könnte, wenn er denn wollte, den Schaden wenigstens mit einer Filmrolle kompensieren: Die "Nachts im Museum"-Autoren Robert Ben Garant and Thomas Lennon haben ein Drehbuch über den Fall "Action #1" an das Studio Lionsgate verkauft und hätten gerne, dass sich Cage in der Komödie selbst spielt.

Action-Man Statham gegen eine Bande Comic-Nerds?

Der "Ghost Rider"-Star würde sich in der Story gegen eine Bande Comic-Nerds wehren müssen, die es auf seine kostbare Sammlung abgesehen hat. Aber nach Auffassung des Studios wird Nicolas Cage nicht mitspielen. Deshalb erwägt Lionsgate, den an Cage angelehnten Helden von "seinem" Star Jason Statham darstellen zu lassen.

Das Studio und Statham arbeiten eng zusammen, beispielsweise bei der "Expendables"-Serie oder "The Mechanic". Seine nächsten Kinoauftritte hat Jason Statham ab 31. Mai im Thriller "Safe - Todsicher" und ab 30. August im Altstar-Actioner "Expendables 2".

Bilder zu "Ghost Rider: Spirit of Vengeance"

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