Supermacho Tank verdient sich ein stattliches Zubrot, in dem er im Auftrag von deren Boyfriends junge Damen zu Dates ausführt und sich dort dann so dermaßen daneben benimmt, bis jene weinend und reumütig in die Arme ihres Lovers zurückkehren. Tanks neuster Kunde ist sein bester Kumpel und Mitbewohner Dustin, der eine Nummer zu sensibel wirkt für seine neue Freundin, die heiße Alexis. Ohne jede Rücksicht präsentiert ihr Tank sein volles Programm, nur um zu erleben, wie Alexis voll darauf abfährt und sich zielgerichtet in das Schwein verliebt.

Romantische Komödie, in der Komiker Dane Cook und Komödiennudel Kate Hudson zarte Gefühle mit profanen Grobheiten mischen.
Regisseur Howard Deutch begann seine Karriere mit dem Teenklassiker "Pretty in Pink" und filmte seither etliche Sequels wie zuletzt "Keine halben Sachen 2". Nach dem Drehbuch vom Novizen Jordan Cahan frönt der Regieveteran nun dem gängigen Erfolgsrezept von Judd Apatow ("Beim ersten Mal"), der seinen Humor bevorzugt mit einer kräftigen Portion Deftigkeiten serviert.
Davon zeugt sogleich der schrille Auftakt, in dem Protagonist Tank ("Der Glücksbringer" Cook) bei einem horrenden Date eine unbedarfte junge Frau zutiefst verstört. Sein unflätiges Benehmen, das alle erdenklichen Faux Pas bei der Partnersuche umfasst, ist jedoch - wie sich alsbald herausstellt - lediglich eine Farce. Denn der Telefonverkäufer übt als "emotionaler Terrorist" einen lukrativen Nebenjob aus. Sprich: er wird von verlassenen Männern engagiert, damit er ihre Ex-Freundinnen bewegt reuig wieder zu ihnen zurückzukehren. Auch Tanks Wohngenosse und bester Freund Dustin ("American Pie"-Jungmann Jason Biggs gewohnt als naiver Nerd) beschließt ihn anzuheuern, als er bei seiner kessen Kollegin Alexis (Hudson) nicht landen kann. Doch erstmals schlägt die Masche des Romantik-Rüpels gründlich fehl. Denn nicht nur ist sein "Opfer" bereits schon vor ihrem Date völlig betrunken (was er zumeist nur vorgibt), sondern singt beherzt beim laut dröhnenden obszönen Rap der 2Live Crew mit und hat auch keine Probleme sich mit ihm in einem Stripclub zu vergnügen. Und am Ende des Abends ist sie sogar einem One-Night-Stand nicht abgeneigt. Logisch, dass Tank sich nun unsterblich in sein Match verliebt. Die obligatorischen Komplikationen entstehen durch Tanks Dilemma seine folgende Bettbeziehung mit Alexis vor dem treuherzigen Dustin verheimlichen zu müssen. Dann kommen auch auf ihrer Seite echte Empfindungen ins Spiel und die Situation wird durch konstantes Gefühls-Jojo zusätzlich verworren.
Obwohl Hudson sich bereits mit zahllosen Romantikkomödien (zuletzt "Fools Gold") als sonniges Sweetheart etabliert hat, spielt der für seine aggressive Standup-Routine bekannte, relative Newcomer Cook hier die erste Geige. Sein Humor erweist sich dabei als zweischneidiges Schwert, da er mit tabulosen Gags zwar durchaus herzhafte Lacher erzielen kann, andererseits lediglich - wie bei seiner ausgedehnten Wedding-Crasher-Tour - hämisch und grausam rüberkommt. Als schwärmerisches Date-Movie ist dieser krude Spaß mit R-Rating daher nur bedingt tauglich. ara.
| Darsteller: | Dane Cook | als Tank | |
|---|---|---|---|
| Kate Hudson | als Alexis | ||
| Alec Baldwin | als Professor Turner | ||
| Jason Biggs | als Dustin | ||
| Diora Baird | als Rachel | ||
| Lizzy Caplan | als Ami | ||
| Riki Lindhome | als Hilary | ||
| Mini Anden | als Lizzy | ||
| Taran Killam | als Josh | ||
| Andrew Caldwell | |||
| Regie: | Howard Deutch | ||
| Produzent: | Guymon Casady | ||
| Dane Cook | |||
| Adam Herz | |||
| Ausf. Produzent: | Mike Elliott | ||
| Kamera: | Jack N. Green | ||
| Schnitt: | Seth Flaum | ||
| Produktionsdesign: | Jane Ann Stewart | ||
| Casting: | Anne McCarthy | ||
| Jay Scully | |||
Ohne lästige Klamotten fühlt sich Kate Hudson sowieso am wohlsten. Nun würde sie ihr Freizeit-Ideal gern auch mal auf der Leinwand zeigen.
Nackt, wie Gott sie schuf - so sieht sich Kate Hudson am liebsten. Immer wieder erklärt die Hollywood-Blondine, dass sie zu Hause am liebsten unbekleidet herumläuft. Nun besteht die Hoffnung, dass auch ihre Fans irgendwann in den Genuss dieses Anblicks kommen.
Kate hätte nämlich überhaupt nichts dagegen, für eine richtig gute Rolle oben und unten ohne über die Leinwand zu spazieren. "Das Ganze hängt natürlich vom Film und von den Umständen ab", betont sie. "Nacktszenen sind zwar etwas, über das ich mir bei einem Projekt die meisten Gedanken machen würde. Aber für eine Rolle, die ich unbedingt haben möchte, würde ich einfach alles tun."
Mit diesem Bekenntnis reiht sich Hudson in den immer größer werdenden Reigen von bekennenden Nackt-Liebhaberinnen ein: So erklärte Maggie Gyllenhaal jüngst, dass sie seit ihrem Auftritt in "Secretary" kein Problem mehr mit hüllenlosen Einstellungen habe. Auch Keira Knightley bekannte sich: Da sie Filmsex im BH schon immer blöd fand, zog sie ganz ohne Murren ihre Unterwäsche für eine Szene in "The Edge of Love" aus.
Kate Hudson ist demnächst übrigens gleich in zwei neuen Filmen zu sehen: den Liebeskomödien "My Best Friend's Girl" und "Krieg der Bräute" - allerdings angezogen.
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