Max Thieriot
John Magaro
Denzel Whitaker
Regie: Wes Craven
Verleih: Universal
Die Legende besagt, dass ein Serienmörder in dem Städtchen Riverton geschworen hat, eines Tages von den Toten aufzuerstehen, um die sieben Kinder zu ermorden, die am Tag seines Todes geboren wurden. 16 Jahre später scheint er seine grausige Prophezeiung wahrzumachen. Nur eines der Kinder kann der Wahrheit auf die Spur kommen: Adam ist der Sohn des Mörders, der am Tag von Adams Geburt verrückt wurde. Schnell wird dem Jungen klar, dass sich sein Vater in einem der sieben Kinder eingenistet hat, womöglich sogar in ihm selbst.

Horrorlegende Wes Craven ("Nightmare on Elm Street") meldet sich mit einem ironiefreien Teenschocker in 3D zurück, zu dem er auch das Drehbuch beisteuerte.
In den letzten Jahren war der Kultregisseur, der dank Klassiker wie "Das letzte Haus links" und "Hügel der blutigen Augen" als einer der Gründungsväter des modernen Horrors gilt, vorrangig als Produzent und auch als Drehbuchautor tätig. Seine letzte Horrorinszenierung lieferte er 2005 mit dem satirischen Teen-Werwolfschocker "Verflucht", für den sich seine Fangemeinde wenig begeisterte. Bevor nun nächstes Jahr Teil 4 seines immens erfolgreichen postmodernen "Scream"-Slasher-Franchise Einzug in die Kinos hält, wartet er mit einer eher lustlos anmutenden Fingerübung auf.
Die abstrus anmutende Story handelt von einem übernatürlichen, Riverton Ripper genannten, Serienkiller, der vor 16 Jahren nach mehreren Morden auch seine Frau grausam abgeschlachtet hat und daraufhin angeschossen spurlos aus dem gecrashten Ambulanzwagen verschwand. In der gleichen Nacht wurden im Ort sieben Kinder (darunter der Sohn des Killers) geboren, die in der Gegenwart an ihrem sechzehnten Geburtstag in unheimlicher Verbindung mit der Seele des Rippers stehen. Er kann von jedem der Teenager Besitz ergreifen und so sein blutiges Machwerk fortführen. Die Gruppe der Teens besteht aus dem typischen demographischen Querschnitt einer (Film)Highschool: der süße Schüchterne (Max Thieriot fungiert als Identifikationsfigur), sein nerdiger Kumpel, das hübsche Biest, die religiöse Moralapostolin, der gemeine Bully sowie ein afro-amerikanischer und asiatischer Junge ohne nennenswerte Eigenschaften. Letzterer wird das erste Opfer des Rippers, der mit langen Dreadlocks eine gewisse Ähnlichkeit mit Rob Zombie zu seinen White-Zombie-Tagen aufweist. Ohne viel Spannung oder sehenswerte Slashereffekte stirbt einer nach dem anderen aus der Gruppe sowie ein paar weitere Pechvögel. Die Verdachtsmomente, die auf verschiedene mögliche Täter hindeuten, bleiben unausgegoren und die Erklärung ist wenig überzeugend. Die schauspielerischen Leistungen der weitgehend unbekannten Akteure sind durchschnittlich, regelrecht ärgerlich sind die quasi nicht vorhandenen 3D-Effekte (der Film wurde im nachhinein konvertiert). Das Gesamtergebnis ist ein seelenloses Slasherflick mit spärlichen Schockmomenten, bei dem man glauben könnte, dass es hier lediglich um "my money to take" ging. ara.
| Darsteller: | Max Thieriot | als Bug | |
|---|---|---|---|
| John Magaro | als Alex | ||
| Denzel Whitaker | als Jerome | ||
| Zena Grey | als Penelope Bryte | ||
| Nick Lashaway | als Brandon O'Neal | ||
| Jeremy Chu | als Jay | ||
| Emily Meade | als Fang | ||
| Raúl Esparza | als Abel | ||
| Jessica Hecht | als May | ||
| Frank Grillo | als Paterson | ||
| Danai Jekesai Gurira | als Jeanne-Baptiste | ||
| Harris Yulin | als Dr. Blake | ||
| Shareeka Epps | als Chandelle | ||
| Elena Hurst | als Maria | ||
| Dennis Boutsikaris | als Principal Pratt | ||
| Trevor St. John | als Lake | ||
| Eric Zuckerman | als Gus | ||
| Felix Solis | als Mr. Kaiser | ||
| Shannon Walsh | als Melanie Pratt | ||
| Alexandra Wilson | als Sarah | ||
| Alberto Vasquez | als Officer Ramirez | ||
| Lou Sumrall | als Quint | ||
| Regie: | Wes Craven | ||
| Drehbuch: | Wes Craven | ||
| Produzent: | Wes Craven | ||
| Anthony Katagas | |||
| Iya Labunka | |||
| Ausf. Produzent: | Andrew Rona | ||
| Ryan Kavanaugh | |||
| Tucker Tooley | |||
| Kamera: | Petra Korner | ||
| Schnitt: | Peter McNulty | ||
| Todd E. Miller | |||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Produktionsdesign: | Adam Stockhausen | ||
| Kostüme: | Kurt and Bart | ||
| Casting: | Avy Kaufman | ||
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