Detective Havenhurst wird zum Einsatz in die bessere weiße Vorstadt gerufen. In einer Villa liegt von einem Samuraischwert durchbohrt die reiche Mrs. Maccallum, höchst verdächtig ist ihr zuletzt sich sonderbar betragender Sohnemann, der nun in einem Gebäude ganz in der Nähe von einer wachsenden Polizeimacht belagert wird. Havenhurst hört sich die Freundin und den Schauspieldirektor des Toten an, erfährt von dessen ödipaler Beziehung zur Mutter und von jener Perureise, von der Brad Maccallum womöglich entscheidend verändert zurück kehrte.

Werner Herzog zitiert klassische antike Mythen und kräftig auch das eigene Schaffen in dieser von David Lynch produzierten und wohl nicht ganz zufällig auch von dessen Geist durchwehten Meditation zum immergrünen Thema des amerikanischen Amoklaufs. In Rückblenden erschließt sich der bizarre Kosmos des Muttermörders, und stets ist Herzog dabei mehr an großen Bildern als großen Erklärungen gelegen. Namhafte Darsteller zieren die Besetzungsliste bis in Nebenrollen, sowohl Genre- als auch Filmkunstfreunde sollten hieran Freude haben.
| Darsteller: | Michael Shannon | ||
|---|---|---|---|
| Chloë Sevigny | |||
| Willem Dafoe | |||
| Brad Dourif | |||
| Michael Peña | |||
| Bill Cobbs | |||
| Udo Kier | |||
| Regie: | Werner Herzog | ||
| Drehbuch: | Werner Herzog | ||
| Herbert Golder | |||
| Produzent: | Eric Bassett | ||
| Koproduzent: | Rick Spalla | ||
| Ausf. Produzent: | David Lynch | ||
| Jeff Rice | |||
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