Originaltitel: Night at the Museum: Battle of the Smithsonian
USA 2009
Ben Stiller
Amy Adams
Owen Wilson
Regie: Shawn Levy
Verleih: Fox
Gerade erst hat Nachtwächter Larry (Ben Stiller) in einem einzigartigen heroischen Akt sein Museum vor dem Chaos der Kreaturen bewahrt, da ist er seinen Job schon wieder los: Hologramme ersetzen die Exponate. Die Originale werden zur Archivierung ins Smithsonian National Museum nach Washington D.C. verschickt. Im weltgrößten Museumskomplex spielen plötzlich 136 Millionen Ausstellungsstücke verrückt, weil die Tafel von Ahkmenrah sie zum Leben erweckt.
Die Fortsetzung zum Komödien-Überraschungshit von 2006 gönnt Ben Stiller und Owen Wilson keine ruhige Sekunde als verwegenes Gespann, das im Spezialeffektspektakel auf historische Querköpfe trifft: Neben Napoleon, Einstein und Al Capone auch auf Zar Ivan, den Schrecklichen.
In der heiß ersehnten Fortsetzung des Comedy-Blockbusters bekommt es Nachtwächter Ben Stiller diesmal mit Napoleon, Al Capone und Ivan dem Schrecklichen zu tun.
Mehr als drei Millionen deutsche Kinogänger waren begeistert, als Komödien-Star Ben Stiller in der Rolle des bedauernswerten Nachtwächters Larry Daley verzweifelt versuchte, "Nachts im Museum" die plötzlich zum Leben erweckten Kreaturen wieder in den Griff zu bekommen. Einige Szenen aus dem ersten Teil sind bestens in Erinnerung geblieben. Zum Beispiel die, in der ein wildgewordenes Tyrannosaurus-Skelett dem armen Larry hinterher jagt oder als sich ein freches Äffchen mit dem Nachtwächter einen Ohrfeigen-Marathon liefert.
Jetzt kommt endlich die heiß ersehnte Fortsetzung dieses turbulenten Fantasy-Spaßes in die Kinos. Und das Warten hat sich gelohnt. Denn die Macher um Regisseur Shawn Levy haben nicht nur tief in die Spezialeffekte-Kiste gegriffen, sondern auch alle wichtigen Figuren aus dem Original wiederbelebt. Trotzdem erzählen sie eine völlig neue Geschichte mit Charakteren, die wir alle aus dem Geschichtsunterricht kennen.
Auch in "Nachts im Museum 2" bleibt Larry (Ben Stiller) das Pech treu. Obwohl es ihm damals gelungen ist, die Exponate wieder in den Ruhezustand zu versetzen, ist er seinen Arbeitsplatz los. Der Grund: Die Ausstellungsstücke wurden - moderner Technik sei Dank - durch Hologramme ersetzt und ins Smithsonian nach Washington, dem größten Museum der Welt, verfrachtet.
Doch schon kurz darauf wird Larrys Hilfe bitter benötigt. Denn die mysteriöse Tafel von Ahkmenrah hat erneut und quasi über Nacht mal so nebenbei rund 136 Millionen Museums-Stücke aufgeweckt. Diesmal bekommt es der furchtlose Nachtwächter unter anderem mit Kaiser Napoleon, dem Gangster-Boss Al Capone und Ivan dem Schrecklichen zu tun.
Aber auch auf der Seite der Guten gibt es Veränderungen: Neben Cowboy Jedediah (Owen Wilson) und Präsident Teddy Roosevelt (Robin Williams) überrascht der Film mit vielen weiteren neuen Figuren, die uns allen aber sehr wohl bekannt sind. Fazit: Wer jetzt immer noch denkt, Museen seien öd, der sollte das zweite Nachtwächter-Spektakel auf keinen Fall verpassen.
| Darsteller: | Ben Stiller | als Larry Daley | |
|---|---|---|---|
| Amy Adams | als Amelia Eahart | ||
| Owen Wilson | als Jedediah | ||
| Hank Azaria | als Kah Mun Rah | ||
| Christopher Guest | als Ivan der Schreckliche | ||
| Alain Chabat | als Napoleon Bonaparte | ||
| Ricky Gervais | als Dr. McPhee | ||
| Steve Coogan | als Octavius | ||
| Jon Bernthal | als Al Capone | ||
| Bill Hader | als General George Armstrong Custer | ||
| Robin Williams | als Teddy Roosevelt | ||
| Dick van Dyke | als Cecil | ||
| Regie: | Shawn Levy | ||
| Drehbuch: | Robert Ben Garant | ||
| Thomas Lennon | |||
| Produzent: | Shawn Levy | ||
| Chris Columbus | |||
| Michael Barnathan | |||
| Ausf. Produzent: | Thomas M. Hammel | ||
| Josh McLaglen | |||
| Mark Radcliffe | |||
| Kamera: | John Schwartzman | ||
| Schnitt: | Don Zimmerman | ||
| Dean Zimmerman | |||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
| Produktionsdesign: | Claude Pare | ||
| Kostüme: | Marlene Stewart | ||
Ben Stiller kann sich jeden erdenklichen Luxus leisten. Trotzdem zieht es der Komiker vor, für eine Fernsehshow auf Annehmlichkeiten zu verzichten und an seine Grenzen zu gehen.
Mit Extremsituationen haben Schauspieler am Set täglich zu kämpfen. Die Bewältigung wird oft den persönlichen Assistenten überlassen. Dafür sind sie ja da. Doch was, wenn kein tapferes Helferlein zur Stelle ist? In der Wildnis zum Beispiel. Dann muss der taffe Mime selber ran. Will Ferrell war der erste der 1A-Riege Hollywoods, der das Abenteuer wagte. Zusammen mit Überlebensexperte Bear Grylls ließ er sich für die TV-Doku "Man vs. Wild" für zwei Tage in der frostigen Wildnis Schwedens aussetzen, um vom Profi zu lernen, wie man unter Extrembedingungen überlebt. Das Trinken des eigenen Urins inklusive!
Ben Stiller muss davon so beeindruckt gewesen sein, dass sich der Komiker nun dazu entschlossen hat, ebenfalls am anstrengenden Überlebenskampf an der Seite des ehemaligen Armee-Survivalexperten teilzunehmen. Der Hauptdarsteller aus "Nachts im Museum 2" wird Ende des Jahres fürs Fernsehen den kernigen Naturburschen geben. Toi, toi, toi!
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